Unschärfe und Bokeh auch mit einfachen Kameras

Gezielte Unschärfe bekommt man auch mit MFT-Kameras, einem lichtstarkem Objektiv und Tele-Einstellung

MFT-Kameras mit einem lichtstarkem Objektiv und Tele-Einstellung ergibt auch einen schönen Unschärfe-Bereich.

Unschärfe im Bild (oder Bokeh) hebt das Hauptmotiv, den bildwichtigen Teil, auf die wohl ansprechendeste Art hervor. Erwünscht ist diese Hervorhebung bei vielen Aufnahmen. Bei Porträts ebenso wie bei Produktfotos, in der Food-Fotografie oder wann immer es um stimmungsvolle Aufnahmen geht. Dann machen sich ein paar Lichter im unscharfen Hintergrund besonders gut.

Meistens hört man zu diesem Thema, dass dafür vor allem Kameras mit großen Sensoren geeignet seien. Also bei Digitalkameras vor allem Vollformat-Kameras, wie die Canon 5D III oder die Sony A7 III. Rechnet man zu den sowieso schon teuren Kameramodellen noch ein Lichtstarkes Objektiv, ist der Traum vom schönen Bokeh fast schon geplatzt. Tatsache ist aber, dass man auch mit Kameras mit kleineren Sensoren diese Unschärfe erzeugen kann. Vielleicht nicht so perfekt, aber der Effekt lässt sich durchaus erreichen, auch mit weniger Aufwand.

Smartphones haben die wohl kleinsten Sensoren im Vergleich

Smartphones haben die wohl kleinsten Sensoren im Vergleich

Unschärfe und Sensorgröße

Rein physikalisch betrachtet ist der Unschärfebereich umso geringer, je kleiner der Sensor ist. Wer also ein Smartphone benutzt, der hat erst einmal kein oder nur einen sehr schwachen Unschärfe-Bereich: Das Bokeh ist hier nicht sehr ausgeprägt. Ich benutze ein iPhone 6s, da ist der Sensor mal 4,6 mal 6,2 Millimeter groß. Eine Vollformatkamera bringt es auf etwa 24 x 36 Milimeter.

Hier eine Übersicht der verbreiteten Kameratypen:

  • iPhone: 6,2 mal 4,6 Millimeter
  • Kompaktkamera mit 1-Zoll-Sensor: 13,2 x 8,8 Milimeter
  • Micro-Four-Thirds (MFT) Kameras: 17,3 x 13,0 Milimeter
  • APS-C-Kameras: 22,2 x 14,8 Milimeter
  • Vollformat Kleinbild: 36 x 24 Milimeter

Die kleinen Sensoren sollte man aber nicht als unzureichend abtun. In den letzten Jahren hat sich die Qualität gerade bei Smartphone Kameras enorm verbessert. Und sie haben einige Vorteile. Der größere Schärfebereich ist für viele Schnappschüsse praktisch. Und Smartphone und kleine Kameras werden eben bevorzugt auch von nicht so versierten Fotografen genutzt. Der Stromverbrauch ist geringer, auch das ist eine sehr positive Eigenschaft. Nicht jeder will sich mit der Kamera erst einmal drei weitere Akkus anschaffen. Oder nach einem halben Tag ohne Saft aufgeben müssen.

Smartphone

Beim Smartphone bietet sich eine Lösung an, die man eher als Notlösung bezeichnen könnte: die Nachbearbeitung. Es muss kein teures Bildbearbeitungsprogramm sein. Auch das kostenlose Snapseed kann schon als App auf dem Handy Unschärfe ins Bild zaubern: Einmal als Zone, also in einem Streifen, ein anderes Mal im Kreis. Die Übergänge lassen sich einstellen, ebenso der Grad der Unschärfe. Mit etwas Übung gelingen realitätsnahe Bilder, die für Social Media Kanäle sicher ausreichen.

Eine weitere Hilfestellung bieten Makro-Adapter. Die Lupen-Linsen sorgen dafür, dass der Schärfebereich ebenfalls zusammenschmilzt. Allerdings ist hier keine so gute Feinjustierung möglich wie bei der App und es werden manchmal nur sehr kleine Bereiche scharf abgebildet.

Mit Snapseed und der Funktion Tilt Shift kann man Unschärfebereiche gezielt festlegen.

Mit Snapseed und der Funktion Tilt Shift kann man Unschärfebereiche gezielt festlegen.

Kompaktkameras

Hierzu rechne ich mal die wirklich sehr kompakten Kameras mit einem 1-Zoll-Sensor und die Micro-Four-Third Kameras. Hier gibt es zwei gute Möglichkeiten. Zum einen schmilzt der Schärfebereich, wenn wir eine Tele-Einstellung verwenden. Je extremer, je länger die Brennweite, desto geringer der Schärfebereich. Wer also die Zoomfunktion nutzen kann, kann auf diese Art auch ein Motiv freistellen.

