Blogposts schreiben: bessere Inhalte zahlen sich aus

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Wer ein Blog hat, der kennt die Freude am Schreiben: etwas Neues verfassen, sich der Welt mitteilen. Mal sachlich, mal unterhaltsam, immer informativ. Deswegen hat man ja ein Blog, weil man etwas zu sagen hat. Die Kehrseite: Es kann eine ganz schöne Last sein, immer wieder etwas Neues zu verfassen. Ideen suchen, ausformulieren, einen Text strukturieren, überarbeiten und korrigieren – bis man dann endlich auf den Knopf „Veröffentlichen” klicken darf. Was hilft, diese Aufgabe des Schreibens immer wieder lustvoll anzugehen und erfolgreich zu beenden?

Blogposts schreiben über das, was man kennt

Es ist wie in jedem Gespräch: Sobald man auf sicherem Terrain ist und über Dinge spricht, mit denen man sich wirklich auskennt, formuliert man viel sicherer. Die Idee sprudeln, die Sätze bilden fast von alleine die richtige Reihenfolge. Das ist die Basis für gutes Schreiben. Das Sahnehäubchen sind dann diejenigen Elemente, die die Sache aufwerten: vielleicht lustige Formulierungen, manchmal auch flapsige Kommentare, persönliche Erfahrungen.

Sobald die Basis fehlt, die eigene Erfahrung mit dem Thema, das Grundwissen, wird es schwierig. Natürlich kann man ähnlich wie in einem Referat Sachen recherchieren, sich Neues aneignen und verarbeiten und das Ganze schließlich zu einem lesenswerten, informativen Text verarbeiten.

Als Grundlage für ein Blog taugt diese Herangehensweise nur bedingt. Für eine Hausarbeit, ein Exposé mag das angehen. Aber es liest sich wahrscheinlich nicht so locker, wie sich das viele Leser von einem Blog wünschen. Und es ist auf Dauer doch sehr anstrengend und zeitraubend.

Vom Entwurf zum Artikel

Wer wenig Routine mit dem Schreiben hat, der tut gut daran, sich eine kurze Skizze zu machen: Aufhänger, Einstieg ins Thema, die Hauptpunkte und schließlich ein Resümée oder ein Abschluss. Das ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, und wenn das Ideen finden schon langwierig ist, dann schenkt man sich den gerne. Aber die Leser erwarten (zu Recht), dass man sein Anliegen vorher strukturiert hat und das Thema auf den Punkt bringt.

Natürlich gibts auch Blogs, da dreht sich alles eher um Befindlichkeiten. Und wer die gleiche Wellenlänge hat wie der Autor, der fühlt sich auch hier auf Anhieb wohl. Nach meiner Erfahrung wünschen sich aber die meisten Menschen konkrete Informationen.

Über den Tellerrand schauen

Es ist immer hilfreich zu sehen, was die anderen machen. Und wie sie es machen. Das gilt nicht nur für das Stadium vor dem Schreiben, die Ideen-Findung. Auch hier geht es nicht darum, etwas zu kopieren, einen Stil zu imitieren. Aber wer sich seine Lieblings-Blogs vornimmt, der kann schnell ein paar Elemente erkennen, die einem sympathisch sind. Es ist nicht immer nur die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information, auch wenn die ganz wichtig ist.

Es sind oftmals Kleinigkeiten: Wie formuliert jemand? Welchen Hintergrund hat er, um über ein bestimmtes Thema zu schreiben? Und lässt er auch was Persönliches erkennen? Es gibt nur wenige Vorbilder, die man einfach WOW findet, ohne sagen zu können, was so toll daran ist.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Schreib mal wieder – von Hand

Schreiben am Computer hat so unendlich viele Vorteile, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Wenig bekannt sind einige Nachteile, die einem oft nicht bewusst werden. Mir fällt es einfacher, Fehler zu entdecken, wenn ich einen Text ausgedruckt vor mir liegen habe. Und ich finde es auch einfacher, einen gedruckten text umstrukturieren: Diesen Abschnitt nach unten, diesen in die Mitte, dann noch ein paar Übergänge neu machen. Und schon liest sich das viel schlüssiger und flüssiger.

