Timelapse-Tipps für schnelle Zeitraffer-Aufnahmen

Drei schnelle Timelapse-Tipps

Drei schnelle Timelapse-Tipps

Hier meine drei Timelapse-Tipps um ein bißchen Zeit zu sparen. Denn die Zeitraffer-Aufnahmen braucht jeder, der Videos macht – irgendwann mal. Und wahrscheinlich braucht sie auch fast jeder, der irgendeinen Social Media Account hat. Denn sie sind umkompliziert zu machen, sie lockern jeden Inhalt und jeden Account auf und sie fesseln alle Besucher – denn losreißen kann man sich davon kaum. Dazu trägt auch bei, dass man um die Kürze dieser Filmschnipsel weiß. Weiterlesen…

instaFreebie – Geschenke für Leser

freebies

Wer kennt sie nicht, die fast schon unabwendbaren Popup-Fenster, die beim ersten Besuch einer Website schon nach wenigen Sekunden ein Geschenk versprechen – wenn man den Newsletter abonniert oder ein Gratisbuch herunterlädt. Die Reihenfolge ist beliebig, aber meistens gibt es den Zweier-Pack: Emailadresse gegen ein „Freebie“.

Gibt es „Kundengewinnung“ auch bei Blogs?

Während man diese Lösung durch diverse Plugins oder andere Konstruktionen zum Beispiel relativ leicht bewerkstelligen kann, gibt es jetzt auch eine professionellere, ausbaufähige Lösung (die in größeren Rahmen dann auch freilich was kostet): instaFreebie.

Das der Deal Email-Adresse gegen Geschenk aktuell so hoch im Kurs steht, hat seinen Grund: Wer eine Website hat, will meistens auch etwas verkaufen. Und verkaufen gelingt einfacher durch einen direkten draht zu seinen Lesern: Wer erst einmal die Erlaubnis hat, seinen Lesern Emails zu schicken, der kann recht viel damit anfangen.

Natürlich kann man zu allererst den Service für seine Leser verbessern: Sie regelmäßig auf dem Laufenden halten, auch wenn sie das eigene Blog nicht besucht haben. Noch reizvoller ist es dagegen, seinen Lesern früher oder später Kauf-Angebote zu machen, an denen man mit verdient.

Oder besser vorsichtig sein mit Lock-Angeboten?

Aus meiner Sicht sprechen allerdings auch ein paar Dinge gegen diese Lösung (mit oder ohne den Service eines Dritten):

Erstens finde ich die aufpoppenden Fenster mit der Email-Anmeldung etwas nervig. Natürlich ist die einfachste Lösung, das jedem Leser nach 20 oder 30 Sekunden zu zeigen. Wer im Netz unterwegs ist und auf der Suche nach einem Thema mehrere Websites besucht, der ist schnell ziemlich angefressen von dieser Aufforderung, die man gerne etwas später erhalten hätte: Wenn man die Website öfters besucht, weil man sie interessant findet. Aber technisch ist das wohl kaum möglich.

Zweitens muss ich gestehen, dass ich einige der verlockend klingenden Angebote angenommen habe – und oft enttäuscht wurde: Die versprochenen Ratgeber und E-Books erwiesen sich als nicht sehr hilfreich.

Und drittens hat man nach dem ersten Besuch einer Website oft nicht erkannt, wo das eigentliche Interesse des Betreibers liegt: Hat er zum Beispiel ein trendiges Thema nur aufgegriffen, um potenzielle Kunden auf seine Seite zu locken?

Generell gilt ja auch, dass man nichts versprechen soll, was man nicht halten kann: Dauerhaft wichtige Tipps und wertvolle Artikel, täglich ein Rezept, zweimal die Woche ein Video: So mancher Blogger wurde durch seine hochfliegenden Pläne auch schon bald aus der Kurve getragen. Weil ein Projekt oftmals ambitionierter startet, als es der Alltag später zulässt.

Sympathischer finde ich da die eher unauffälligen Anmeldeboxen für den Newsletter – ganz ohne Geschenk-Versprechen. Wenn mich eine Seite interessiert suche ich beim wiederholten Besuch ganz von selbst nach Möglichkeiten, mich über Facebook, Instagram oder einen Newsletter auf dem Laufenden zu halten.

Status Evernote: ungelöst

Seitdem ich hier auf das Manko mit Evernote aufmerksam gemacht habe, habe ich vom Evernote Support jede Menge Antwortmails bekommen. Allerdings ohne Antworten.