Die andere Methode nutzt die Tatsache, die selbst bei Vollformat-Kameras für ein gutes Bokeh ausschlaggebend ist. Ausschlaggebend für ein schönes Bokeh ist nämlich vor allem auch eine große Blendenöffnung oder Lichtstärke. Auch Profi-Kameras und Linsen bilden bevorzugt dann kleinere Schärfebereiche ab, wenn die Lichtstärke bei 1,4 oder 1,7 liegt und die Blende ganz geöffnet ist. Zumindest bei den MFT-Kameras gibt es einige lichtstarke fest verbaute Objektive (Lumix LX 100 mit 1,7 Summilux), mit denen man das machen kann. Und es gibt auch etliche Kameras mit Wechselobjektiven. Selbst wenn das Objektivprogramm des Herstellers nicht passendes aufweist, kann man oft noch seine alten analogen lichtstarken Linsen mit einem Adapter verwenden. Diese Lösung ist freilich wegen der Anschaffungskosten eines Objektivs die teuerste der hier genannten.

Offene Blende und lange Brennweite, das ergibt bei APS-C-Kameras schon einen akteptablen Unschärfebereich - auch bei Standardzooms ohne große Blendenöffnung.

Offene Blende und lange Brennweite, das ergibt bei APS-C-Kameras schon einen akteptablen Unschärfebereich – auch bei Standardzooms ohne große Blendenöffnung.

APS-C Kameras

Jetzt sind wir schon ziemlich nahe dran an den Vollformatkameras und haben immerhin beim Sensor die halbe Vollformat-Größe. Die meisten Modelle der großen Hersteller (Canon, Nikon) erlauben von Hause aus auch die Verwendung aller Vollformat-Linsen. Wer also alte oder neue lichtstarke Objektive hat, kann die nutzen. Und mit Adaptern kann man natürlich so ziemlich jedes ältere lichtstarke Objektiv oder Tele-Objektiv verwenden. Beispielsweise kann man ein altes Olympus Objektiv mit Blendenöffnung 1,4 mit einem preiswerten Adapter an Nikon, Canon oder anderes APS-C-Kameras anschließen.

Alte analoge Objektive lassen sich mit Adapter an APS-C- und MFT-Kameras nutzen. Und zaubern oft ein schönes Bokeh.

Alte analoge Objektive lassen sich mit Adapter an APS-C- und MFT-Kameras nutzen. Und zaubern oft ein schönes Bokeh.

Wer zum Beispiel das preisgünstige, früher als Standardobjektiv gehandelte 1,8/50mm von Canon oder Nikon günstig ersteht, der hat schon eine gute Lösung. Am APS-C-Sensor verlängert sich zwar die Brennweite um den Faktor 1,6, aber damit ist es mit einer Brennweite von nun 80 Milimetern immer noch gut im Food-Bereich einsetzbar.

Daneben gibt es auch analoge Objektive mit hoher Lichtstärke und Angebote von Fremdherstellern. Mit einem Meike 35mm f/1.7 APS-C hat man für wenig Geld sogar beides. Man kann die hohe Lichtstärke nutzen und erhält die Standard-Brennweite von umgerechnet 50 mm auch bei APS-C-Kameras (35 Milimeter x 1,6 ergibt etwa 56 Milimeter Brennweite).

Und natürlich greift hier bei APS-C-Kameras auch die Makro-Lösung. Möglich sind ein Vorsatz an einem fest verbauten Objektiv. Oder Zwischenringe, die es mit oder ohne Automatik für fast alle Kameras gibt. Ich benutze diese Lösung an meinen Canon EOS M Kameras und habe hier darüber berichtet.

Makro-Linsen ergeben generell einen geringeren Schärfebereich.

Makro-Linsen ergeben generell einen geringeren Schärfebereich.

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Timelapse Aufnahmen mit dem iPhone

Timelapse-Aufnahmen sind der Hingucker: In jedem Video, auf jeder Webseite, in jedem Social Media Account ziehen die Zeitraffer-Aufnahmen die Aufmerksamkeit auf sich. Es gibt ungezählte Anleitungen, wie man Timelapse Aufnahmen am besten macht, welche Ausrüstung man braucht, wie man die Aufnahmen weiter verarbeitet.

Aber selbst Profis geben zu, dass es kaum einen einfacheren Weg zu guten Timelapse Aufnahmen gibt, als die eingebauten Funktionen des iPhone. Wenn Du nur weinge, einfache Dinge beachtest, kommst Du damit zu guten Ergebnissen, die Du oft und vielseitig verwenden kannst. Ich mache meine Timelapse-Aufnahmen mit einem nicht mehr ganz aktuellen iPhone 6s, aber jedes aktuell auf dem markt befindliche iPhone funktioniert genauso.