Überhaupt hat analoges Arbeiten bei mir noch einen hohen Stellenwert: Ideen zu Papier bringen ist wichtig, die wichtigsten Notizen werden noch immer auf Papier festgehalten und auch für einen Redaktionskalender nutze ich zumindest teilweise noch Papier und Pilot-Stifte.

Suchmaschinen kurz ausblenden

Ich weiß, das ist ein unpopulärer Rat: Wir alle haben die Arbeitsweise der Suchmaschinen schnell verinnerlicht. Und wir sind auf sie angewiesen. Dehalb liest man öfters den Rat, von Beginn „suchmaschinengerecht zu schreiben und zu strukturieren. 99,9% unserer Leser sind aber Menschen und nicht Maschinen. Und die legen anderen Kriterien an. Deswegen schreibe ich zuerst so, wie ich mein Thema jemandem erzählen würde.

Erst danach bringe ich den Text auch mit Hilfe von einem SEO-Plugin (Yoast) in eine suchmaschinenfreundliche Form – so weit ich das für nötig halte. Wenn mein Plugin an meinen Formulieren rummeckert, verweise ich es auf seinen Platz. Es darf mir gerne helfen, aber es wird mir nicht vorschreiben, wie ich zu formulieren habe.

Fazit

Ein paar Tipps helfen und Anregungen und Hilfestellung von schreibenden Kollegen findet man zuhauf. Am meisten wirkt Routine: viel schreiben gibt Sicherheit und verbessert – mit einigen Kontrollen – die Sicherheit und die Ergebnisse.

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Textfotos – Balance von Aufwand und Aufmerksamkeit

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos sind bei Fotografen nicht besonders beliebt. Oftmals werden sie als Ersatz für die fehlenden eigenen Fotos verwendet, damit man überhaupt eine Grafik, einen Hingucker in seinem Post hat. Als Hintergrund dienen manchmal noch Stock-Fotos, die man kostenlos nutzen darf. Manchmal aber wird auch nur eine farbige Fläche als Hintergrund verwendet. Was bringts also? Kann man da nicht genauso gut auf eine reißerische Überschrift setzen?

Textfotos werden immer einfacher

Die Beliebtheit der Textfotos hat auch damit zu tun, dass sie immer leichter verfügbar sind. Wer im Internet nach Diensten sucht, der findet von einfachen Text- und Collagenprogrammen bis hin zu ausgefuchsten Designprogrammen viele Online-Lösungen. Kein Mensch braucht mehr teure Programme wie Photoshop.

Leider verschwindet damit auch meist der Gestaltungswille oder das Gespür für den kreativen Umgang mit Zeichensätzen und Farben. Wer er es ganz simpel mag, der erstellt in Word ein Mini-Dokument, macht einen Screenshot und lädt das hoch. Bei dieser Schlichtheit sollte dann der Text, meist ein hintersinniges Zitat, die Lücken ausbügeln.

Wer sich tiefer in die Materie hineinkniet, lernt den Umgang mit Seiten wie Canva.com oder Designbold.com. Beide bieten kostenlose Nutzungsmöglichkeiten an, die durchaus ausreichend sind.

Dickes Plus: Passende Fotos zum Text

Wer seine Textfotos optimieren möchte, der verwendet gute und passende Fotos als Hintergrund für seine Text-Botschaften. Und macht damit wieder den Vorteil einer schnellen Lösung zunichte. Die Suche nach dem passenden Motiv, eine eventuelle Bearbeitung und die Gesamtgestaltung erfordern nämlich schnell mehr Aufwand, als man mit einem einfachen Schnappschuss zum Thema gehabt hätte.

Unzweifelhaft ist aber die Wirkung von Text zu passendem Foto in vielen Fällen schon höher als bei den meisten, eher durchschnittlichen Fotos.

