Monatsarchiv für Juli 2011

Super-Slow-motion geht auch mit dem neuen Final Cut Pro X

Freitag, den 15. Juli 2011

Die Video-Gemeinde war und ist ziemlich begeistert von einem Plugin, dass es für professionelle Video-Schnitt-Software gibt. Es heißt Twixter und verlangsamt die Aufnahmen – ruckelfrei und mit sehr soften Übergängen – auf rechnerische rund 1000 fps. Das ist sehr, sehr langsam, wirklich Super-Zeitlupe.

Seitdem darüber berichtet wird, tauchen immer wieder auch mal andere Methoden auf, mit denen man zum gleichen Ziel kommen soll (oder zumindest einen sehr ähnlichen Effekt erreiche kann).

Diese Variante hier, über die bei Planet5D berichtet wurde, hat mich spontan begeistert: Slow motion – the 1% factor – in Final Cut Pro X. Und nachdem ich jetzt seit Erscheinen des neuen Final Cut Pro X sehr viele negative Stimmen gehört habe, gehört dieser Bericht zu den eher zaghaften Wortmeldungen, mit denen auch mehr und mehr Vorteile des neuen Programms beleuchtet werden.

Zwar beklagen sich Profis bitter über fehlende Features und mangelnde Kompatibilität mit den bisherigen ProVersionen. Aber für alle, die sich bisher zwischen iMovie und Final Cut Express, scheint das neue FCPX doch etliche Vorteile zu bringen – für einen anständigen Preis.

Weitwinkel zum Filmen und Fotografieren im Vergleich

Dienstag, den 12. Juli 2011
Weitwinkel-Zoom im Vergleich

Weitwinkel-Zoom im Vergleich

Weitwinkel kann man nie genug haben: Während die längeren Brennweiten eigentlich ziemlich viel Probleme mitbringen für das eine Problem, das sie lösen, sind Weitwinkel-Linsen meistens ergiebiger. Doch was ist in Zeiten digitaler Kameras (ohne Vollformat-Chip) schon Weitwinkel? Die klassischen Standardzooms, die in der Regel bei 17 oder 18 mm beginnen, wohl kaum.

Mit dem gängen Umrechnungsmodus von 1,5 bzw. 1,6 beginnt das Weitwinkelvergnügen hier sowieso erst bei umgerechneten 25 mm. Auf der Suche nach einem Vergleich meiner Favoriten bin ich zum Beispiel hier fündig geworden. Verglichen werden die Weitwinkel Zooms Tokina 11-16 mm 2.8 AT-X Pro DX und das Tamron SP AF 10-24 mm 3.5-4.5 Di II LD.

Eine andere, sehr viel größere Übersicht findet sich (in englischer Sprache) hier. Hier kommen zu den zwei oben genannten noch dazu das Sigma 10-20 mm f/3.5, das Sigma 10-20 mm und das Canon 10-22 mm. Hier gibts übrigens auch einige sehr aufschlussreiche Testaufnahmen – und einem zumindest für mich überraschenden Ergebnis.

Hier eine ungefähre Preisübersicht (Stand: 13. Juli 2011):

Tamron 10-24mm F/3,5-4,5 SP Di II LD ASL IF Objektiv für Canon: 407,50 Euro

Sigma 10-20mm F3,5 EX DC HSM Objektiv (82mm Filtergewinde) für Canon: 653,90 Euro

Sigma 10-20mm F4,0-5,6 EX DC HSM Objektiv (77mm Filtergewinde) für Canon: 496,67 Euro

Canon EF-S 10-22mm/1:3,5-4,5 USM Objektiv (77 mm Filtergewinde): 750,50 Euro

Tokina AF 11-16mm/2.8 Objektiv DX für Canon: 632,50 Euro

Da fällt die Wahl schwer: Lichtstärke vor niedrigerem Preis, oder Bildqualität über allem?

Mein Favorit wäre das preiswerte Tamron gewesen, was ich nun aber wohl überdenken muss. Als Kompromiss erscheint mir die Sigma-Linse eine gute Lösung, die natürlich an der psychologisch wichtigen 500-Euro-Grenze kratzt.

Responsive Webseiten – am PC, auf iPad und iPhone

Donnerstag, den 7. Juli 2011

Responsive Layout: WordPress-Theme

Wer die Web-Themen in jüngerer Zeit verfolgt hat, der merkt, das ein Webseiten-Layout für verschiedene Bildschirmgrößen – vom 30-Zöller bis hinab zum kleinen iPhone-Display – immer wichtiger wird. Die Suche nach Lösungen war lange Zeit ziemlich unbefriedigend für mich: Für kleine Bildschirme gibts ja das WordPress-Plugin Wp touch, das ich zum Beispiel auch hier auch www.ecovin-baden.de einsetze.

