Archiv der Kategorie 'OS-X'

I-Pad-App: Wie scheinen Sonnen und Mond

Mittwoch, den 28. Juli 2010

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Es soll ja schon etliche Fotografen geben, die nicht nur I-Phone oder I-Pod mit sich herumtragen, sondern auch ein I-Pad (was gerade bei Fotos ja wohl auch mehr Sinn macht). Für die ist – als Alternative zu dem jüngst hier vorgestellten “The Photographer’s Ephemeris” auch diese App interessant, die auf neunzehn72.de vorgestellt wurde: Richtung von Sonnenlicht und Mond bestimmen mit LightTrac for iPad

Nachteil ist eben, dass die App nur auf dem I-Pad läuft, nicht auf I-Phone oder I-Pod und schon gar nicht auf dem heimischen Mac. Da die App kostenlos ist, muss man sich als I-Pad-Besitzer aber darüber auch nicht den Kopf zerbrechen….

Download LightTrac im AppStore

Der Safari 5 Reader: ein dickes Plus

Montag, den 14. Juni 2010
Magazinseite vorher...

Magazinseite vorher...

Magazinseite vorher…

Ich weiß, ich weiß: Ich sollte hier nicht mit Steinen werfen… Aber der die neue Reader-Funktion des Safari 5 ist einfach zu schön: Auf werbe-bepflasterten Magazin-Seite löst sie den Artikel mit Bild heraus, wie das auch das Lightbox-Plugin mit Bildern macht: Der Rest wird abgedunkelt, man sieht im Prinzip eine weiße Seite mit Text und Bild und liest viel leichter und konzentrierter.

Natürlich geht jetzt wahrscheinlich ein Wettlauf der Entwickler los, wie man in diese nackte Artikel-Darstellung auch wieder Werbung hineinmogeln kann. Mein Rat: Lasst es. Die Leser kommen ja schon von der mit Werbung bestückten Seite, haben also alles schon gesehen. Und sobald sie die Reader-Ansicht verlassen, sind sie da auch wieder. Ich glaube nicht, dass sich jemand Sorgen machen muss, dass deswegen nun weniger Werbung angeklickt wird.

Dafür wächst die Benutzerfreundlichkeit um 100 Prozent. Erstaunlich, dass sich auch bei Uralt-Techniken immer mal noch was tut. Bei Macnews gibt es einen Hinweis auf die Entwickler und ein Tool, mit dem man diese Funktion wohl auch bei anderen und bei älteren Safari-Browsern nachrüsten kann.

... und Magazinseite nachher

... und Magazinseite nachher

The Photographer’s Ephemeris

Donnerstag, den 20. Mai 2010
The Photographer’s Ephemeris

The Photographer’s Ephemeris

Bin noch ganz hin und weg von diesem Programm: stephentrainor.com: tools – The Photographer’s Ephemeris. Gefunden über einen Link bei Olaf Bathke, das Blog eines Fotografen, das ich seit einiger Zeit mit Interesse verfolge.

Vorgestellt wurde dort das App fürs Iphone, das man für 6,99 Euro erstehen kann. Die Desktop-Version ist aber kostenlos (und für mich zwingend, alldieweil ich ja kein Iphone habe). In zwei Videos wird auf der Website des Entwicklers auch vorgestellt, was man mit dem Programm machen kann: Man kann für einen bestimmten Standort, eingetragen auf Google Maps, die Richtungen für Sonne und Mond anzeigen lassen – für jeweils einen genauen Tag und Uhrzeit, samt Höhenangaben.

Wer schon mal auf Foto-Tour in unbekannten Regionen war, der kennt das Problem: Man ist zur falschen Zeit am richtigen Ort. Die Abendsonne verschwindet viel zu früh hinter einer Bergkette, oder anders herum: man fotografiert ein reizvolles Motiv im vollen Gegenlicht.

Die Software ist nicht nur einfach und sehr effektiv. Sie lässt sich auch kinderleicht bedienen und hat eine schicke Oberfläche. Im zweiten Anleitungsvideo wird auch sehr schön gezeigt, wie man die Höhe des Standorts und der Umgebung mit berücksichtigen kann. Zugegeben: Noch praktischer ist das tatsächlich auf dem Iphone, wenn mans immer dabei haben kann. Aber auch so schon ist das eine große Hilfe.

Magic, meine Maus – aber nur mit Akkus

Freitag, den 26. Februar 2010
Sanyo eneloop

Sanyo eneloop

Ich mag meinen Imac. Wie so oft bei Apple-Produkten gibts auch an meinem neuen 27-Zöller nix auszusetzen. Naja, fast nix. Die Magic Mouse ist nach wie vor begeisternd. Erste Ernüchterung stellt sich jedoch schon drei Wochen nach Inbetriebnahme ein, wenn eine Bildschirmwarnung mich darüber informiert, dass die Maus jetzt jederzeit ihre Arbeit einstellen könnte, weil ihr der Saft ausgeht.

Sanyo eneloop

Sanyo eneloop

Eine kurze Internet-Recherche ergibt, dass ich nicht der einzige bin, dem das so geht. Und dort erfährt man auch, womit man sich am besten behilft: Sanyo eneloop Batterien (AA Mignon)
halten Spannung und Ladungszustand im Vergleich zu anderen Akkus relativ lange. Man kann die gleichen Ladegeräte benützen, wie für NiMh-Akkus und die Preise sind auch halbwegs in Ordnung (8 Stück für 12,95 bei Amazon).

Zwar gibt es aus den Zeiten der Chemie-Fotografie noch etliche Akkus im Haus. Aber schon bei Fotozwecken war es ja äußerst nervig, dass die Akkus – bis sie zum Einsatz kamen – schon wieder teilweise oder ganz entladen waren. Ob die Eneloops das Versprechen halten und die Spannung länger bewahren, wird sich herausstellen. Wenn das so ist (und die Apple-Gemeinde behauptet das, also wirds schon stimmen), dann wäre ich mit dem Achter-Pack nach einmaliger Aufladung erst einmal für 4 mal drei Wochen, also rund drei Monate versorgt. Das ist zwar immer noch suboptimal, aber besser als der drei Wochen Rhythmus für Kauf oder Aufladung.

PS: Bin in diesem Zusammenhang doch recht froh, dass ich die Tastatur mit Ziffernblock genommen habe, die mit Kabel verbunden ist und batterielos funktioniert.

AppCleaner: Putzt die Mac-Platte

Montag, den 4. Januar 2010
AppCleaner für OS-X

Aufräumen zum Jahresanfang! Wer kennt das nicht: nach einiger Zeit des Gebrauchs tummeln sich auf der Festplatte viele Programme, die man einmal ausprobiert hat und danach nichtmehr benutzt. Nach dem ersten Versuch habe diese Apps freilich Spuren hinterlassen, in Preferences etc.

Spätestens bei oder nach einem Umzug auf einen neuen Mac putzt man die Platte, am sichersten manuell, in dem man nach Namensgleichheiten in verschiedenen Verzeichnissen sucht und diese Dateien mit entfernt. AppCleaner macht das – nach meinen ersten Versuchen – relativ zuverlässig: Kreuzt man eine Software an, so gibts umgehend einen Vorschlag, was noch alles gelöscht werden kann.

Unterschieden wird zwischen Programmen, Widgets und Anderem. So macht Aufräumen Spaß, zumal die Programmoberfläche noch schick ist. Ach ja: Mit das Schönste daran ist auch noch, dass das Programm kostenlos ist und auch mit OS-x 10.4 funktioniert.


Eine Seite von Joachim Ott