Serien-Charakter

Eine weitere Steigerung seiner Textfotos erreicht man, wenn man bei der Gestaltung auf einen Wiedererkennungswert setzt. Wenn also Fotos einen ähnlichen Bildcharakter haben (Farbton, Stimmung, Kontrast, Motiv). Und wenn auch die Schriften zumindest ähnlich oder besser noch gleich sind. Wer dann noch ein dezentes Logo seines Unternehmens oder seiner Website unterbringt, der hat einen deutlichen Mehrwert.

Und ein Fotokonzept, das er auf der eigenen Website und auf fast allen Social-Media-Kanälen nutzen kann.

High-End-Lösung

Bei so viel Aufwand ist auch die High-End-Lösung nicht mehr weit. Denn hier kommt wieder eine Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop oder Lightroom ins Spiel. Nur so ist erstens garantiert, dass man immer die passenden Filter und Schriften parat hat. Und dass man auch in einem Aufwasch die verschiedenen Formate und Bildgrößen für die verschiedenen Einsatzzwecke erzeugen kann. Einschließlich des Hochformats für Pinterest, zum Beispiel.

Fazit

Wie immer ist die Beurteilung von grafischen Lösungsmöglichkeiten relativ. Wer ohne Aufwand schnell was grafisches haben möchte, der ist mit einfachen Texten gut bedient. Er sollte dann aber auch keine Banalitäten texten und nicht langweilen. Wer anspruchsvollere Lösungen sucht, der ist schnell in einem Bereich, der den Aufwand von Fotografie und Bildbearbeitung erreicht.

Eine echte Alternative sind gute Textfotos also vor allem für Fotografen, die sowieso schon passendes Bildmaterial suchen, selbst fotografieren und bearbeiten. Sie können Textfotos zur Auflockerung des Erscheinungsbildes sinnvoll einsetzen – auch wenn die meisten Fotografen nichts Störendes in Ihren Bildern akzeptieren.

Wer die Arbeit mit Bildern auch welchen Gründen auch immer meiden möchte, der wird nicht umhin kommen, annähernd den gleichen Aufwand mit Texten und deren Gestaltung aufzubringen. Sonst bleiben die Textfotos eine Notlösung.

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Newsletter: Top oder Flop

Newsletter-Dienste wie Mailchimp erleichtern die Arbeit - und die Auswertung.

Newsletter-Dienste wie Mailchimp erleichtern die Arbeit – und die Auswertung.

Newsletter können ein Geschäft in Gang bringen. Wenn man etwas zu verkaufen hat. Da ich online bislang wenig anzubieten habe, was man per Mausklick kaufen könnte, werde ich an dieser Stelle über die Websites berichten, die ich betreue. Und deren Newsletter ich verwalte oder andere, die ich bekomme.

Newsletter teilen dasselbe Schicksal wie Website und Facebook. Etliche Betriebe, die man darauf anspricht entgegnen: „Hab ich schon.” Und damit ist die Sache für sie erledigt. Das ist etwas traurig. Denn in vielen Fällen beschränkt sich das Engagement wirklich auf „Hab ich schon.” Dass eine Website von aktuellen Inhalten lebt (um nicht das strapazierte Wort ‚Content‘ zu bemühen). Dass Facebook etliche Posts pro Woche braucht und einiges an Interaktion. Dass Newsletter nicht nur zweimal im Jahr erscheinen sollten, wenn man etwas verkaufen will: schwierig zu vermitteln.

Das schlüssige Gegenargument lautet meist, man habe genug andere Dinge zu tun. Nun sind aber die meisten Betriebe, die ich kenne, auf private Kunden angewiesen. Zu denen sollte man Kontakt halten. Und weil der Newsletter, auch als einfache Mail direkt vom PC, jetzt wieder Hochkonjunktur hat, hier ein paar Tipps.

Newsletter – Neustart jetzt?

Newsletter sind mit Sicherheit nicht die Gelddruckmaschine, als die sie von etlichen Web-Spezialisten öfters dargestellt werden. Aber wie die meisten Dinge, hat auch diese überspitzte Aussage einen wahren Kern. Wer viele Kundenkontakte hat und ein Produkt anbietet, das er online verkaufen kann, der profitiert von einem Newsletter. Und zwar nicht erst, wenn er Anmeldungen im 5stelligen Bereich hat. Wer sein Produkt in ein Paket stecken kann, sollte sich hier einarbeiten.