Die Basics für Timelapse Aufnahmen

Der deutsche Name Zeitraffer-Aufnahme für Timelapse Aufnahmen sagt es schon: Es sind Aufnahmen, über einen längeren Zeitraum (von etwa einer Minute Aufnahmedauer bis zu fast drei Stunden), für die Technik des iPhone ausgelegt ist. Zwar fällt die ganze Berechnung und Nachverarbeitung der Aufnahmen für Dich weg. Aber auf etwas kannst Du nicht verzichten: einen festen und unveränderlichen Halt für Dein iPhone für die gesamte Aufnahmedauer.

Nun kannst Du erfinderisch an die Sache dran gehen, Dein iPhone gegen ein Fenster legen, auf die Scheibenwischer an der Frontscheibe Deines Autos oder es mit Klebeband irgendwo befestigen. Aber wenn Du ein wenig Geld in die Hand nimmst, und Dir ein Ministativ oder ein Reisestativ gönnst, wirst Du das nicht bereuen. Und weil man das iPhone nicht so ohne weiteres auf einem Stativ befestigen kannst, brauchst Du für Deine Timelapse Aufnahmen noch eine Halterung für das iPhone. Ich verwende diese, aber es gibt sie in vielen Variationen und Preisklassen. Und sie sind meistens auch problemlos an alle Geräte und Variationen (mit / ohne Bumper / Hülle / Zusatzobjektiv) verwendbar.

Wichtig bei Timelapse Aufnahmen: Das "Verriegeln" von Fokus, Belichtung und Weißlichtabgleich.

Wichtig: Das „Verriegeln“ von Fokus, Belichtung und Weißlichtabgleich.

Die Aufnahme

Gleich kanns losgehen. Zu den minimalen Vorbereitungen gehört noch, dass Du in den Einstellungen Benachrichtigungen deaktivierst und den Flug-Modus aktivierst. Wenn eine Drei-Minuten-Aufnahme abgebrochen wird, weil Du ans Telefon gehst, mag das noch angehen. Aber falls die Aufnahme nach einer halben Stunde abgebrochen wird, ist das ärgerlich.

Wenn Du die Kamera montiert und ausgerichtet hast, öffnest Du die Kamera-App, die zu den Bord-Werkzeugen jedes iPhone gehört. Es gibt zahlreiche andere Apps, kostenpflichtig und gratis. Aber mit den Ergebnisse dieser vorinstallierten App kannst Du schon ziemlich gute Ergebnisse produzieren.

Hältst Du Dein iPhone im Querformat, dann ist neben dem roten Aufnahmeknopf standardmäßig die Einstellung „FOTO“ aktiviert. Du streichst mit dem Finger in der Bildfläche nach unten, bis nach Video und Slo-Mo die Einstellung „ZEITRAFFER“ erscheint.

Eine zweite wichtige Sache ist der AE/AF-Lock. Wenn Du an einem bildwichtigen Teil Deines Bildes den Finger auflegst, erscheint nach kurzer Zeit das kleine gelbe Quadrat, in dem Belichtung, Fokus und Weißabgleich eingestellt werden. Dazu der Hinweis: AE/AF-SPERRE. Damit sind diese drei genannten Einstellungen fixiert und ändern sich nicht mehr, über die gesamte Zeitraffer-Aufnahme hinweg. Das ist in fast allen Fällen richtig so, denn diese Einstellungen sollen sich bei Zeitraffer-Aufnahmen auch dann nicht ändern, wenn sich das Licht ändert.

Timelapse Aufnahmen mit dem iPhone: Einfach und immer erfolgreich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Timelapse-Aufnahmen mit dem iPhone: Einfach und immer erfolgreich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Der Rundum-Sorglos-Prozess

Das wars auch schon. Du startest die Aufnahme über den roten Knopf und beendest sie damit. Aber erst dann, wenn Du meinst, Du hast genügend Bewegung und Veränderung in Deinem Clip festgehalten. Denn das ist natürlich die Magie in dieser Geschichte. Du brauchst langsame Bewegungen, die entweder kaum wahrnehmbar sind (zum Beispiel Wolkenbewegungen). Oder einfach unspektakulär wirken (zum Beispiel Autoverkehr) zu beschleunigen.

Oben im Fenster wird Dir die gesamte Aufnahmedauer angezeigt. All die Kleinigkeiten wie Intervall, Belichtungszeiten, Blende, Zeit, Dauer, steuert das iPhone selbsttätig. Und das bedeutet, dass automatisch auch die Einstellungen je nach länge des Clips verändert werden. So wird eine kurze Aufnahmen beispielsweise um das 15fache beschleunigt wiedergegeben, eine 30minütige Aufnahme wird auf das 60fache Tempo beschleunigt. Und eine Aufnahme von bis zu zwei Stunden 40 Minuten (das Maximum), wird um den Faktor 240 beschleunigt.

