Instagram Algorithmus – Änderungen 2018

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Instagram Algorithmus – mal wieder. Instagram feilt wie auch Facebook an seinem Algorithmus. Als Ziel wird oft auf beiden Seiten genannt, das Benutzererlebnis zu verbessern. Das ist sicher auch richtig. Obwohl eigene Interessen (wie der Verkauf von Werbung) sicher auch eine Rolle spielen dürften, den Instagram Algorithmus zu ändern.

Instagram Algorithmus im Wandel

Die wichtigsten Änderungen 2018 beim Instagram Algorithmus nach meinem derzeitigen Wissen zusammengefasst.

Die Sichtbarkeit Deiner Beiträge beträgt 10 % bei Deinen Followern. Das ist erst einmal die Basis, und die kannst Du ändern, wenn es früh Kommentare zu deinen Posts gibt. Dann sind auch die restlichen 90 % auch noch möglich. Ohne eine Reaktion Deiner Follower sieht es also mau aus.

Die Antwortzeiten, die Dir für eine Reaktion auf Kommentare nah gelegt werden, haben sich mit dem neuen Instagram Algorithmus drastisch verkürzt. Auch hier wird eine langsame Reaktion mit einer verringerten Sichtbarkeit Deiner Beiträge bestraft. Das bedeutet konkret, Du solltest innerhalb von 60 Minuten auf Kommentare geantwortet haben. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil Deine eigene Kommentar-Antwort mit zum Engagement gezählt wird. Wenn Du also 10 Kommentare hast, und Du antwortest auf jeden, kommst Du ohne viel Mühe auf 20 Kommentare. Und der Instagram Algorithmus registriert das.

Generell gilt auf Facebook und Instagram wohl künftig, dass Likes wenig zählen. Sie gelten nicht als ‚echte‘ Interaktion, die man sich jetzt dort wünscht.

Engagement – aber wie genau?

A propos Engagement: Kommentare bis zu drei Wörtern zählen nicht mehr zum „Engagement”. Ein paar Emojis oder „I like it” oder „Cool” – das zählt alles im Wortsinne nicht mehr in der Statistik. Und auch das bedeutet in der Folge eine geringere Sichtbarkeit der Beiträge. Wenn also Deine Follower vorzugsweise kurz kommentieren, oder nur liken, ist das eine nette Geste. Aber es fördert nicht die Sichtbarkeit Deiner Beiträge.

Auch bei den Hashtags hat sich viel getan: Die Angewohnheit bis zu 30 Hashtags selbst in einen ersten Kommentar zu den eigenen Posts zu schreiben, wird jetzt als Spam angesehen. Und da Deine Beiträge anderen Nutzern künftig auch nicht mehr unter diesen Hashtags im Kommentar gezeigt werden, kann man sich tatsächlich auch auf die empfohlenen etwa fünf Hashtags im Post beschränken. Also: 30 Hashtags sind wohl weiterhin möglich, geraten wird nur zu fünf Hashtags pro Post.

Und: Es sollten nicht dauerhaft dieselben Hashtags sein. Auch das wird eher als Spam angesehen. Und das ist besonders schwierig für Leute, die ein spezielles Thema haben und jetzt die verschiedensten (manchmal unpassenden) Hashtags finden müssen.

Kommentare zählen künftig als 'echte' Interaktion.

Kommentare zählen künftig als ‚echte‘ Interaktion.

Der Wunsch: mehr Aktivität auf der Plattform

Instagram Stories dagegen werden aufgewertet (wenn sie gut sind). Sie gelten offensichtlich als echte Interaktion, die man sich bei Facebook wünscht. Und sie verursachen wohl auch die meisten Reaktionen (wenn sie gut sind).

Dringend abgeraten wird davon, Beiträge im Nachhinein noch einmal zu ändern. Auch das wird als Spamversuch angesehen. Im Zweifelsfall, so der Rat, sollte man einen fehlerhaften Beitrag eher löschen und neu verfassen.

Mein Fazit

Wie so oft bei einschneidenden Änderungen möchte man als Nutzer im ersten Moment am liebsten hinschmeißen. Das geht mir auch nicht anders. Nun habe ich schon bislang nicht alle „Spielregeln” für mehr Aufmerksamkeit, mehr Follower oder mehr Likes, auch selbst befolgt. Auch nicht bei Facebook, Und ich werde das auch künftig nicht tun.