Beliebte Fehler

Ich lass mal die gängigsten und offensichtlichsten Fehler weg: Unregelmäßigkeit, keine direkten Links zum Shop, falsche Termine, Preise etc. Gestaltungsfragen sind schwierig, aber die Mailservice-Anbieter machen es einem heute relativ leicht mit fertigen Templates und kostenloses Bildmaterial, das man nicht klauen muss, gibt es auch reichlich. Hier stehen weitere, allgemeine Tipps.

Grundhaltung: never change…

Ein eher grundlegendes Dilemma ist, dass viele Anbieter von den eigenen Bedürfnissen ausgehen. Sie wollen jetzt verkaufen. Der Kunde aber reagiert auf zwei Reize mit einem Spontankauf. Und nur das ist der, der zählt. Wenn die Mail nach hinten rutscht, ist der Kaufentschluss aufgeschoben und oftmals aufgehoben.

Die zwei wichtigsten Anreize sind zum einen der Preis. Das andere sind begrenzte Angebote von Dingen, die ich unbedingt haben möchte. Mit beidem tun sich vor allem Anbieter schwer, die tagein, tagaus in ihrem Betrieb Produkte zu einem festen Preis anbieten und dort auch nicht feilschen wollen.

Beides ist verständlich. Und ein Newsletter, der lediglich den Kontakt zum Kunden aufrecht erhält, der informiert und Vertrauen aufbaut, ist auch eine tolle und wichtige Sache. Dennoch wollen viele die Bestätigung durch zusätzliche Verkäufe. Wer jetzt nicht mit fetten Prozent-Angaben locken möchte, der muss sich was einfallen lassen. Originelle und ‚wertvolle‘ Dreingaben, die man anderswo nicht bekommt. Einen besonderen Service, wie Online-Beratung mit Telefon und Video. Oder konkrete praktische Tipps und Insiderwissen, das man anderswo nicht bekommt.

Die Grundhaltung ’never change a winning team‘ bezieht sich auf ihre Offline-Vermarktung. Im Online-Bereich sollten Sie durchaus einige Dinge anders handhaben, wenn Sie auch hier Erfolg haben wollen.

Weihnachtspost

Warum erscheint dieser Artikel über Newsletter jetzt? Kurz vor Weihnachten setzen (fast) alle auf die digitale Schiene. Wer noch ein paar Email-Adressen findet, der schickt jetzt ein Angebot raus. Egal ob zu früh oder zu spät, egal ob mit einem Konzept für Kundenbindung oder Online-Marketing oder nicht.

Aber immerhin ist das ein guter Zeitpunkt um über diese Dinge nachzudenken. Um jetzt mal etwas anders zu machen, vielleicht auch was Neues auszuprobieren. Oder um Konzepte, die sich nicht bewährt haben, zu überarbeiten. Und wenn es nur der Entschluss ist, die vom PC versendeten Emails jetzt über einen Mailservice zu verschicken, damit man nachher eine statistische Auswertung hat.

To-Do-Liste

Bevor der Weihnachts-Newsletter rausgeht, schauen Sie einfach mal, wieviel Sie von diesen Dingen abhaken können (oder schon abgehakt haben):

  • Nutzen Sie einen Mailservice statt die Mailsoftware auf Ihrem PC: Dann erhalten Sie statistische Aussagen.
  • Wählen Sie gute Bilder aus, die man überall (!) nutzen darf. Ihr Newsletter sollte auch in den Sozialen Medien geteilt werden können. Das kollidiert mit manchen Nutzungslizenzen.
  • Wenn Sie verkaufen wollen: Packen Sie das ultimative, wünschenswerte Angebot dazu. Es soll einen echten konkreten Nutzen bringen.
  • Und machen Sie zumindest ein Angebot, bei dem Sie Ihren Kunden preislich deutlich entgegenkommen.
  • Planen Sie den Zeitraum für Ihren nächsten Newsletter und legen Sie sich jetzt fest: Weniger als vier Mal im Jahr sollten Sie sich nicht zu Wort melden.
  • Überlegen Sie, wie Sie die Zahl der Newsletter-Anmeldungen erhöhen können, offline und online.