Diese Automatik hat viele Vorteile. Wenn ich bei einer normalen Zeitraffer-Aufnahme an meiner Kamera alle Einstellungen für fünf Minuten Aufnahme einstelle, habe ich meist kurze Intervalle und damit vergleichsweise viele Bilder.  Verlängere ich das nun auf zwei Stunden, dann erzeuge ich eine gigantische Datenmenge. Und der Clip wird dann auch noch in der beschleunigten Version sehr lang.

Ein schöner Standort und ein Motiv mit Bewegung sind wichtig für Timelapse Aufnahmen: zB Wolken.

Ein schöner Standort und ein Motiv mit Bewegung sind wichtig: zB Wolken.

Nachbearbeiten?

Und das wars. Das iPhone speichert nicht die Einzelbilder, sondern nur den Zeitraffer-Clip. Das geschieht mit einer akzeptablen Datenmenge und einer für meinen Geschmack „runden“ und weichen Wiedergabe. Wer noch etwas verbessern will, der kann in iMovie oder FCPX (als Mac-Benutzer) die Länge und Geschwindigkeit beeinflussen. Besser investiert wäre die Arbeitszeit nach meiner Ansicht – wenn überhaupt – ggf. in eine Farb-Korrektur.

Was geht noch?

Nichtsdestotrotz gibt es noch immer Möglichkeiten, auch diesen Prozess zu verbessern. Man kann andere Apps nutzen, die erweiterte Einstellungen ermöglichen, wie zum Beispiel Filmic Pro. Damit kann ich auch 4K-Aufnahmen erzeugen oder ich kann eine Bewegungsunschärfe erzeugen. Und wenn ich ein Gimbal nutze für eine Stablisierung des iPhones, dann sind auch bewegte Aufnahmen drin. Dazu bewege ich entweder das Gimbal oder es steuert selbsttätig die Ausrichtung der Kamera.

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Urlaubs-Fotos: sinnvolle Minimalausrüstung

Wer will das nicht: Schöne Urlauubs-Fotos - ohne dauernd viel Gepäck mit sich herumzuschleifen.

Wer will das nicht: Schöne Urlaubs-Fotos – ohne dauernd viel Gepäck mit sich herumzuschleifen.

Wer im Urlaub fotografieren will, der steht schnell vor der Qual der Wahl. Nehme ich den großen Foto-Rucksack mit, meinem Lieblingsgehäuse, eine Zwei-Gehäuse für Notfälle, ein paar Objektiven, Blitz und Stativ. Oder komme ich mit weniger aus – und bekomme genauso eindrucksvolle Urlaubs-Fotos? Ich habe so ziemlich alle Varianten schon durch und für mich ist eine sinnvoll zusammengestellte Minimalausrüstung ausreichend.

Wer seine Foto-Ausrüstung nur einmal vom Auto ins Hotel transportiert, der wird sich darum kaum Gedanken machen. Wer dagegen campen geht, mit dem Wohnmobil unterwegs ist oder wandert, der  freut sich über das eingesparte Gewicht und Volumen. Doch zuerst die grundlegenden Überlegungen, damit man zu guten Urlaubs-Fotos kommt.

Minimalausrüstung für Urlaubs-Fotos: Kompakte Kamera und als Backup das Smartphone.

Minimalausrüstung: Kompakte Kamera und als Backup das Smartphone.

Urlaubs-Fotos absichern

Die wertvollsten Wochen des Jahres, wie es so passend heißt, bergen für jeden Fotografen auch ein gewisses Risiko. Es kann immer etwas schief gehen, kaputt gehe oder verloren gehen. Zuhause deckt man das zum Beispiel damit ab, dass man ein zweites Gehäuse dabei hat, diverse Objektive. Das wäre zwar auch auch mit meinen Canon EOS M Gehäusen möglich. Aber ich bevorzuge für meine Urlaubs-Fotos eine einfachere Lösung. Meine Backup-Camera ist das Smartphone. Mit ausreichend Speicher und guter Bildqualität (ein schon älteres iPhone 6s) sind die Ergebnisse durchaus ausreichend. Auch eine Vorsatzlinse wie die Weinwinkel-Linse von Moment-Lens wäre noch transportabel. Aber es geht auch ohne. Erfahrungsgemäß sind die iPhone-Bilder im Nachhinein qualitativ kaum zu unterscheiden von denen einer Kompaktkamera.

Die Erst-Kamera für die Reise ist eine Lumix LX100, mit einem Zoomobjektiv und einer Lichtstärke von 1,7. Das erlaubt ein schönes Bokeh und Aufnahmen in Innenräumen. Ebenfalls eine gute Lösung für eine Backup-Kamera ist in meinen Augen eine Gopro, erst recht, wenn es eine neuere mit Display ist. Die Bilder sind nur auf den ersten Blick grausig verzerrt und lassen sich in der Nachbearbeitung leicht zurechtschneiden und entzerren. Erst recht, wenn man nicht von vorneherein mit der Einstellung ultraweit fotografiert.