Man fragt wiederholt nach, wie zufrieden ich mit dem Support bin (welcher Support) und verweist, wie in der ersten Mail auf Forum und FAQ. Das ist in meinen Augen kein Support. Und dass man bei Evernote ziemlich genau weiß, dass das nicht funktioniert mit Safari und Evernote steht tatsächlich in den Untiefen des Forums verborgen: Dort beklagen sich noch mehr Menschen über dieses Manko und berichten von den Nicht-Antworten.

Neuzugang: WD My Book 4 TB externe Desktop Festplatte

WD My Book 4 TB externe Desktop FestplatteAuch Festplatten hauchen mal ihr Leben aus. Erfahrene Computer-Benutzer sind sich sicher: Es ist nicht die Frage, ob die Festplatten mal den Geist aufgeben, sondern nur wann. Bei mir war es kurz vor Weihnachten so weit. Ein externes Festplattenlaufwerk von WD My Studio mit zwei verbauten 1-TB-Platten ließ sich nicht mehr mounten. Auch nicht formatieren oder sonst irgendwie ansprechen.

Der Support von WD macht entweder auch Weihnachtsferien oder braucht ziemlich lange zum Antworten oder hat beschlossen, dass diese Platte einfach zu alt ist, um auf meine Frage zu antworten.

Es handelte sich um die Platte, die für meine Datensicherung des iMac mit Time Machine verwendet wird. Ärgerlich zwar, aber besser als wenn die eingebaute Festplatte des iMac abraucht. Zwei weitere, baugleiche Festplatten-Laufwerke sichern Bilder und Videos und arbeiten brav weiter.

Als einzige Lösung kam nur eine neuen Festplatte für die Time Machine in Frage. Mit WD hatte ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemaht. Außerdem sehen die Dinger auf meinem Schreibtisch halbwegs schick aus und vor allem: Sie sind leise. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich zwar das „Grundrauschen” des Betriebsgeräusches etwas, aber noch immer ist das ziemöichj unauffällig.

Nachfolger wurde jetzt die WD My Book 4 TB externe Desktop Festplatte, die mir nicht ganz so gut gefällt, wie das verabschiedete Vorgänger-Modell: Erstens ist sie schwarz (nur Mac-Modelle und Mirror-Varianten sind nicht schwarz, dafür aber gleich deutlich teurer). Aber sie steht jetzt direkt hinter dem Mac, also kaum sichtbar. Zweitens hat sie einen USB-3.0-Anschluss und lässt sich damit nicht wie bisher meine drei Festplatten als „daisy chain*” verwenden: Die nutzten bisher gemeinsam einen Thunderbolt-Ausgang, über einen Adapter gings dann auf die Firewire-Schnittstelle in die eine Platte rein und über die zweite Firewire-Schnittstelle wieder raus zur nächsten. (*Gefällt mir: „daisy chain” = Gänseblümchenkette)

Drei Festplatten, ein gemeinsamer Anschluss. keine Konflikte, auch nicht, wenn eine oder zwei Platten schlummern oder ausgeworfen werden. Ziemlich perfekt. Die neue Platte braucht jetzt also einen eigenen Anschluss,

Und sie hat noch eine weitere unliebsame Eigenart: Sie lässt sich nicht manuell komplett ausschalten. Kein Ein-/Aus-Schalter, man kann nur den Netzstecker ziehen. Wenn man seine Festplatten also zur Ruhe bringen möchte (die müssen ja nicht ständig sichern), wirft man sie aus, dann sind sie ruhig.

Die neue WD-Festplatte kann man dann aber nicht per Knopfdruck aus- und wieder einschalten. Man müsste den Netzstecker abziehen, damit sie wieder gemountet und erkannt wird. Umständlich finde ich.

151230_MountnuoMLogoMit etwas Recherche findet man aber dieses kleine Tool, dass man in der Programmleiste unterbringen kann: MountnuoM – mount / unmount volumes. Man wirft die surrende Festplatte also wie gewohnt aus. Und wenn man sie wieder mounten möchte, genügt ein Doppelklick auf MountnuoM und dann ein Klick auf die Platte, die unter „unmounted volumes” gelistet ist. Besser als das Rumgewurstel hinter dem Rechner, mit Stecker ziehen etc.

Thunderbolt-Festplatten sind übrigens noch immer rar und teuer, habe ich festgestellt. Auch Thunderbolt-Docking-Stations sind mit rund 200 Euro noch nicht richtig günstig.