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Social Media Posts: automatisch veröffentlichen?

An zweiter Stelle für Social Media Posts steht bei mir Buffer. Die Abwägung lautet Arbeitserleichterung versus Reichweitenverlust.

An zweiter Stelle für Social Media Posts steht bei mir Buffer. Die Abwägung lautet Arbeitserleichterung versus Reichweitenverlust.

Social Media Posts kann man nie genug haben – meint man. Wahrscheinlich deswegen stehen automatische Lösungen hoch im Kurs. Das sind Planer, Apps und Webseiten, die ich für die nächsten Tage und Woche mit meinen Posts befüllen kann, und die dann auch automatisch veröffentlicht werden.

Das klingt verlockend einfach, ist aber im Endeffekt nicht weniger Arbeit. Das Schreiben und Posten ist nur kompakter zusammengefasst. Aber auch damit ist ja schon mal viel gespart. Es mangelt nicht an Ratgebern im Netz, die die Planung der Social Media Posts – und damit letztlich auch das massenhafte Befüllen der Social Media Accounts – empfehlen. Die Instrumente dafür sind vorhanden und preiswert oder auch kostenlos verfügbar. Hier sind ein paar die ich ausprobiert habe und meine Erfahrungen dazu.

Dienste für Social Media Posts:

Later.com

Dieser Dienst hat nur eine Aufgabe, das Befüllen der Instagram Accounts. Und das macht er gut. Ich kann die Fotos für Instagram, die ich sowieso nicht am Handy sondern am Computer bearbeite, auch gleich in eine Media-Bibliothek hochladen. Dort kann ich den Ausschnitt bestimmen, den Text und die Hashtags auswählen und den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Auf dem Handy bekomme ich rechtzeitig einen Hinweis darauf, denn die Veröffentlichung darf nach den Vorgaben von Instagram nur über den Handy-Account getätigt werden.

Eine tolle Sache, finde ich. Die Zusammenstellung der Fotos und das Verfassen der Texte für eine Woche geht bei mir recht flott. Ich veröffentliche einmal täglich ein Foto. Den Ratschlag, das zu denjenigen Zeiten zu machen, in denen meine Follower dort unterwegs sind, muss ich leider ignorieren: Da ich nicht hauptamtlich im Netz lebe, mache ich das, wann es bei mir reinpasst. Das ist morgens. Und da bin ich nicht alleine unterwegs, die Resonanz finde ich jedenfalls ganz gut.

Die Anzahl der Posts, die man pro Monat kostenlos vorplanen kann, liegt bei 30. Das reicht also für einen Post pro Tag. Wer mehr will, muss einen kostenpflichtigen Account wählen. Das gilt auch, wenn man mehrere Instagram-Accounts verwaltet: Dann sind es eben nur noch 15 pro Account im Monat. Aushelfen kann für den zweiten Instagram-Account zum Beispiel die kostenlose Nutzung von Buffer für Instagram.

Hilfreich ist auch die Vorschau der Posts auf einer simulierten Handy-Ansicht: Dann merkt man schon rechtzeitig welche Bilder in welcher Zusammenstellung wie wirken. Ähnliche Ansichten versuche ich zu vermieden, lieber wähle ich einen Mix mit mehr Abwechslung. Weitere Ansichten sind die Wochenplanung und die Monatsübersicht.

Facebook bestraft Vorplanung

Damit wäre auch schon das positivste Beispiel beschrieben. Denn bei Instagram muss das Veröffentlichen letztlich noch immer manuell geschehen. Und damit entfällt ein Gegenargument der automatischen Planer. Von diesen Veröffentlichungen wird nämlich behauptet, dass sie bei Facebook & Co. eine geringere Reichweite haben. Das ist auch nachvollziehbar. Denn als Betreiber eines Netzwerkes würde ich auch vor allem diejenigen unterstützen, die live dabei sind, an der Kommunikation zeitnah teilnehmen und reagieren können.