Praktischerweise sind alle drei Kameras auch für 4k-Video-Aufnahmen geeignet. Für eine hochwertige Video-Dokumentation wird die Qualität nicht so prickelnd sein. Aber für gute Urlaubsfotos und mit etwas Erfahrung und Kenntnis über Stärken und Schwächen aller Kameras ist man ganz gut dabei, finde ich.

Wieviel Licht?

Der Blitz (oder die Blitzgeräte) waren am Ende einer Reise immer das, von dem ich im Nachhinein wusste, das sie verzichtbar gewesen wären. Eine Kompaktkamera als Erst-Kamera hat meist einen eingebauten Blitz oder einen Mini-Aufsteckblitz. Damit kann man zwar keine Kirchen ausleuchten (wer will das schon?), aber man hat einen guten Aufheller dabei. Blitzlösungen für die Zweitkamera sind in meinen Augen verzichtbar.

Nicht missen möchte ich dagegen ein Mini-Stativ, in diesem Fall auch mit einer Halterung fürs Smartphone. Hat schon manches Urlaubs-Foto gerettet.

Datenspeicher für die Urlaubs-Fotos gibts für Smartphone und zum Übertragen der Inhalte von der SD-Karte.

Datenspeicher gibts für Smartphone und zum Übertragen der Inhalte von der SD-Karte.

Speicherfragen

Eine zweite Speicherkarte gehört auf jeden Fall ins Gepäck, notfalls auch eine ältere, kleinere. Und zwar für jede Kamera. Auch wenn man denkt, da kann kaum was kaputt gehen, geben doch etliche Speicherkarten einfach mal den Geist auf. Luft nach oben ist ebenfalls wichtig: eine 64 GB-Karte kostet heute nicht die Welt und hat Platz für jede Menge Fotos (damit bekommt sie wahrscheinlich nicht voll), Timelapse-Aufnahmen (damit schon ) und 4k-Video (damit gehts dann doch erstaunlich schnell).

Während zwei oder vier oder auch mehr Speicherkarten sprichwörtlich kaum ins Gewicht fallen, wird es mit einem Backup schon schwieriger. Alle par Tage sollte man seine Daten von der Karte auch einen Speicher wie einen USB-Stick, eine andere Karte oder eine kleine Festplatte übertragen. Wer kein Notebook dabei hat, der muss auf verhältnismäßig teure Lösungen zurückgreifen.

Für das iPhone gibt es USB-Sticks als Speicherweiterung, die sich für diesen Zweck nutzen lassen. Mit Geräten wie diesem lassen sich die Inhalte von SD-Karten auf kleine externe Festplatten übertragen. Das bedeutet, man hat zwei weitere kleine Kistchen im Gepäck, was aber immer noch weniger wiegt als ein Notebook. Einfacher geht es mit einer Festplatte mit SD-Karten-Slot. Das ist preiswerter, man ist aber auf diese Festplatte festgelegt.

Energie kann ein wichtiges Thema werden für Urlaubs-Fotos.

Energie kann ein wichtiges Thema werden auf Reisen.

Energie-Nachschub

Was einem jetzt noch zum Verhängnis werden kann, ist mangelnde Energie. Also die technische für die Geräte. Für Kameras jeder Art haben sich bei mir drei Akkus gut bewährt. Oft kommt man nicht gleich zum Aufladen des Reserve-Akkus, dann ist ein dritter hilfreich. An Stecker-Adapter für das Netz des Urlaubslandes denkt man sicher oder kann vor Ort einen Adapter kaufen.

Wichtig und hilfreich finde ich, wenn man neben der Landstrom-Variante mit 11o / 220 V auch eine mobile Lösung für das 12-V-Netz von Autos (Schiffen) parat hat. Die Original-Ladegeräte für die Original-Akkus sind da eher sparsam ausgerüstet. Kann man Fremd-Akkus nutzen, dann findet man oft auch Ladeschalen für sein Modell, die über einen USB-Adapter verfügen. Das braucht auch nicht mehr Platz und bietet zusätzliche Sicherheit.

Eine Powerbank ist ebenfalls hilfreich – wenn man sie denn für Foto-Zwecke nutzen kann. Wenn also wie oben beschrieben das Ladegerät einen USB-Anschluss hat (was nicht selbstverständlich ist). Oder wenn die Kamera intern den Akku laden kann (was ziemlich selten der Fall ist). Andernfalls kann eine Powerbank natürlich noch immer für die Backup-Kamera im Smartphone genutzt werden.

Die großen Powerbanks haben eine Kapazität von rund 20.000 mAh, das ist eine ganze Menge und reicht für mehrere Smartphone-Ladungen. Allerdings sind diese Dinger auch schwer,wenn man sie zB im Rucksack herumträgt. Für eine Wanderung nur Smartphone und eine kleine Powerbank mitzunehmen, ist durchaus sinnvoll.

Was kann jetzt noch schief gehen?

