„The Questions We Ask“ – Why SUP?

Eine berechtigte Frage: Was triebt einen dazu auf einem aufblasbaren SUP-Board von Vancouver nach Victoria zu paddeln (als ob es dazu einen besonderen Grund bräuchte). Die rund drei Minuten des Videos von Kalum Ko sind denn auch keine einfache Antwort, sondern vielmehr eine Lebensgeschichte, Motivation und Meditation mit schönen Bildern.

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Stadtporträt Charleston, SC: One of many

Verhoeve: One of many

Foto-Essays von insgesamt 12 Städten hat sich der Fotograf Wesley Verhoeve vorgenommen. Den Anfang macht Charleston, SC. One of Many heißt die Reihe der Stdädteporträts, die in monatlichem Abstand erscheinen sollen. Es geht dem Fotografen dabei nicht nur um die Städte, sondern immer auch um die ‚creative communities‘.

Wesley sagt von sich selbst ‚I Make Beautiful Things That Move People‘. Zumindest für das erste Stadtporträt kann man ihm das bestätigen, über seine anderen Arbeiten kann man sich auf seiner Website wesleyverhoeve.com informieren.

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Youtube-Channel: Canoe-Concerts

Nette Idee: Canoe-Concerts. Nette Atmosphäre, wechselnde Stimmungen, ab und zu besondere Akustik (unter Brücken). Überraschenderweise aus Berlin: music, unplugged and unleashed, aufgenommen auf dem Landwehrkanal in Berlin-Neukölln und Kreuzberg. Und wieder einmal ist die Idee entscheidender als die Technik: Kamera ist eine Gopro, Aufnahmegerät ein Olympus-Recorder.

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Sportler-Porträt: Laurel & Rebeccah Wassner

Mercedes Benz macht schöne Sachen. Also nicht nur im Kfz-Bereich, um das mal nüchtern zu formulieren. Auch auf der Website http://mb.mercedes-benz.com/de_DE/, auf der es nicht nur oder vorrangig um Autos geht, finden sich (neben dem regelmäßigen, hier auch schon mal vorgestellten Mix-Tape) interessante Beiträge, oft auch Videos.

Dieses hier zeit in epischen Bildern zwei professionelle Triathletinnen aus den USA, Laurel & Rebeccah Wassner. Und ja: Da sieht Triathlon zweieinhalb Minuten lang schön, ästhetisch ansprechend und beinahe mühelos aus…

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Microadventures von Alastair Humphreys

microadventuresMicroadventures Microadventures von Alastair Humphreys ist das richtige Buch für die Sommerzeit. Für lang gehegte Wünsche nach Exkursionen, Day-Trips, Abenteuern. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder per Kanu.

Viele haben eine lange Liste von Outdoor-Aktivitäten, quasi als Wunschzettel: Man könnte mal… Meistens ist das relativ unspezifisch und oft genug wird aus solchen vagen Planen ja denn auch nichts: Es hat sich nicht ergeben.

Alastair Humphreys Mission ist, genau das Herangehen an solche kleinen Abenteuer zu predigen. Dafür nennt er so viele Beispiele und Variationen (die freilich zunächst auf sein Heimatland England bezogen sind), dass man unweigerlich nach dem zehnten Kapitel schon mal zum Stift greift und festhält, wo es hingehen könnte.

Die englische Sprache ist für die meisten Leser sicher kein Hindernis. Auch dass fast alle geschilderten Beispiele in England angesiedelt sind, stoppt die Leselust und den Wunsch einzusteigen, nicht: Zwar kommt man hierzulande nicht immer in kürzester Zeit ins Grüne und Blaue und schon gar nicht immer in zwei Stunden ans Meer. Aber die Naherholungsgebiete zwischen Schwarzwald und Sylt sind den meisten Outdoor-Begeisterten ja halbwegs bekannt und man braucht nicht lange, um die Mikro-Abenteuer auf hiesige Verhältnbisse zu übertragen: Das Feierabend-Abenteuer, bei dem es abends raus aus der Stadt geht und nach einer Übernachtung im Freien am nächsten Morgen wieder direkt zur Arbeit. Oder die typischen Outdoor-Herausforderungen, wie zum Beispiel ein Gebirge zu überqueren, einen Fluss entlang zu wandern oder einen Berg zu übersteigen – am liebsten immer auch gleich mit einer Übernachtung im Zeit (was bei uns leider nicht erlaubt ist) oder im Schlafsack im Freien.

Humphreys geht mit soviel Begeisterung und Überzeugungskraft zur Sache, dass er es in England schon zu einiger Bekanntheit gebracht hat. er bestreitet seinen Lebensunterhalt wohl mittlerweile auch damit, andere an diese Mikro-Abenteuer heranzuführen und zu begleiten. Auch auf Youtube hat er eine große Anhängerschar. (In einem früheren Beitrag habe ich hier auch schon mal seine Videos vorgestellt.)

Letztlich ist es mit dem gut bebilderten und ansprechend geschriebenen Buch mit vielen Tipps wohl so, wie mit Kochbüchern und anderen Anleitungen: Sie sind kein Garant dafür, dass man selbst loslegt. Aber mit jeder Lektüre wächst die Lust darauf, sinkt die Hemmschwelle. Und weil das Buch nicht auf Regionen und konkrete Touren festgelegt ist, ist es sicher eine lohnende Anschaffung für all diejenigen, die immer mal wieder einen Anreiz brauchen, nach neuen Ideen und Anregungen suchen, um aktiv zu werden.

Im Übrigen kann man an dem Autor zwar allerlei herumkritteln (einige Wiederholungen, manchmal etwas zu viel missionarischer Eifer und Begeisterung), eins aber nicht: Ein Ausrüstungs-Freak ist er nicht. Logischerweise setzt er viel mehr und bessere Ausrüstung ein, als jeder Durchschnitts-Outdoor-Anhänger. Aber er hält die Schwelle bewusst gering und betont immer wieder, dass man mit minimalen Mitteln fast jederzeit einsteigen kann, auch am Feierabend und am nächsten Wochenende. Im hinteren Teil des Buches gibt es Ausrüstungstipps und andere Ratschläge, auch mehr Infos zu englischen Regionen, die sich gut für solche Trips eignen.

Mein Fazit: Besser und nützlicher als dieses Buch sind vielleicht nur noch Freunde, die einen an der Hand nehmen oder einem auch einen Tritt in den Hintern geben. Aber im Regelfall sollte das Buch genügen.

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