Wer also die anderen hier vorgestellten Dienste für die anderen Netzwerke studiert, der sollte im Hinterkopf haben, dass es bezüglich der Reichweite offensichtlich nicht die ideale Lösung ist. Aber: Bevor man überhaupt nicht dazu kommt, etwas zu posten, sollte man lieber die Vorausplanung und automatische Veröffentlichung in Betracht ziehen.

Later ist der Dienst für Social Media Posts, den ich am häufigsten nutze: Er bedient nur Instagram, ist hilfreich, spart viel Zeit, keine „Nebenwirkungen”.

Later ist der Dienst für Social Media Posts, den ich am häufigsten nutze: Er bedient nur Instagram, ist hilfreich, spart viel Zeit, keine „Nebenwirkungen”.

Buffer

Dieser Dienst ermöglicht das Planen und Veröffentlichen bei verschiedenen Diensten. In d er kostenlosen Version (die nutze ich) sind 1 Profil pro Social Media Plattform (außer Pinterest) nutzbar. Also Twitter, Facebook, LinkedIn, Google+ und 1 Instagram. Das ist schon ziemlich reichlich, finde ich. Und weil zum Beispiel bei Facebook drei Arten Accounts erlaubt sind – Profil, Seite und Gruppen – kann man hier wählen.

Mit einer Analytics Funktion hat man Likes und Kommentare im Blick, ohne wechseln zu müssen zur Ansicht des Social Media Accounts. Dies gilt aber nur für diejenigen Posts, die man über Buffer veröffentlicht hat.

Es gibt für Buffer eine App, ein Browser-Plugin, das ganz hilfreich ist, und verschiedene Erweiterungen, unter anderem zu IFTTT, Feedly, CoSchedule und viele andere. Außerdem schlägt einem Buffer bei der Planung verschiedene Zeitfenster vor, die vorteilhaft für mich sein sollen. Zu jeden Zeiten, so die Aussage, seien die Chance auf gute Reichweite am größten.

Hootsuite

Funktioniert im Prinzip ähnlich wie Buffer, hat aber andere Account-Regelungen und sieht in der Benutzung ganz anders aus. Hier sind kostenlos bis zu drei Accounts erlaubt. Man kann einen RSS-Feed einbinden, erhält Analytics und es gibt auch diverse Apps. Der größte Unterschied leigt meiner Meinung nach darin, dass ich bei Hootsuite immer meinen kompletten Account vor Augen habe, und nicht die Warteschlange der nächsten Beiträge. Damit kann man von einer Plattform aus reagieren, kommentieren etc.

CoSchedule

Diesen Deinst gibts nach einer Testphase nur kostenpflichtig. Das Praktische ist, dass man noch in WordPress, beim Verfassen der Beiträge, seine Social Media Posts planen kann. Für beides gibt es einen Kalender in WordPress, mit dem man die Übersicht behält. (Allerdings gibt es auch ein kostenloses Plugin für eine Kalenderansicht aller geplanten Beiträge in WordPress von einem anderen Anbieter.)

Die Preise beginnen bei 15 US-Dollar pro Monat, für einen Benutzer und fünf Profile.

Edgar

So ähnlich, aber viel umfangreicher arbeitet auch Edgar. Allerdings steigt man hier bei 49 US-Dollar pro Monat ein. Dafür kann man bei WordPress nicht nur seine Beiträge und Social Media Posts planen: Man kann auch für seine beliebtesten Posts sozusagen eine Dauerschleife anlegen: Die Evergreens unter den eigenen Beiträgen werden dann regelmäßig wieder und wieder auf verschiedenen Sozialen Plattformen veröffentlicht. Klingt fast etwas gruselig, finde ich. Da geht mir die Automatisierung fast etwas zu weit und ich würde mir doch wünschen, dass jemand überlegt, ob und wie oft jemand meinen Feed mit den immer gleichen Posts befeuert.