Erfahrungsgemäß kann immer etwas schief gehen. Ein Diebstahl, die Kamera fällt einem aus der Hand, man verwendet einen ganzen Urlaub lang eine falsche Einstellung… In dem Fall hilft nur ausreichende Erholung, damit man ruhig bleiben kann. Schön ist, wenn man zu zweit oder mehreren unterwegs ist und jeder selbst Aufnahmen macht. Auch das ist eine Art Absicherung für die Urlaubs-Fotos.

Überhaupt bleiben mir eher weniger technische Pannen in Erinnerung, als menschliche Unarten. Dazu gehören Menschen, die sich und ihre Urlaubsfotos wichtiger nehmen als andere Reisende. Die mit stundenlangem Posen schöne Orte ”verhunzen”, Denkmale erklettern oder auf andere Art dafür sorgen, dass sie unerwünscht auf tausenden anderer Urlaubsfotos verewigt sind. Und generell natürlich Leute, die sich und ihre Fotografiererei etwas zu ernst, zu wichtig nehmen.

Am Ende des Urlaubs entscheidet oft nicht die Menge der Aufnahmen oder die Zahl der fotografieren Highlights über den Erinnerungswert und das nachträgliche Bilder-Erlebnis. Sondern ob man die schönen Momente einfangen konnte, das was einen persönlich bewegt, woran man sich auch nach Jahren noch gerne erinnert.

 

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Produktfotos innen und ohne Blitz

Gute Produktfotos brauchen nicht immer die große Ausrüstung.

Gute Produktfotos brauchen nicht immer die große Ausrüstung.

Produktfotos braucht fast jeder irgendwann, der eine Webseite hat oder Social Media-Accounts. und erst recht natürlich all diejenigen, die im Internet etwas zum Verkauf anbieten. Viele nähern sich dem Thema nach Motto Versuch und Irrtum. Etliche scheitern und sind selbst unzufrieden, weil die Ergebnisse so gar nicht professionell wirken.

Wer jetzt seine Ausrüstung dafür verantwortlich macht, der hat nur teilweise recht. Natürlich kann man mit mehr und besserer Ausrüstung oft auch bessere Ergebnisse erzielen. (Und wer will nicht seine Ausrüstung verbessern?) Aber es gibt zwei Aufnahmesituationen, in denen man auch mit der Normalkamera und einen Kit- oder Standard-Objektiv gute Ergebnisse erzielen kann.

Das Video dazu gibt es hier:

Gleich vorneweg: Wer nach einer Anleitung für sogenannte Freisteller-Aufnahmen sucht, der wird hier nicht fündig. Ich mache das zwar selbst auch oft. Aber einerseits ist das keine sehr befriedigende oder kreative Arbeit, zumindest nach meinem Empfinden. Und zweitens geschieht der Hauptteil der Arbeit in der Bildbearbeitung am Computer. Hier gehts jetzt in erster Linie ums selber fotografieren, in Innenräumen und ohne Blitz.

Eine Mini-Hohlkehle verhilft zu softem Licht, die Umgebung ist ”störungsfrei”.

Eine Mini-Hohlkehle verhilft zu softem Licht, die Umgebung ist ”störungsfrei”.

Produktfotografie Variante 1: Wie im Studio

Profis fotografieren Objekte so ziemlich jeder Art und Größe am liebten vor einer sogenannten Hohlkehle. Dieser geschwungene weiße Hintergrund, der von der waagrechten Unterlage in weichem Bogen in den senkrechten Hintergrund übergeht, zeigt keine harten Schatten, wenn man weiches Licht verwendet. Und er zeigt auch nicht die typischen Kante zwischen weißer Unterlage und weißem Hintergrund.

Solche Hohlkehlen gibt es zwar relativ preiswert von diversen Anbietern auch für den Amateur. Die meisten werden aber für einen Shop oder Ebay kleinere Produkte anbieten, und hier kann man sich gut behelfen mit einem weißen Karton oder – wie im Video gezeigt – sogar mit einem DIN A 3 Blatt.

Weich ausgeleuchtet wird das am besten durch eine diffuse Lichtquelle. Das kann eine Lampe mit einem großen weißen Schirm sein, ein Nordfenster oder ein Dachfenster. Auch ein Strahler oder eine LED, die man gegen die Decke richtet, tut gute Dienste. Selbst wer in dieser Variante automatisch belichtet und den Weißlichtabgleich vornimmt, erhält meistens gute Bilder. Denn beu Aufnahmen in Innenräumen ist die Blende meist weit geöffnet und auch mit einem Kit-Objektiv wird eine geringe Schärfentiefe erzeugt.

