Die besten EF-M Objektive für Canon EOS M

17. Dezember 2021 | Photos

Die besten Objektive für die Canon EOS M50 /M6

Die besten EF-M Objektive für Canon Kameras der EOS M Reihe

Die EOS M Kameras von Canon sind noch immer eine der besten und preisgünstigsten Lösungen für qualitativ gute Fotos und Videos. Über die (viel zu kleine) Palette von verfügbaren originalen EF-M Objektiven für die aktuell wohl beliebtesten Modelle, die Canon EOS M50 und die Canon EOS M6,  ist schon viel geschrieben worden. Ich habe mich unter anderem hier, hier und hier damit beschäftigt. Aufgefallen ist mir aber, dass es an kompletten Übersichten mangelt.

Die komplette Auflistung der von mir an den Canon Kameras der EOS-M Reihe verwendeten Objektive – egal ob als Canon EF-M Objektiv vom Hersteller angeboten oder eine anderes Objektiv, das dafür angepasst wurde. Meine Objektiv-Palette ist über die Jahre gewachsen und ich bin  heute sehr zufrieden mit den Lösungen, die ich gut und preiswert finde. Hier folgt die Zusammenstellung aller Objektive, die ich aktuell für meine Canon EOS M6 verwende. Sie sind natürlich auch bei der Canon EOS M50 und den anderen Modellen verwendbar. Die mit einem Objektivadapter angepassten Linsen (auch die manuellen) setzte ich mit einem anderen Adapter teilweise auch an meiner Canon EOS RP ein..

Vorneweg zur Übersicht: Es gibt drei Kategorien, aus denen man sich beim Kauf der EF-M Objektive bedienen kann.

Das Standardobjektiv: unverzichtbar, wie die meisten Kit-Linsen.

Das Standardobjektiv: unverzichtbar, wie die meisten Kit-Linsen.

Originale EF-M Objektive von Canon

Da ist zum einen das Angebot von Canon selbst. Es hat sich für die APS-C Sensoren leider nicht so entwickelt, wie viele Kunden sich das erhofft haben. Und es ist selbst heute, wo viel über den Umstieg bei Canon auf Kameras der R-Reihe auch für APS-C Sensoren spekuliert wird, noch nicht überwältigend. Aber dankenswerterweise ist die Palette von Objektive für Canon EOS M dennoch ziemlich umfangreich.

EF-M Objektive von Fremdherstellern

Die Zurückhaltung Canons bei der Entwicklung neuer Objektive für die APS-C Kameras hat leider nicht dazu geführt, das Fremdhersteller in die Bresche gesprungen wären. Die blieben im Gegenteil relativ zurückhaltend und entwickelten eigene Objektive vor allem für den Platzhirsch im APS-C Segement, die Sony-Kameras der 6000er-Reihe. Einige davon gabe es auch für Canon EOS M Kameras (zum Beispiel die lichtstarken Objektive mit den Brennweiten 16mm, 30mm und 56mm. Alle drei von hervorragender Qualität und zu einem angemessenen Preis (also nicht ganz billig).

Darüberhinaus fallen mir die manuellen Objektive von 7Artisans ein und die Hersteller Viltrox für AF-Objektive sowie Meike, Laowa, Samyang, Rokinon für manuelle Linsen. Gerade unter den zuletzt genannten sind einige CINE-Objektive speziell für Videoaufnahmen, die in meinem Augen wirkliche Highlights sind.

Wer schon gute Zooms oder Cinema-Objektive hat, dem erschließt sich mit dem EF-M Adapter eine Reihe neuer Möglichkeiten an der Canon EOS M.

Wer schon gute Zooms oder Cinema-Objektive hat, dem erschließt sich mit dem EF-M Adapter eine Reihe neuer Möglichkeiten an der Canon EOS M.