Ich habe nicht die Absicht, eine Karriere als sogenannter Influencer anzustreben. Ich bin auch nicht drauf angewiesen, eine fünfstellige Followerzahl zu haben, aus Imagegründen etwa.

Einige Dinge werde ich künftig einfach ignorieren oder ignorieren müssen: Innerhalb von 60 Minuten auf alle Kommentare zu antworten beispielsweise. Das ist sicher nett für eine gute Kommunikation und wünschenswert. Aber Instagram ist nicht mein Job, ich habe andere Dinge zu tun. (Und selbst im Job kommt diese Situation kaum jemals vor, dass ich innerhalb einer Stunde reagiert haben muss.)

Bei den Kommentaren halte ich es wie bislang: Ich liebe den Austausch. Ein längerer Kommentar ist kein Problem, wenn mir ein Bild gefällt. Als Antwort auf einen Kommentar halte ich mich eher an die Länge des Kommentars, auf den ich antworte. Und ich antworte auf alle Kommentare.

Tatsächlich besser: Hashtags

Die Hashtag-Regelung insgesamt finde ich nur auf den ersten Blick ärgerlich. Ich habe bislang zwar auch die Kommentar-Methode mit mehreren Hashtags im ersten eigenen Kommentar gepflegt. Denn ich habe schon früh gemerkt, welchen drastischen Unterschied das in der Sichtbarkeit meiner Bilder ausmacht. Weniger Hashtags finde ich akzeptabel (auch wenn derzeit noch immer die Posts mit vielen Hashtags besser abschneiden).

Und schließlich: Mir liegt auch etwas daran, dass Instagram seinen Algorithmus verbessert und Spammer aufdeckt. Nicht selten stolpert man über Accounts, die fünf Posts haben und 20.000 Follower. Noch schlimmer finde ich, wenn unter den von Instagram für mich empfohlenen (!) Accounts welche sind, die gar keine Posts haben, und vielleicht noch privat sind. Manche davon haben dann erstaunlicherweise schon tausende Follower. Wie ein Algorithmus aussieht, der mir solche Accounts empfiehlt, ist mir rätselhaft.

Sehr ärgerlich finde ich, dass Accounts, denen ich seit sehr langer Zeit folge und die regelmäßig und häufig posten, nicht mehr in meinem Feed auftauchen.

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Zeitlupe – Video-Effekt ohne großen technischen Aufwand

Zeitlupe ist mehr als ein netter Effekt und heute ziemlich leicht möglich.

Zeitlupe ist mehr als ein netter Effekt und heute ziemlich leicht möglich.

Zeitlupe in einem Video ist mehr als netter Effekt. Die verlangsamte Darstellung erzeugt eine besondere Stimmung, die man leicht durch passende Bilder und Musik unterstützen kann. Aber wer nach Möglichkeiten für Zeitlupen-Aufnahmen forscht, der stößt schnell auf teures Equipment. Und das wollen sich die meisten Video-Filmer für ihre Youtube-Videos nicht zulegen.

Was ist Zeitlupe?

Zeitlupe oder Slow Motion-Aufnahmen (Slomo) ist eine Verlangsamung der Bildrate. Die meisten Videos in Deutschland zeigen 25 Bilder pro Sekunde (Frames per second, FPS). Das gilt als ideale Geschwindigkeit, bei der das menschliche Auge die Einzelbilder nicht mehr erkennt. Bei uns gibt es übrigens das PAL-System, bei dem die Bildraten ein Vielfaches oder Teiler von 50 FPS eingesetzt werden. In den USA dagegen setzt man mit dem NTSC-Format auf 24 oder 30 Bilder pro Sekunde oder ein Vielfaches.

Achtung, wenn Du eine Kamera kaufst, die zum Beispiel HD-Qualität bei bis zu 60 FPS bietet. Mit unseren Voreinstellungen wirst Du eher 50 statt 60 FPS nutzen. Aber die doppelte Aufnahme- und halbe Wiedergabe-Geschwindigkeit ist schon ausreichend.