Richtig spaßig wird diese Anpassung aber erst mit der zunehmenden Zahl von Tablets, deren vorrangiges Einsatzgebiet sowie das Surfen im Internet zu sein scheint. Die Antwort für eine universelle Lösung lautet: responsive Design. Was nichts anderes heißt, als dass sich das Webseiten-Layout automatisch der Bildschirmgröße anpasst (also nichts abschneidet) und darüberhinaus auch noch bestimmte Seiten-Elemente (wie den Header oder die Navigation) an die fürs neue Layout richtige Stelle schiebt.

Tatsächlich gibt es bereits fertige Themes, also Layout-Pakete zum Beispiel für WordPress. Fündig geworden bin ich beim Blog elmastudio.de, das ich wärmstens allen ans Herzen legen möchte, die sich mit Webdesign, WordPress & Co. beschäftigen. Dort entdeckte ich als erste Freeware-Lösung das WordPress-Thema Yoko, das auch für die Elmastudio-Website selbst eingesetzt wird.

Außerdem gab und gibt es auch zu diesem Thema immer wieder interessante Beiträge und Links wie zum Beispiel diesen hier: Webdesign-Trends: Fünf responsive Webseiten-Layouts analysiert.

Und kaum habe ich einen Artikel-Entwurf zu diesem Thema in der Pipeline, entdecke ich heute das erste Premium WordPress Theme Bugis, das dort für schlappe 12 Euro angeboten wird. Wer sich mit den sogenannten Premium-Themes etwas auskennt, weiß, dass das ein günstiger Preis ist. Dazu deutscher Support und ein Blog, das auch sicher noch einige Zeit wichtige Tipps und Tricks und Tutorials zum Thema beisteuern wird.

Wordpress-Theme Bugis auf iPhone-Display-Größe (etwa)

Kirschen-Tankstelle am Kaiserstuhl

Dienstag, den 5. Juli 2011

Kirschen-Tankstelle

Tja, die Kirschen-Saison ist vorbei. Eine der letzten Kirschen-Einkäufe führte mal wieder an den Kaiserstuhl. Neben den zahlreichen Ständen mit Obstverkauf auf den Parkplätzen und vor den Häusern gibts dort auch diese Kirschen-Tankstelle. Meiner Meinung nach das Beste, was man aus einer alten Tankstelle am Ortsrand machen kann. Die Überdachung der Zapfsäulen ist auch noch vorhanden, so dass man gut geschützt auswählen, probieren und natürlich auch kaufen kann.

Die letzten Kirschen dieses Jahres

Ehemalige Tankstelle

Lytro: die nächste Foto-Revolution?

Sonntag, den 3. Juli 2011

Lytro und die light field camera

Ich gebe ja zu: Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die noch vor zehn Jahren gedacht haben, dass der Kleinbildfilm über Jahrzehnte hinweg mein Fotografen-Leben bestimmen wird. Die digitale Fotografie und solch Dinge wie das iPhone und die dazu gehörigen Apps, haben dieses Weltbild bereits zum Einstürzen gebracht. Was man auf der Website von Lytro bestaunen kann, ist aber wohl – zumindest in meinen Augen – ein weiterer Quantensprung: Durch eine spezielle Technik soll es möglich sein, den Tiefenschärfebereich auch nach der Aufnahme beliebig zu verändern.

Dahinter steckt eine ganz neue, eigene Technik und – natürlich – eine spezielle Kamera, light field camera. Ich muss zugeben, dass ich die Erklärung der Technik nicht ganz verstanden habe

Umso eindrücklicher ist dagegen die Picture Gallery | Lytro, wo man an einzelnen Aufnahmen selbst den Schärfebereich verschieben kann.

Es gibt zwar neben einem Blog auch eine FAQ-Seite auf der Website, aber die interessantesten Fragen bleiben ungeklärt: Was wird es kosten, wieviele Megapixel haben die Aufnahmen? Auf einem iPad kann man die Bilder wohl noch nicht in voller Funktion sehen, aber man kann die Beispielbilder (siehe unten) schon jetzt auf Websites einbauen (auch über den Share-Button der Galerie). Einfach mit der Maus auf einen Bereich klicken, dort wird scharf gestellt.


Eine Seite von Joachim Ott