Löscht Apple Music Daten von der Festplatte?

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Jeder mit einem Apple-Gerät liebäugelt wohl seit Jahresanfang mit einem Probe-Abo von iMusic. In jüngerer Zeit gab es Berichte darüber, dass Apple angeblich Musik ungefragt von der Festplatte löscht. Und wie das so ist, wenn man ein Thema im Internet verfolgt: Es gibt immer mehrere Darstellungen und Meinungen.

Hier ist zum Beispiel ein Artikel mit schweren Vorwürfen gegen Apple: Apple Stole My Music. No, Seriously. | vellumatlanta.

Hier dagegen wird behauptet: Ja, man kann das löschen. Aber Apple mache das nicht ungefragt: No, Apple Music is not deleting tracks off your hard drive — unless you tell it to | iMore.

Wenn man sich selbst ein Bild machen will oder meint, man braucht iMuisc, dann bleibt wohl eine Methode übrig: Alle Daten so (!) sichern, dass man nachher seine iTunes-Musikbibliothek wieder richtig herstellen kann. Und dann selbst ausprobieren. Wenn ich das richtig verstehe, dann taucht im Verlauf der Installation wohl schon die Frage auf, ob man seine alten Daten löschen möchte. Wohl eher nicht.

Wer noch unsicher ist, wie man seine Musik-Bibliothek richtig sichert, der findet im Netz viele Anleitungen, zum Beispiel auch hier: How to back up your iTunes library | iMore.

Nachtrag: Auch die Website 9to5 Mac greift das Thema kritisch auf: http://9to5mac.com/2016/05/06/apple-music-deletes-music/ Und die Website gilt, wie man schon am Namen merkt, nicht gerade als apple-kritisch…

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Free Small Business Accounting Software

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Für Freiberufler gibt es ja auch hier zulande immer mehr kleine Apps, die das Leben leichter machen sollen: Rechnungen schreiben, Steuererklärung machen, Buchhaltung. Immer mehr davon funktionieren online: die App ist nur noch Schnittstelle zur Datenbank und Website des App-Anbieters.

Ich schaue mir das immer mit Interesse an und liebäugle mit etlichen Produkten. Schon alleine deshalb, weil mich in meiner Nische (deutsche Produkte für Mac) das Verhalten mancher Software-Hersteller nervt, die mir alle drei Monate ein Update verkaufen wollen oder gleich einen Jahresvertrag mit monatlichen Updates.

Für die Rechnungstellung gibt es zumindest für den amerikanischen Markt schon dieses hierFree Small Business Accounting Software | Wave. Hat aber natürlich wie die meisten Apps den Nachteil, dass man alle seine Daten, auch Kundendaten, aus der Hand gibt. Da wirken die positiven Rezensionen amerikanischer Magazine nur auf den ersten Blick vertrauenerweckend: Wenn man weiß, wie einfach man an positive Rezensionen von Journalisten kommt…

Wird aber wohl nicht lange gehen, bis es deutsche Angebote geben wird, die dann auch mit den jeweiligen Desktop-Apps verknüpft sind. Dann wirds interessant. Und man kann dann vielleicht eher beurteilen, wie vertrauenerweckend die Anbieter sind.

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Evernote: ein bißchen ärgerlich…

Die App Evernote wird ja allüberall gelobt. Nachdem ich meine Sammel-Daten zunächst nicht einem weiteren Dienstleister geben wollte habe ich mich jetzt zu einem Test entschlossen, der allerdings fehlschlug. Kann ja passieren. Ich wandte mich an den Support und habe das, meiner Ansicht nach, ganz gut beschrieben:

„Unter OS-X 10.9.2 mit Safari 7.0.3 funktioniert der Web Clipper nicht mit Lesezeichen (alle Websites). Andere Clips funktionieren, ich möchte aber nur Lesezeichen. Meldung: Speichern des Ausschnitts nicht möglich. Abschalten aller anderer Erweiterungen löst das Problem nicht. Google Chrome auf meinem Mac kann Lesezeichen clippen.”

Wenn man allerdings – abgesehen von einer automatisierten Erhalt-Antwort zwei Tage lang keine Auskunft bekommt, dann finde ich das für ein Programm mit dieser Verbreitung etwas schwach. Gut, ich bin (noch) kein zahlender Kunde, mit der Basis-Aussattung. Andererseits werde ich ohne Support und Funktion für Safari auch kein zahlender Kunde.