Derzeitiges Limit bei normalen Kameras ist übrigens bei 120 FPS, in Ausnahmefällen auch 180 FPS (jeweils bei HD-Qualität). In 4K ist in der Regel bei 60 FPS Schluss, dieses Feture ist aber noch sehr selten (und teuer).

Drei einfache Wege zur Zeitlupe

Smartphone

Die einfachste Möglichkeit für Zeitlupe kann Dein Smartphone bieten. Das iPhone (auch ältere Modelle wie das 6s) kommen auf immerhin 120 FPS. Hier musst Du zwar wegen des kleinen Sensors und des verwendeten Codecs Abstriche bei der Qualität machen. Aber für kurze Sequenzen in einem Video reicht das durchaus, finde ich.

Gute Smartphones sind zwar auch nicht ganz billig. Aber da ein Smartphone heute fast immer sowieso vorhanden ist, ist das vielleicht die einfachste – und als Zusatzleistung zum Handy – auch die preiswerteste Möglichkeit. Falls Dein Handy das nicht kann, achte beim nächsten Neukauf drauf. Oder besorge Dir eines der besseren Handys mit dieser Funktion als älteres, gebrauchtes Modell.

Actionkameras

Auch einige Actionkameras bieten höhere Bildraten. Denn für Action und eine effektvolle Wiedergabe von Bewegung, sind sie ja gedacht. Die GoPro Hero 4 Black zum Beispiel ist schon ein bißchen älter. Und sie bringt es schon auf 120 FPS bei Full-HD. Auch das ist als Gebrauchtkauf eine akzeptable Lösung. Allerdings muss man wissen, dass dieses Modell eben nur ein Fixfocus-Objektiv hat.

50 FPS bei HD-Qualität ist ausreichend für eine Slomo-Aufnahme und mit vielen Kameras möglich.

50 FPS bei HD-Qualität ist ausreichend für eine Slomo-Aufnahme und mit vielen Kameras möglich.

Kompaktkameras und DSLRs

Auch einige Kompaktkameras und DSLR kommen auf immerhin 60 FPS bei HD-Qualität. Das ist immerhin in der Wiedergabe dann die halbe Geschwindigkeit. Der Vorteil bei diesen Kameras gegenüber dem Smartphone ist die bessere Qualität. Der größere Sensor ebenso wie die bessere Optik, evt. auch durch Wechselobjektive ein Baustein für schärfere Aufnahmen.

Die kleine Canon EOS M 100 zum Beispiel schafft die 60 FPS bei HD, die DSLR Canon 800D ebenfalls. Diese beiden Modell haben Wechselobjektive. Nun werden durch die Verlangsamung zwar auch Verwacklungen weniger deutlicher sichtbar. Empfehlenswert ist trotzdem, Freihand-Aufnahmen eher mit der Weitwinkel-Einstellung zu machen. Noch schöner sind Tele-Aufnahmen, für die ich dann aber unbedingt ein Stativ einsetzen würde, um den schönen Slomo-Effekt nicht durch Verwacklungen zu verwässern.

Und wie wird nun Zeitlupe draus?

Wenn Du Deine Clips einfach in die Timeline Deines Editors ziehst, wird Dein Video wahrscheinlich als Video mit 50 / 60 / 120 FPS abgespeichert. Dann haben die Aufnahmen auch in der Wiedergabe normale Geschwindigkeit. Nur wenn Du Dein neues Video anlegst als HD mit 25 FPS, kannst Du einzelne Clips mit höhere Bildrate langsam und ohne Verlust wiedergeben. Bei FCPX ist das zum Beispiel die Funktion Retime und dann die Auswahl Conform.

In Adobe Premiere geht das meines Wissens nach über Modify Clip. Dann kann man die niedrigere Bildraten angeben und der Clip wird verlangsamt wiedergegeben. Die Schnittprogramme haben darüberhinaus eine Funktion, mit der die Zeitlupe weicher wiedergegeben wird (optical flow).

