Bei YouTube gibt es jetzt einen End Screen Editor

Erfreulich für alle, die immer wieder an Outros basteln: Screens, die am Ende eines Videos erscheinen und die Vorschauen auf andere Videos zeigen. Derral Eves hat das hier beschrieben und es wirkt recht komfortabel und narrensicher. Man kann wohl auf verschiedene Arten Videos einbinden: Die jüngst veröffentlichten,, den eigenen Channel und / oder dasjenige Video, das nach Youtubes Bewertung am ehesten zu den Vorlieben des Besuchers passt.

Und da Youtube und Google unsere Vorlieben sehr gut kennen, sollte das gute Ergebnisse bringen.

So weit die gute Nachricht. Die schlechte lautet nach den Worten von Derral Eves: Youtube verbreitet diese technische Neuerung nur sehr langsam unter seinen Nutzern. Bei mir zum Beispiel ist davon noch nichts zu sehen.

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Originelle Werbung der Verkehrsbetriebe: „Alles Absicht“

Sie haben es wieder gemacht: Originelle Video-Werbung, selbstkritisch und mit einem Augenzwinkern. In diesem Video nehmen die (oft kritisierten) Berliner Verkehrsbetriebe sich ein weiteres Mal selbst aufs Korn – mit allem, was man ihnen vorwirft: Nuschelnde Ansagen, Verspätungen und Brems-Bowling.

Das erste Video mit Kazim Akboga, mit dem die BVG von sich reden machten, hat inzwischen 7 Millionen Views auf Youtube. Und wie immer bei origineller Werbung gibts auch Kritik, weil bei manchen wohl der Eindruck entsteht, man nehme die Kritik der Fahrgäste nicht ernst.

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Zwei neue Biowein-Videos zur Praxis der Biowinzer

Zwei neue Biowein-Videos aus  der eigenen Werkstatt: Für ECOVIN Baden habe ich zwei neue Videos gemacht. Thomas Harteneck vom Weingut Harteneck erklärt das Thema Minimalschnitt, Günter Kaufmann vom Bio-Weingut Kaufmann die Vorbereitungen der Weinabfüllung. Es sind kurze dokumentarische Videos mit engagierten Biowinzern zu Themen, die man dem Verbraucher nahe bringen möchte. Versteht der Weintrinker, was hinter der Arbeitsweise steckt, ist er sicher eher geneigt, Bioweine zu probieren.

Die Biowein-Videos sollten – so das Konzept – ohne großen Aufwand als Mini-Dokumentationen angelegt werden. Es sollte keine Werbe-Palim geben, es geht vor allem Informationen und ein Porträt der Erzeuger.

Mich hat diese Art der Darstellung schon immer mehr überzeugt als die rein werbliche mit opulenter Optik, gescripteten Texten, die von Schauspielern oder Winzern vorgetragen werden und einer blumigen Weinsprache, mit der man die Produkte anpreist.

Biowein-Videos: Blick hinter die Kulissen im Weinkeller.

Biowein-Videos: Blick hinter die Kulissen im Weinkeller.

Biowein-Videos mit Infos aus erster Hand

Ich arbeite nun schon seit etlichen Jahren mit Bio-Winzern zusammen. Und ich finde, im persönlichen Gespräch sind sie überzeugender als jeder Werbetext. Hinzu kommt, dass Nachfragen zur Bio-Arbeitsweise sehr erwünscht sind und nicht ausweichend beantwortet werden.

Diese Videos, die nach einem ausführlichen Vorgespräch an verschiedenen Orten aufgezeichnet werden, sind dennoch auch für die geübten Winzer eine Herausforderung. Ohne Script müssen sie Zusammenhänge für den Laien verständlich darstellen. Meine Fragen, die grundsätzlich herausgeschnitten werden, sind nur ein Leitfaden, um den manchmal komplexen Sachverhalt zu strukturieren.

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Social Media: GIFs werden besonders gerne geteilt

Leuchtturm

GIFs sind nicht tot. Auf manche wirken sie wie ein Relikt aus grauer Vorzeit. Erst recht, seit man auf fast jeder Plattform „richtige” Videos einbinden kann. Aber sie sind zumindest in einer Hinsicht sehr modern: Auf Facebook, Twitter und Instagram werden die GIFs so gerne geteilt (und verteilt) wie kaum etwas anderes. Anders gesagt: Man erhöht die Reichweite seines Posts wohl ziemlich, wenn man ihn mit einem animierten GIF bereichert.

