Leuchtende Bäckchen…

apfelsorte

Apfelsorten in Hülle und Fülle: Für einen Artikel war ich dieser Tage bei netten Obst-Erzeugern unterwegs und habe nun eine Fülle von Apfelsorten auf der Festplatte, die ich ohne zugehörige Zettelchen und sorgfältige Reihung der Aufnahmen nicht mehr auseinanderhalten könnte. Es gibng um alte Apfelsorten, regionale und sogar lokale Sorten, um Tafelobst und Mostobst. Während die Winzer noch auf ihren Einsatz warten, sind die Apfelerzeuger schon in der Ernte.

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Neu: Die Kindle Singles bei Amazon – eine Chance auch für Journalisten

Kindle Singles

Jetzt sind sie also auch in Deutschland angekommen: Die Kindle Singles bei Amazon.de. Im US-Shop gibt es sie schon einige Zeit länger, dort ist die Rubrik auch ganz erfolgreich. (Kleiner Wermustropfen: Im Safari wird die deutsche Seite bei mir nicht korrekt dargestellt, dafür in Firefox.)

Kindle Singles, das sind eigentlich Kurzgeschichten, wenn es um Prosa geht. Oder bei den Fachbüchern kurze Anleitungen oder Fachartikel, wie sie auch gut in Zeitschriften erscheinen könnten – wenn sie dafür nicht etwas zu lang wären.

Preislich liegen sie meist zwischen 0,99 und 2,99 Euro. Und sie sind wahrscheinlich eine echte Hilfe beim Einstieg als Autor für E-Books. Immerhin ist der Umfang gering, der Aufwand ist überschaubar und damit ist auch das wirtschaftliche Risiko geringer. Zunächst freilich dürften diejenigen Autoren die Charts stürmen, die sich bereits bei den größeren Redaktionen einen Namen gemacht haben, und die die Themen quasi auf Abruf parat haben. Eine gute Verwertungschance also für alle Journalisten.

In der Szene der Selbst-Veröffentlicher ist das Kindle Single Format bereits seit 2010 ein Thema, zeitweise wurden die kleineren E-Books auch als Alternative für Online-Bezahlmodelle wie Flattr gehandelt.

Dass Liebesgeschichten und Phanasy hier boomen wird kann man sich vorstellen, ob klassische Kurzgeschichten hier wirklich marktfähig werden, wage ich zu bezeifeln: da sind 1,99 oder 2,99 € schon ein hoher Preis. Meine Hoffnung gilt praktischen fachlichen Themen in kompakter Form. Und wenn auf diese Weise all die Reportagen unters Volk kämen, die in Redaktionen wegen ihrer Länge abgelehnt werden, dann wäre das auch toll.

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Ideales Radel-Gebiet: der Rheingau

Schloss Johannesberg

[Auf das kleine Bild klicken für größere Ansichten]

Mit etwas Heimatverbundenheit lobt man ja eigentlich bevorzugt die Region vor der eigenen Haustüre. Erst recht, wenn man sich etwas auskennt, denn dann findet / sieht man vielleicht mehr Schönheiten, als andere, die hier „nur“ zu Besuch sind.

Allerdings kann man auch als in Südbaden Wohnender neidlos anerkenne, dass der Rheingau auch schöne Ecken hat. Eine der gar nicht so wenigen Regionen, die sich auch den Titel „Toskana Deutschlands” aneignen wollen. Wer gerne radelt oder wandert, gerne Wein trinkt, dem sei der Rheingau ans Herz gelegt. Die sanften Hügel fordern einem nicht ganz so viel ab, wie Schwarzwald, Kaiserstuhl und Vogesen, die Aussichten sind trotzdem berückend.

Und niemand sonst kann ja wohl mit historischen Figuren wie Karl dem Spätlesereiter hervorstechen.

Zur Einstimmung sei hier auch ein Weinkrimi von Paul Grote empfohlen: Ein Riesling zum Abschied

Karl der Spätlesereiter

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