Übrigens kann man noch ein bißchen mehr Effekt rauskitzeln. Man kann die Wiedergabe-Geschwindigkeit noch weiter herunter regeln. Dann leider aber die – trotz optical flow – die Qualität. Oder man legt seine Videos mit 24 FPS an und stellt in seiner Kamera den NTSC-Standard ein, der dann eben 60 statt 50 FPS ermöglicht. Die Frage ist, ob man den Wow-Effekt der Zeitlupe durch die geringere Qualität nicht wieder zunichte macht.

 

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Winterfotos ohne Schnee und Sonne: drei Tipps für gute Aufnahmen

Langzeitbelichtungen lassen bewegtes Wasser weicher, das Bild harmonischer.

Langzeitbelichtungen lassen bewegtes Wasser weicher, das Bild harmonischer.

Winterfotos können ein besonderes Erlebnis sein: Schnee und Sonne machen aus fast allem ein tolles Motiv. Was wir derzeit haben, das nennt man wohl die trübe Jahreszeit: Wochenlang kein richtiger Sonnenschein, generell wenig Licht, viele Wolken. Hier sind drei Tipps, wie man sich nicht nur motiviert, wieder zur Kamera oder zum Smartphone zu greifen. Sondern wir man als Winterfotos auch interessante Bilder erhält.

Langzeitbelichtung

Wie soll eine trübe Landschaft durch Langzeitbelichtung besser werden? Da gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Mit zu den beliebtesten Motiven gerade für Winterfotos gehören Bäche, Seen und Wasserfälle. Durch eine Langzeitbelichtung erreicht man diesen fast magischen Effekt, dass Bewegungen verschwimmen. Ein anderer schöner Effekt sind die Leuchtspuren von Autoscheinwerfern, die auch sonst weniger ansprechenden Stadt-Szenen einen gewissen Zauber verleihen.

Du brauchst dafür neben dem Stativ eine Möglichkeit für längere Belichtungszeiten. Bei DSLR Kameras ist das die Einstellung Bulb. Der Verschluss bleibt solange offen, wie Du den Auslöser gedrückt hältst. Etwas komfortabler sind Fernauslöser oder Timer. Hast Du beides nicht, empfiehlt sich die Auslösung per Selbstauslöser, damit nichts verwackelt. Bei Tageslicht sind Graufilter, vor allem als stufenlos verstellbarer ND-Fader hilfreich.

Leuchtspuren lassen sich mit längeren Belichtungszeiten realisieren.

Leuchtspuren lassen sich mit längeren Belichtungszeiten realisieren.

Nachtaufnahmen

Auch das sind Langzeitaufnahmen, auch die kommen als Winterfotos sehr wohl in Frage. Allerdings sprechen wir hier von richtig langen Belichtungszeiten. 30 Sekunden kannst Du den Verschluss da schon mal offen halten. Erst recht, wenn Du für mehr Tiefenschärfe abgeblendet hast.

Zusätzlich zur oben genannten Ausrüstung solltest Du noch ein Licht einpacken, wenn Du mit diesen Winterfotos Akzente setzen willst: Du kannst entweder den Lichtstrahl als grafisches Element nutzen (eher bei Landschaftsaufnahmen, die generell dunkler sind). Oder Du kannst während der langen Belichtungszeit Motivteile dezent „nachbelichten” mit einer Taschenlampe.

Makro: einfach mal ausprobieren. Zwischenringe gibts ab 20 Euro.

Makro: einfach mal ausprobieren. Zwischenringe gibts ab 20 Euro.

Makroaufnahmen

Eine völlig neue Sicht auf die Dnge erlauben Lupen. oder in unserem Fall Makro-Objektive. Die haben in der Regel eine lange Brennweite, sind lichtstark, schwer und teuer. Zwei preiswerte Alternativen sind Vorsatzlinsen, die Du auf Dein normales Objektiv schraubst. Das ist zusätzliches Glas und es hat meistens nicht die Qualität, wie das Deines Objektives.

Anders funktionieren Zwischenringe oder Extension Tubes. Sie verlängern schlicht den Abstand des Objektivs und übertragen nur die elektrischen Kontakte, zum Beispiel für Belichtungssteuerung und Fokus. Die Qualität Deines Objektivs ändert sich dadurch nicht, allerdings musst Du mit den Eigenheiten von Makro-Aufnahmen rechnen: sehr geringe Abstände, lange Belichtungszeiten, sehr geringe Tiefenschärfe.