Fazit

Brauchbar sind alle Dienste für die Planung von Social Media Posts. Sie machen das Arbeiten effektiver und vor allem die kostenlosen Dienste sind ein tolles Angebot, das man testen sollte. Es gilt aber abzuwägen, ob der Vorteil eines regelmäßigeren Postings nicht durch geringere Reichweite der Posts aufgehoben wird. Bei meinen Tests brachte ein 14tägiger Dauerlauf bei Twitter erstmal mehr Posts mit weniger Arbeit, was bei meinem jungen Account erwünscht war. Aber er brachte kaum mehr Reaktionen.

Bei Facebook war ein gleicher Testlauf über die Facebook-eigene Vorausplanung für Seiten fast kontraproduktiv: Meine händischen Posts, zwei- bis dreimal die Woche, brachten gute Resonanz, die automatisierten sehr wenig. Und dass, obwohl ich durch die Automatisierung endlich mal die Zeitfenster bedienen konnte, die sonst eher unpraktisch für mich sind.

Deswegen sei auch nochmal daran erinnert, dass Facebook für seine Seiten eine Vorausplanung auch über Wochen hinweg erlaubt und ermöglicht, nicht aber für Profile.

In den Diskussionen um Sinn und Unsinn dieser Automatisierung erschien mir besonders ein Beispiel schlüssig. Dort schilderte jemand, wie er die Vorausplanung mit Buffer als Planungsinstrument und als Notnagel beneutzt. Konnte er zeitlich die Posts selbst auslösen, tat er das auch direkt über Facebook. In allen anderen Fällen sprang Buffer ein. Ein Teil der Zeitersparnis ist bei dieser Methode allerdings wieder futsch.

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Wie man in jeder Woche 6 Blogposts veröffentlicht

Profi-Blogger

Regelmäßige Beiträge für ein Blog oder eine andere Website zu verfassen, kann zu einer großen Herausforderung werden. Viele Blogger träumen davon, mit ihrem Blog Geld zu verdienen, professionell zu schreiben. Da kommt der Beitrag von Jon Westenberg auf medium.com gerade recht: How To Publish 6 Blog Posts Every Week.

Man sollte sich allerdings keine geheimen Wundermittel von dieser Beschreibung versprechen, auch wenn sie für viele recht hilfreich sein kann: Sie folgt nämlich dem Muster vieler Erfolgsversprechen, hinter denen die Leser ein tolles Geheimnis vermuten, der Autor aber lediglich auf harte Arbeit verweist.

Ganz so knapp fällt Westenbergs Rat nicht aus: Er zeigt uns zumindest schon einmal seine Werkzeuge, die er benutzt. Das sind verschiedene Apps, die durchaus recht verbreitet sind und bis auf das MacBook sind alle recht erschwinglich für so ziemlich jeden, der am Computer arbeitet.

Planung und viel Vorarbeit

Der Rest ist nun aber wirklich Planung und harte Arbeit. Über was erfolgreiche Autoren ja immer gerne nochalant hinweggehen: Die Ideensuche und Themensammlung. Wenn Wennington schreibt, dass er am Ende jeden Monats 24 Blogbeiträge für den kommenden Monat skizziert, dann ist das wohl schon die größte Hürde für die meisten Blogger.

Der restliche Arbeitsablauf ist bestens koordiniert, wie das bei vielen erfolgreichen Autoren der Fall ist. Wer nicht ganz zufrieden ist mit dem, was er für seine Arbeit an einem privaten Blog aus diesem Artikel herausholen kann, der sollte sich vor Augen halten, dass Westenbergs Arbeit eben nur wenig mit der eines gemeinen Bloggers zu tun hat: Es ist professionelles Schreiben, nur eben nicht für ein Print-Medium, sondern fürs eigene Blog. Und das gehört zu seinem Job und fällt zu 100% in seine Arbeitszeit.

Weitere Tipps

Wer weitere professionelle Tipps sucht, der kann sich hier in meine Beiträge über Themenplanung und Redaktionskalender einlesen. Oder er wechselt gleich zu den professionellen Ratgebern, wie ProBlogger, CopyBlogger.

Im deutschsprachigen Bereich wird man mit diesen Themen oft fündig bei Dr. Web oder auch bei kleineren Plattformen wie Conterest von Sven Lennartz.

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