 

Objektiv-Adapter Lösungen

Wer Objektiv-Adaptern aufgrund der Berichte über Passform und Bildqualität skeptisch gegenüber steht, der sollte den originalen Adapter für Canon EF und EF-S zum EF-M ausprobieren. Nach meiner Erfahrung sind die Ergebnisse so gut, wie mit den originalen Objektiven an den dazu gehörenden Kameras. Und EF-Objektive (also die Vollformat-Linsen) gehören zu den am meisten verbreiteten Linsen überhaupt. Die Chancen, hier ein Schnäppchen machen zu können, sind groß. Neben dem ‘normalen’ Objektivadapter von Canon gibt es noch Speedbooster (siehe auch unten: Viltrox EF-EOS M2 Adapter 0,71 x) zu einem höheren Preis, die allerdings meist nicht mit den (preiswerteren) EF-S Objektiven funktionieren.

Meine Objektive für Canon EOS M

Canon 15-45mm F3.5-6.3

Der Klassiker, das Kit Objektiv. An der Qualität wird oft herumgemäkelt. Aber in der Praxis ist das äußerst kompakte, leichte und preiswerte Objektiv für mich unverzichtbar. Wer das ganz große Kino zum Beispiel für detailreiche Landschaftsaufnahmen will, der sollte – wie stets als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, ein Stativ verwenden und abblenden. Größtes Ärgernis für mich: man muss das Objektiv vor der Aufnahme entriegeln.

Canon 18-55mm F3.5-5.6

Den Vorgänger der aktuellen Kit-Linse gab es schon für das Ur-Modell, die Canon EOS M. Beide original Canon Objektive für Canon EOS M sind heute noch bei mir im Einsatz. Im Zweifelsfall greife ich dennoch zum neueren, kompakteren Objektiv. Immerhin gibt es hier keine Entriegelung. Es ist deutlich größer und schwerer, aber ich würde es weder aus Platzgründen noch für den geringen Ertrag verkaufen wollen.

Canon 22mm F2.0

Ich liebe dieses ‘Normalobjektiv‘ an meiner Canon EOS M6. Natürlich liefert es nicht das Bokeh eines Standardobjektivs wie 50mm F1.8 an einer Vollformatkamera. Aber es ist nahe dran. Leichter und kompakter geht nicht, und Streifzüge mit der lichtstarken Linse bringen fast immer tolle Ergebnisse.

Auch neue Objektive gibt es in manueller Ausführung für die Canon EOS M - und sogar ziemlich preiswert.

Auch neue Objektive gibt es in manueller Ausführung für die Canon EOS M – und sogar ziemlich preiswert.

7Artisans 25mm f1.8 manuell

Dieses Objektiv wurde neu entwickelt und passt an die EOS M Kameras, aber man muss auf den Autofokus verzichten. Die manuellen Einstellungen gehen leicht von der Hand. Auch der Fokus lässt sich dank der Lupenfunktionen gut einstellen. Nach anfänglicher Begeisterung musste zumindest ich mich etwas zügeln und mit etwas mehr Abstand und einer größeren Blendenzahl dafür sorgen, dass der Schärfebereich etwas größer wird.

Sigma 24mm F2.8 manuell

Eines der alten manuellen Objektive aus der Zeit der Spiegelreflexkameras. Wiederbelebt durch gleich zwei Adapter. Ein sehr schmaler Adapterring übernimmt die Anpassung des Yashica-Contax-Objektivs an einen Anschluss für Canon EF-Kameras. Der EF zu EF-M Adapter sorgt dafür, dass man es wie ein EF Objektiv an die EOS M anschließen kann. Die Blendentraster snd nicht mehr ganz so geschmeidig wie bei neueren oder teureren Objektiven. Aber die langen Einstellwege bis in den Makrobereich gleich das locker aus.

Wallimex 35mm F1.5 manuell

Diese Cine-Version hat keine Blendenraster sondern stufenlose Einstellmöglichkeiten für die Blende. Außerdem gibt es einen Zahlring am Gehäuse für die Verwendung mit einem Follow Fokus (und idealerweise einem Rig). Die Lichtstärke und Bildqualität sind überwältigend. Das massive Objektiv ist richtig dimensioniert für Handarbeit, macht viel Spaß und bringt tolle Ergebnisse. Etwas teuer, aber gerade für Videoafuanhemn fast unverzichtbar.