Die Makro-Aufnahmen sind eigentlich nicht typische Winterfotos. Aber eben auch eine gute Möglichkeit, in eher tristen Winterlandschaften noch ein interessantes Motiv zu entdecken. Wer auf seiner Tour für Landschaftsfotos keine tollen Ergebnisse erzielt hat, der kann in der Makro-Welt meist immer noch interessante Motive entdecken.

 

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Bildschirmfotos ohne Plugins

Luxusvariante für Bildschirmfotos: gleich mit dem passenden Gerät abgebildet.

Luxusvariante für Bildschirmfotos: gleich mit dem passenden Gerät abgebildet.

Bildschirmfotos braucht fast jeder, der mit Computern zu tun hat. Für mein Blog habe ich früher relativ oft auch von fremdem Webseiten ein Bildschirmfoto gemacht, wenn ich über diese Seite berichtet habe. Inzwischen bin ich zwar etwas zurückhaltender mit Aufnahmen fremder Webseiten geworden. Ich nutze sie dennoch, auch privat, um Meldungen oder Bestätigungen anderer Websites festzuhalten. Oder ich habe eine Idee für ein Thema und nutze ein Bildschirmfoto als Gedächtnisstütze für die Redaktionsplanung. Außerdem sind Bildschirmfotos ein beliebtes Werkzeug, auch um Momentaufnahmen der eigenen Webseite zu erstellen. Dazu bietet sich vor allem die Abbildung einer ganzen Seite an, die man als Design-Archiv nutzen kann, wenn man sein Layout ändert.

Mein Favorit, nachdem ich zunächst viele Aufnahmen  mit Safari und Firefox gemacht hatte, ist die Möglichkeit, die der Chrome Browser anbietet.

Bildschirmfotos mit verschiedenen Browsern

Safari

Auf meinem Mac ist der Befehl Apfeltaste+Shift+3. Dann wird der ganze Bildschirm abgelichtet. Will man nur einen Ausschnitt, kann man diesen festlegen, indem man Apfeltaste+Shift+4 drückt. Danach kann man selbst einen Ausschnitt wählen. Und wenn mann nach Apfeltaste+Shift+4 die Leertaste drückt, wird das aktive Fenster abgelichtet.

Mac Safari (und auch bei jedem anderen Browser):
Apfeltaste+Shift+3: ganzer Bildschirm
Apfeltaste+Shift+4: Ausschnitt wählen
Apfeltaste+Shift+4 und danach Leertaste: aktives Fenster

Es empfiehlt sich übrigens diese Bildschirmfotos von einem iMac mit Retina-Display zu bearbeiten: Diese PNG-Dateien haben eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixel und schlagen mit 12,8 MB zu Buche. Neben diesen Möglichkeiten des Betriebssystems OS-X hat Safari nach meiner Kenntnis keine weiteren Möglichkeiten für Bildschirmfotos. Wohl aber andere Browser.

Bildschirmfotos_ komfortable Lösungen gibt es für alle Browser, hier der Firefox.

Bildschirmfotos_ komfortable Lösungen gibt es für alle Browser, hier der Firefox.

Möglichkeiten in anderen Browsern

Firefox

Für den Firefox-Browser habe ich jahrelang eine Erweiterung genutzt, die jetzt aber überflüssig ist. Das Befehl für Bildschirmfotos ist hinter den drei Punkten versteckt, die oben in der Adressleiste des Browsers stehen. Dort kommt am Fuß des Aufklappmenüs die Funktion Bildschirmfoto aufnehmen. Auch hier kann man wählen zwischen ganzer Bildschirm, einem selbst ausgewählten Ausschnitt und einzelnen Elementen. Die Markierung kann man ggf. noch selbst anpassen.

Abschließend kann man das Bildschirmfoto auf den Computer herunterladen oder im Online-Speicher ablegen.

Aber es geht noch etwas differenzierter: Über das Menü Extras –> Web-Entwickler –> Bildschirmgrößen testen gelangt man zu den Ansicht mobiler Geräte und kann das passende auswählen. Dort kann man nicht nur eine Berührungssimulation aktivieren, sondern vom jeweiligen Ausschnitt gleich ein Bildschirmfoto machen.