Wer mit der Lichtführung unzufrieden ist, sucht mach einer weitere Lichtquelle. Auch wenn man Lichtfarben mischt, entstehen für die meisten Produkte brauchbare Ergebnisse durch den automatischen Weißabgleich. Wer zum Beispiel Glühlampenlicht und Neon-Licht mischt und schon mit bloßem Auge feststellt, dass sich der Grün- und der Rotstich beißen, der sollte versuchen, zwei gleichartige Leuchte einzusetzen. Da heute in den meisten Fälle LED-Leuchtmittel verwendet werden, sollte aber eine Lösung in fast jedem Haushalt verfügbar sein.

Wichtig ist es, viele Variationen zu fotografieren, damit man später mehrere Ansichten präsentieren kann. Der Freistellungs-Effekt kommt hier wenig zum Tragen, ist aber wegen des störungsfreien weißen Hintergrundes auch nicht zwingend. Etwas auf die Sprünge helfen kann man der Schärfentiefe, wenn man offene Blenden benutzt und sein Standardzoom eher im Telebereich benutzt. Reicht das Licht nicht für verwacklungsfreie Aufnahmen, muss man auf eine Stativ zurückgreifen. Oder auf einen Stapel (Bücher zB), auf dem man seine Kamera platziert.

Tableaus zeigen alles scharf und ein Arrangement, das Appetit machen soll.

Tableaus zeigen alles scharf und ein Arrangement, das Appetit machen soll.

Produktfotografie Variante 2: Tableau

Diese Variante macht etwas mehr Spass, finde ich. Hier macht man sich die Schwächen einer einfachen, preiswerten Ausrüstung mit wenig Licht und einem Standardobjektiv zu nutze. Generell sind Kit-Objektive ja eher so berechnet, dass auch Amateure durchgehend scharfe Aufnahmen erzielen. Sprich: Es gibt keine ausgesprochene Schärfentiefe, die meisten Bilder sind in einem Bereich von nah bis fern scharf.

Wir machen uns da zunutze, indem wir senkrecht von oben fotografieren und beispielsweise ein paar passende Objekte rings um unser Produkt arrangieren. Bei dieser Aufnahmetechnik sind alle Objekte in einer Ebene arrangiert, also gleichweit vom Objektiv entfernt. Und dass alle scharf abgebildet sind, ist hier ebenfalls nicht hinderlich. Der Reiz liegt vielmehr darin, wie wir unser Produkt arrangieren.

Die beste Wirkung auf den Betrachter hat man, wenn sich eine schlüssige „Will-Haben”-Reaktion ergibt. Wir kennen das aus viele Instagram-Posts von digitalen Nomaden, Travellern.  Da liegen dann schicke Accessoire wir das Macbook, ein Smartphone zusammen mit anderen passenden Artikeln dekorativ verstreut, auf dem Boden, auf einem Kaffeehaus-Tisch etc. Der Effekt ist, dass der Betrachter sein „Wunsch-Objekt”, für das er sich interessiert, auch gleich in der Umgebung sieht, wie er es auch gerne nutzen möchte.

Man kann sich also kreativ etwas mehr austoben und in diesem Fall auch mit Licht von einem Nordfenster oder einer Balkontür an der Seite experimentieren. Wem das zu einseitig, zu krass ist, der platziert auf der lichtabgewandten Seite einen Reflektor. Es gibt preiswerte im Versand mit Oberflächen in weiß, silber, gold, schwarz. Oder man nimmt eine Styropor-Platte aus dem Baumarkt. Oder einen großen weißern Karton.

 

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Stative: Warum man nicht genug haben kann….

Reise-Stative sind die wohl universellsten Dreibeine, die es in vielen Variationen gibt.

Reise-Stative sind die wohl universellsten Dreibeine, die es in vielen Variationen gibt.

Stative sind als Helfer oft unentbehrlich – wenn man sich erst einmal an den Gedanken gewöhnt hat, sie einzusetzen. Bis dahin erscheint den meisten Fotografen und Video-Filmern das Dreibein als lästiges Utensil, auf das man nur in Notzeiten zurückgreift. Gute Stative sind richtig schwer, haben wir als Fotografien gelernt. Das muss so sein, damit sie stabil sind und uns zu verwacklungsfreien Aufnahmen verhelfen. So richtig interessant werden Stative aber erst dann, wenn man sie immer dabei haben und schnell einsetzen kann. In dieser Art dominieren die kompakten Reisestative, die es in ungezählten Varianten und Qualitätsstufen gibt.

Das Reisestativ

Das kompakte und leichte Reisestativ ist mein Favorit. Wenn ich es nicht mit mir trage, liegt es zumindest in Reichweite, im Auto. Aber es wird auch zuhause schnell mal aufgebaut für Foto- und Video-Aufnahmen.

Das klassische Reisestativ ist für mich das Rollei C5i Karbon, aber es gibt Dutzende ähnlich gebauter Stative in den unterschiedlichsten Preisklassen. Die Merkmale sind ein geringes Gewicht (ein bis zwei Kilogramm), drei- oder vierfach ausziehbare Beine, ein kleiner Kugelkopf und eine Schnellwechselplatte (vorzugsweise eine Swiss-Arca-kompatible). Mit jedem dieser Merkmale, das einem besonders am Herzen liegt, wird das gute Stück teurer.

