Monatsarchiv für Mai 2009

Mobile Festplatte: Western Digital My Passport 320 GB

Dienstag, den 5. Mai 2009

Western Digital My Passport 320 GB

Platz hat man nie genug. Das gilt auch für Festplatten. Und weil in unserem Haushalt inzwischen jeder eine ansehnliche Sammlung von Musik und Bildern hat, war es mal wieder Zeit für eine kleine Erweiterung.

Die Wahl fiel auf die Western Digital WDME3200TE 320GB 2,5 Zoll externe Festplatte USB 2.0 My Passport Essential black. Und es war keine schlechte Wahl. Das smarte Gehäuse ist gerade mal handtellergroß. Einmal an den Rechner gestöpselt will das kleine Wesen im nächsten Schritt die Backup-Software installieren. Ein vernünftiger Schritt.

Die Installation und erste Einrichtung geschieht schnell und problemlos, dann werden ausgewählte Ordner vom Hauptrechner auf die mobile Festplatte übertragen und dabei auch gleich verschlüsselt. Künftig soll dann die Synchronisation beider Festplatten dafür sorgen, dass nur neue Inhalte übertragen werden. Möglich ist auch die Synchronisation von Email und Lesezeichen, was in diesem Fall aber nicht nötig war.

Wie zuverlässig später die Angleichung der Daten erfolgt, muss sich noch herausstellen. Bislang arbeitet die Platte schnell und lautlos. Lediglich das leuchtende USB-Zeichen zeigt den Betrieb an. Bei Amazon zeigen sich bislang 150 Rezensenten zufrieden mit dem guten Stück (viereinhalb Sterne). Der Preis ist binnen weniger Tage von 70 auf 66 Euro gefallen.

Malcolm Gladwell: Überflieger

Montag, den 4. Mai 2009

Malcolm Gladwell: ÜberfliegerÜberflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind — und andere nicht. Dieses Buch von Malcolm Gladwell ist für mich die persönliche Entdeckung des noch jungen Jahres 2009. Malcolm Gladwell schafft, was nur wenige Autoren fertig bringen: Sachkundig und faktenreich über ein bislang wenig beachtetes Wissenschafts-Thema zu schreiben und dabei fast ausschließlich spannende Geschichten zu erzählen.

Manchmal hat es halt auch Vorteile, wenn man auf besiegt geglaubte Verbraucher-Reflexe zurückgreift: Der Button “Der Nr 1 – Bestseller aus den USA” hat zumindest bei mir für einen ersten Blick ins Buch genügt. Und selbst beim flüchtigen Durchlesen im Stehen erkennt man schon nach wenigen Sätzen das eigentliche Talent des Autors: So zu schreiben, dass Zahlen und Zusammenhänge lebendig werden.

Der Inhalt des Buches lässt sich ganz knapp wiedergeben: Warum bringen es manche “Überflieger” zu ihrem außergewöhnlichen Erfolg? Bill Gates oder die Beatles – sind das außergewöhnliche Naturbegabungen, die es nur alle hundert Jahre einmal geben kann? Gladwell legt dar, dass es stets auch eine Verknüpfung verschiedener Umstände gab, die den Erfolg zumindest begünstigt haben. Und das wirklich Aufregende daran: Wenn wir es schaffen würden, diese Situationen anderen, vergleichbar begabten Menschen erlebbar zu machen, dann hätte die Welt viel mehr dieser “Überflieger” – und mehr Anteil an ihren Erfolgen.

Gladwell arbeitete als Wirtschafts- und Wissenschaftsreporter für The Washington Post. Heute ist er Journalist für den New Yorker. Und zwei weiterer seiner Bücher stehen auf meinem Wunschzettel: Tipping Point und Blink. Bislang war mir als vergleichbar fundierter Erzähler nur Bill Bryson bekannt, der es schafft, durch das Geschichtenerzählen auch die kompliziertesten Zusammenhänge so auf den Punkt zu bringen, dass man auch als Laie nicht nur interessiert bei der Sache bleibt, sondern auch nach der Lektüre noch was anfangen kann mit seinem Wissen.

Ganz am Schluß des Buches erläutert Gladwell seine eigene Geschichte. Und in der Danksagung erfahren wir: “Meine Mutter hat mir … gezeigt, wie schön ein klarer und einfacher Satz ist”.

Photofriday: Casual

Freitag, den 1. Mai 2009

Photofriday: Casual

Photofriday: Casual


Eine Seite von Joachim Ott