Chrome

Der Chrome-Browser bietet die wohl umfangreichsten Möglichkeiten für Bildschirmfotos. Natürlich gibt es am Mac auch hier das oben erwähnte komplette Bildschirmfoto oder den selbst gewählten Ausschnitt.

Mehr Möglichkeiten findet man im Menü etwas versteckt unter Anzeigen –> Entwickler –> Entwickler-Tools.

Im Kopf des neuen Browser-Abschnitts findet sich an zweiter Stelle von rechts das Symbol für „Device”. Dahinter verbergen sich diverse mobile Geräte, Smartphones und Tablets. Hat man sein gerät ausgewählt, kann man ein Bildschirmfoto in der entsprechenden Größe, zum Beispiel des iPhone 7, machen.

Noch besser: In der gleichen Leiste, in der die verschiedenen Geräte ausgesucht werden können, stehen ganz rechts wieder die verräterischen drei Punkte. Mit einem Klick öffnet sich ein weiteres Aufklappmenü und dort kann man „Add device type” auswählen. Dann bekommt man ein Bildschirmfoto das in den Bildschirm des entsprecheden Geräte eingeblendet ist.

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Kurze Texte fürs Internet: Bildtexte, Untertitel, Videobeschreibungen

Bildtexte sind wichtig, auch wenn sie etwas Mehrarbeit erfordern.

Bildtexte sind wichtig, auch wenn sie etwas Mehrarbeit erfordern.

Bei Texten schauen wir immer auf das Große und Ganze. Blogposts sollten eine bestimmte Mindest-Länge haben, das ist suchmaschinenfreundlicher. Und was ist mit allen anderen Texten? Größtenteils unnötig könnte man denken. Bildtexte und Bildunterschriften spielen allenfalls noch im Print eine wichtige Rolle. Dabei können die kurzen Prosa-Werke zum Bild der Funke sein, der die Begeisterung für Deine Bilder und Beiträge erst entzündet.

Bildtexte in vielen Variationen

WordPress gibt es ja in idealer Form vor. Hier kann man nicht nur eine alt-Beschreibung für jedes Bild als möglichen Bildtext hinterlegen. Sondern auch eine Beschreibung und eine Beschriftung. Was ist was?

Am wichtigsten ist der Alternativtext. Er ist für den Besucher nicht sichtbar, steht aber im Quelltext und kann von Suchmaschinen gelesen werden. Die erkennen nicht, was auf dem Bild ist, können aber den alt-Text lesen. Sinnvoll wäre in diesem Zusammenhang noch, der Bilddatei selbst auch einen „sprechenden” Namen zu geben: Meine Bilder haben zum Beispiel erst einen Datumscode, dann einen Unterstrich, dann einen bezeichnenden Namen: DDMMYY_Name.jpg heißt beim entsprechenden Bild dann konkret: 180118_bildtexte.jpg.

Besser wäre dagegen bildtexte.jpg. (Das passt aber nicht in mein Ordnungssystem. Sorry, da bin ich etwas spießig.) Ob meine Version bei den Suchmaschinen auch gut ankommt, weiß ich nicht.

Alternative zu den Bildtexten: Ins Bild schreiben. Diese Information kann aber nicht von Suchmaschinen erkannt werden.

Alternative zu den Bildtexten: Ins Bild schreiben. Diese Information kann aber nicht von Suchmaschinen erkannt werden.

Der Titel bei den WordPress-Bildern wird oft angezeigt, wenn man mit der Maus übers Bild fährt. Eine elegante Art, Infos zu vermitteln, finde ich. Manchmal wird er auch in Galerien angezeigt.

Die Bildunterschrift ist genau das, was der Name verheißt und damit auch der eigentliche Bildtext. In meinen Augen ziemlich wichtig. Ist aber auch eine Berufskrankheit: In Redaktionen gilt: Kein Bild ohne Bildtext. Und manchmal sitzt man den Bildtexten fast genauso lange, wie an der Geschichte selbst.