Vielleicht bin ich auch ein Exot, denn weder die Suche im Netz allgemein noch auf den Support-Seiten von Evernote ergab irgendetwas zu dieser Fehlermeldung. Aber auch das wäre ja eine kurze Antwort wert gewesen…

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Festplatten-Dockingstation: Wiederbelebung alter Festplatten

Festplatten-Dockingstation

Den Ausfall meiner Western Digital Studio Festplatte mit zwei eingebauten 1-TB-Festplatten hatte ich hier ja schon erwähnt. Nach dem Ausfall habe ich dem WD-Support eine Nachricht geschrieben: Ob man feststellen könne, was denn kaputt sei: Eine doer beide Festplatten, oder das Gehäuse, in dem beide untergebracht sind.

Leider hat der WD-Support nie darauf geantwortet. Warum weiß ich nicht. Ich entsinne mich, dass ich gerade diese Festplatte direkt auf im WD-Online-Shop gekauft hatte und damals auch eine (telefonische) Nachfrage hatte, die umgehend beantwortet wurde. Vielleicht ist dem Hersteller auch lästig, eine ältere Festplatte zu unterstützen, schließlich haben die Dinger ja von Hause aus nicht unbegrenzte Lebensdauer.

Festplatten-Dockingstation

Auf die Frage, wie man herausbekommt, was kaputt ist, habe ich mir dann die Festplatten-Dockingstation bestellt – für schlappe 25 Euro: Inateck USB 3.0 externe Festplatten-Dockingstation für 2,5 / 3,5 Zoll SSD HDD SATA I/II/III inklusive USB3.0 Kabel mit 12V 2A Netzteil (für PC / Notebook / Mac, SATA3 UASP Support, bis zu 6 GB). Und siehe da: Diese Investition hat sich geloht. Beide ausgebaute SATA-Festplatten steckt man in die Dockingstation. Erste Meldung – wie schon vorher in der WD.Konstruktion: Festplatte wird nicht erkannt. Auf die Nachfrage „Löschen?“ erscheint das Dienstplattenfestprogramm, man bestätigt Löschen und sekundenschnell mountet die Festplatte, ist gelöscht und betriebsbereit.

Es bleiben zwei einzelne Festplatten, die man weiter benutzen kann. Natürlich ist das nicht sehr komfortabel in der Handhabung und die Dockingstation will ich so auch nicht dauernd auf dem Schreibtisch stehen haben. Die kommt ins Regal, die beiden Festplatten bekommen eine 5-Euro-Plastikhülle und landen ebenfalls im Regal.

Geplant ist, die beiden „alten“ Festplatten, deren Zuverlässigkeit und längere Lebensdauer ich eher skeptisch sehen, als Sicherung einzusetzen. Einmal zum Beispiel für die Time Machine Sicherung (die ja aktuell den Geist aufgegeben hatte) und einmal für das wachsende Foto- und Video-Archiv. Als Sicherung der Sicherung kommen die beiden dann nur wenige Male im Jahre zum Einsatz und sind in dem Fall nicht systemrelevant (eine Bad-Harddisk sozusagen).

Hülle für Festplatten

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Ein OS-X Entpacker für Winmail.dat

Jeder Mac-Benutzer hat das schon bekommen: Anhänge aus der Windows-Welt, die nicht mit dem Mac zu öffnen sind. Meistens aus Unkenntnis heraus werden Dateiformate verwendet, von denen der Versender denkt, jeder Empfänger braucht da nur drauf zu klicken und fertig. Mit den meisten Anhängen und Dateiformaten klappt das ja auch ganz gut. Aber noch immer erhalte ich Dateien, die selbst auf Windows nur mit dem entsprechenden – gekauften – Programm zu öffnen sind.

Und relativ oft kommen winmail.dat-Anhänge bei mir an, die nur mit Outlook auf Windows lesbar sind. Nun kann man sich als Mac-Benutzer auch dafür ein Programm suchen und das auf seinem Rechner installieren. Wer keine Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre hat, kann das aber auch ohne eine weiteres Programm auf seinem Rechner online erledigen lassen: Mit der Seite Winmail.dat Entpacker.

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