Geringes Gewicht durch Carbon beispielsweise verteuert die Sache. Dafür haben die ausziehbaren Beine einen größeren Durchmesser, sind stabiler und oft nur in drei statt in vier Teile gegliedert. Auch der Kugelkopf kann den Preis in die Höhe treiben, wenn er solider und besser justierbar ist. Richtig klein zusammenklappbar sind diese Stative, wenn sie keinen Videoneiger mit langem Griff haben, und wenn die Beine einfach nach oben geklappt werden können.

Viele kleine Details (und Angebote) entscheiden über den Preis.Komfort kostet extra.

Viele kleine Details (und Angebote) entscheiden über den Preis.Komfort kostet extra.

Die preiswerten Modelle wie mein preiswertes Stativ von Mantona fangen bei rund 60 € an, wiegen etwas mehr als ein Kilogramm und bringen es auf eine Höhe von rund 143 cm. Damit ist die Kamera noch nicht auf Augenhöhe, aber man kann damit leben.

Ähnliches Aussehen, unterschiedliche Details

Für die teueren Modelle wie das Rollei zahlt man gerne mal das Dreifache. Gewicht und Packmaß sind ähnlich, aber die Traglast ist höher und die Größe so, dass man sich nicht verbiegen muss (159 cm). Weitere Komfort-Merkmale sind generell bei Reisestativen, dass man zum Beispiel ein Bein abnehmen kann. Dann kann man eventuell(!) noch ein Stück der Mittelsäule und den Kugelkopf setzen und erhält ein Einbeinstativ mit angenehmer Arbeitshöhe hat.

Weitere Komfort-Merkmale: Die Füße gibts mit Gumminoppen und manchmal auch mit Spitze, Bein-Elemente können mit Schaumstoff griffiger gemacht werden, der Kugelkopf hat in manchen Fällen eine Wasserwaage und der Klapp-Mechanismus der Beide rastet in manchen Modellen von selbst ein. Und die Mittelsäule kann man auch manchmal umdrehen und so in Bodennähe arbeiten.

Das alles spielt sicher nicht bei jedem eine Rolle. Aber bei der Vielzahl der Modelle kann sich jeder seine Wunschausstattung zusammen stellen.

Für mich sind die Reisestative die eierlegenden Wollmilchsäue. Ich habe zwei davon, ein billiges und ein teures und sie sind ständig im Einsatz und mit mir unterwegs. Die beiden Schnellwechselplatten sind arca-swiss-kompatibel und damit ist egal, was man auf welches Stativ setzt. Gerade bei Video-Aufnahmen sind beide mit Kameras bestückt. Für Fotos trägt eines die Kamera, ein anderes eine LED-Leuchte oder einen ferngesteuerten Blitz.

Wenn das jetzt ziemlich begeistert klingt, dann stimmt das so. Ich habe noch ein schweres, großes Manfrotto, das eigentlich nur noch mit einem Slider zum Einsatz kommt. Normalerweise greife ich zu den kleinen.

Mini-Stative

Ein Notbehelf für unterwegs. Zusammen mit einer Halterung für Smartphones kann man auch das Handy einsetzen. Das ist praktisch für Langzeitbelichtungen in der Fotografie und für Video-Aufnahmen aus einer zweiten Perspektive oder mit Zeitlupe von bis zu 120 FPS (bei meinem iPhone).

Leuchtenstative

Ja, auch die haben ihre Reize. Früher trugen sie die Blitzköpfe meiner kleinen Studio-Ausrüstung. Heute habe ich billigere, leichtere Leuchtenstative, auf die ich direkt kleine LED-Leuchten aufsetzen kann. Meistens reicht das auch ohne Verstellmöglichkeiten aus. Wenn nicht, gibts ganz preiswerte kleine Kugelköpfe, die genügend Spielraum bieten.

Mikrofon-Ständer

Auch das ist im Prinzip ein Stativ und lässt sich für Fotos und Videos nutzen. Natürlich, um ein Mikrofon aufzunehmen. Ich habe damit aber auch schon Senkrecht-Aufnahmen gemacht, bei denen ich von der GoPro übers Handy bis zu einer Kompaktkamera alles senkrecht über der Aufnahmefläche platzieren konnte. Natürlich gibts dafür professionellere, stabilere Lösungen. Aber wenn man so ein Teil mehrfach nutzen kann, ist das doch eine tolle Sache.

Einbeinstative, Selfie-Sticks, Gimbals, Saugnapf-Befestigungen fürs Auto

Auch diese Helfer sind nützlich, kommen aber bei mir herzlich wenig als Stativ zum Einsatz. Doch wer neben seiner Hauptkamera eine zweite Perspektive nutzen möchte, der kann auch damit gute Ergebnisse erzielen.

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