Die Bildbeschreibung bekommt meistens niemand zu sehen. Die wird vor allem innerhalb von WordPress verwendet. Außer man zeigt seinen Besuchern eine Dateianhang-Seite, was ich aber nicht so toll finde. In den meisten Fällen kann man sich das sparen. Aber weil ich keinen Nerv für verschieden Angaben habe, kopiere ich in alle vier Felder den gleichen Text, also das, was nachher auch in der Bildunterschrift zu sehen ist.

Soziale Netzwerke

Was im eigenen Blog schon oft als überflüssig erachtet wird, das fehlt dann oft auch in den Sozialen Medien. Ein tolles Bild bei Facebook und Google+ ist gut. Ein tolles Bild mit einem pfiffigen Bildtext kann den Unterschied machen.

Ich mache die besten Erfahrungen mit Bildtexten auf Instagram. Sprich: Hier gibts die beste Belohnung, die meisten Rückmeldungen für gute Bildtexte. Denn es kommen auf einen guten, beschreibenden oder auch launigen Text mehr Kommentare, als auf eine knappe Kurzbeschreibung. Und mit den Besuchern meines Profils ins Gespräch zu kommen, ist meines Erachtens einer der schönsten Erfolge guter Bilder.

Für die Verwendung auf Pinterest spielen wohl meisten die SEO-Kriterien eine Rolle. Pfiffige oder besonders aussagekräftige Texte sind hier eher selten.

Bildtexte können auch knapp sein, sollten aber die wichtigsten Infos und evt. auch wichtige Suchbegriffe enthalten.

Bildtexte können auch knapp sein, sollten aber die wichtigsten Infos und evt. auch wichtige Suchbegriffe enthalten.

Die Wiederholungen…

Was zu guten Bildtexten und Facebook-Posts auch nicht passt, sind die Wiederholungen. So posten viele einen Beitrag oder Link auf ihrem Profil. Und den gleichen Text mit gleichem Bild auf ihrer Facebook-Seite. Dasselbe dann auch noch bei Google+ und bei Twitter. Und das, um möglichst alle Follower zu erreichen, auch gleich drei bis fünf Mal an unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Tageszeiten. Immer das gleiche Bild, immer der gleiche Text.

Daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen. Wer will schon Stunde um Stunde in solche Kleinigkeiten investieren, wenn schon das Verfassen des Beitrags aufwändig war? Allerdings steigt der Anreiz, die wieder erkannten Posts anzuklicken dadurch nicht. Wenn ich dagegen mehrmals ein interessantes Thema in Variationen vorgesetzt bekomme, klicke ich schon eher.

Videos mit Text

Bei Youtube-Videos ist der Raum der Bildbeschreibung meistens mit Affiliate-Links gefüllt. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung. Kaum jemand will den Inhalte eines Videos unten im Text mitlesen.

Dagegen haben die im deutschsprachigen Raum unterschätzten Untertitel, die man direkt im Video einschalten kann, mehr Beachtung verdient. Gar nicht so selten ist der Ton abgeschaltet, zum Beispiel in Bus und Bahn, oder am Arbeitsplatz. Dann helfen gute Untertitel enorm viel.

Allerdings gibt es nach meiner Kenntnis nur für englischsprachige Videos relativ elegante und kostengünstige Möglichkeiten, sich die Untertitel individuell erstellen zu lassen. Ansonsten bleibt noch die automatische Variante, die fast so lustig ist, wie die automatischen Übersetzungsmöglichkeiten. Oder eben die dröge Handarbeit.

Mein Fazit

Wie so oft im Leben entscheiden meist Kleinigkeiten über den Erfolg. So wie man an seinen Bildern und Blogposts feilt, so sollte idealerweise auch den kurzen Texten gearbeitet werden. Manchmal ist das verzichtbar. Aber wer zum Beispiel auf Instagram bei einem guten Food-Fotos nichts dazu schreibt, der erhält oft viele Anfragen, was das ist, wie das zubereitet wird. Man sieht also, das Interesse ist da. Genauso bei Landschaftsaufnahmen. Da ärgere ich mich oft selbst, wenn ich ein Bild interessant finde, aber keinerlei Infos bekomme, wo das aufgenommen wurde.

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