Analoge Objektive erweitern die Objektiv-Palette an der EOS M ganz erheblich.

Analoge Objektive erweitern die Objektiv-Palette an der EOS M ganz erheblich.

Zeiss Contax 50mm F1.7 manuell

Das Normalobjektiv aus Spiegelreflex-Zeiten gehört zu dem Besten, was für Kleinbildkameras entwickelt wurde. Beste Qualität, geschmiedige Einstellungen. Liegt bei mir (fast) immer parat mit einer Metallsomnmenblende und einem Zahnring für den Einsatz mit Follow Fokus. Und bevor ich hier zu sehr Zeiss lobe: Vergleichbar gute Linsen gibt es von Canon, Olympus, Nikon. Nicht teilen kann ich die Begeisterung für billige russische Linsen, die einen historischen, weichen Look ergeben. Ich bin eher für knackscharfer Darstellungen zu haben.

Tokina AT-X Pro DX 11-16mm F2.8

Bringen die vier Millimeter Unterschied dieses Weitwinkel-Zooms im Vergleich zum Standardzoom etwas? Ja, sicher. Denn genau genommen sind es ja wegen des Cropfaktors von 1,6 an der EOS-M eher sieben Millimeter bei normalen Brennweiten. Und gerade im Weitwinkelbereich zählt oft jeder Millimeter Brennweite. Es funktioniert mit Autofokus, ist aber nicht das schnellste und präziseste Objektiv für die Scharfstellung. Aber die große Blendenöffnung und der Weiwinkel-Zoombereich machen es trotzdem wertvoll. Weitaus mehr als ein ‘nice to have’.

Canon EF 70-200MM F4

Dieses Objektiv ist die preiswertere Ausführung des Telezooms mit Anfangsöffnung 2,8, das schon immer vergleichsweise teuer war. Und was sich für Sportfotografen vielleicht lohnt, das war mir den Aufpreis nicht wert. Deswegen die Lichtstärke 4,0 und ich habe das auch nie bereut. Auch hier gilt: Die AF-Qualität und Schnelligkeit könnte besser sein. Aber gemessen an allen Alternativen ist es die wohl beste Lösung. Zooms mit Lichtstärke 2,8 gibt es noch immer, auch gebraucht. Aber sie sind immer noch teurer. Und erst die Zooms für Kameras der R-Reihe sind auch etwas kompakter, lassen sich aber derzeit noch nicht an der EOS M verwenden.

Die vorgesehene Lösung ist das Canon EF-M 55-200mm f4.5-6.3. Aber die Qualität ist verschiedenen Berichten zufolge nicht wirklich gut. Das kann dann auch die Kompaktheit kaum ausgleichen. Immerhin gibt es diese Alternative preiswert als Gebraucht-Linse.

Der kleine silberne Ring ist der Adapter von Fremdherstellern wie Zeiss, Olympus etc, zu EF. Er schafft die Grundlage für die Anbindung an den EF-M Adapter.

Der kleine silberne Ring ist der Adapter von Fremdherstellern wie Zeiss, Olympus etc, zu EF. Er schafft die Grundlage für die Anbindung an den EF-M Adapter.

Objektiv-Adapter:

EF-M Adapter von Canon
Der originale Adapter. Kein Glas, also keine Qualitätsbeeinträchtigung, Gute Verarbeitung.

Speedbooster für Canon EOS M
Viltrox EF-EOS M2 Adapter 0,71 x

Manuelle Adapter auf EF-Gehäuse
Im Prinzip sind das einfache Bajonettringe, ohne Übertragung elektronischer Daten, wie zum Beispiel dieser:

Naheinstellringe
Auch eine Art Makro-Adapter: Sie erlauben Naheinstellungen und sollten für praktikables Arbeiten mit längeren Brennweiten verwendet werden.

 

 

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