Wer also schon die Mühe auf sich genommen hat, eigene Videos zu erstellen, der möchte vielleicht auch mehr für die Verbreitung tun – und muss dann mit den Eigenheiten der qualitativ nicht so anspruchsvollen GIFs leben.

Ich muss ehrlich sagen: Mein Favorit sind sie nicht. Wenn schon Videos in den sozialen Medien posten, dann eben Videos, die man für diesen Zweck zum Beispiel in Final Cut Pro X, anpasst. Quadratisches Format, Laufzeit etwa eine Minute, kein (sinnvoller) Ton, höchstens Musik drunter (weil der Ton standardmäßig meist abgeschaltet ist). Und dann möglichst kein ganzes Video zeigen, sondern einen Appetizer mit Link zum richtigen Video – entweder auf der eigenen Website oder auf Youtube oder Vimeo, wenn man dort einen eigenen Kanal pflegt.

Für all diejenigen, die es lieber kurz und schmerzlos mögen gibts aber wie fast immer auch einen einfachen Weg.

1. GIFs in Fremdherstellung: Giphy

Auf der Website Giphy.com kann man GIFs so einfach und schnell erzeugen, wie nirgendwo sonst: Einfach den Link zum Video eingeben, Anfang- und Endzeit des Ausschnitts mit Schiebereglern bestimmen und die Dauer angeben. Heraus kommt relativ schnell ein GIF, das man entweder als iFrame einbinden kann, diversen Plattformen des Social Web teilen kann oder direkt zu Twitter hochladen.

Außerdem gibts einen Giphy-Link und einen Download-Link, den man nutzen kann, auch um sich das GIF auf den eigenen Rechner zu holen.

Der Vorteil dieser Methode: Es geht schnell und einfach, ohne ein weiteres Programm auf dem eigenen Rechner zu nutzen. Und das Allerbeste: Newsletter-Dienste wie Mailchimp erlauben über diesen Giphy-Link die Einbindung eines animierten GIF in den Newsletter (was auf direktem Weg meines Wissens derzeit nicht geht).

Einen schon älteren Artikel generell zum Thema GIFs in Emails gibt es hier.

Und das ist ein Beispiel, dass ich gerade bei Giphy erzeugt habe:

via GIPHY

Ich finde übrigens keinen Weg, dieses Datei bei Giphy wieder zu löschen. Dafür diesen Hinweis: „You can delete a GIF or update its tags and source URL if you were logged in when you uploaded it.”

2. GIFs auf dem eigenen Rechner erzeugen: GIF Brewery

Wer gegenüber der Einbindung fremder Dienste skeptisch ist (das bin ich auch), der kann mit einfachen und preiswerten Bordmitteln selbst ein GIF erstellen und es dann verwenden wie er will, ohne die Mithilfe anderer Websites.

Dazu holt man sich das Video am besten in der Auflösung 1280 x 72 auf den Schreibtisch und besorgt sich zum Beispiel die App Gif Brewery, die für den Mac derzeit 4,99 Euro kostet. GIF Brewery öffnen und das ausgewählte Video anklicken.

Dann hat man eine Reihe weiterer Einstellmöglichkeiten, die man am besten durch Ausprobieren erforscht. Ziemlich schnell wird man feststellen, dass jeder Schritt Veränderungen in der Qualität und der Dateigröße der derzeugten GIF-Datei verursacht.

Eine gute Wiedergabegröße ist zum Beispiel 500 Pixel Breite. Auch hier muss man Anfangs- und Endpunkt auswählen, man legt fest welche Qualität das Mini-Video hat und wie stark es „beschleunigt” ist, gegenüber dem Original also schneller abläuft.

Als Anhaltspunkt: Twitter erlaubt derzeit wohl Dateien bis zu einer Größe von 2 MB, die sind schnell erreicht.

In einer Preview sieht man zuerst recht genau, wie das Ganze wirkt und kann nachjustieren. Die fertige Datei kann man dann manuell einbinden.

Apps & Co

Und schließlich gibts wohl noch ein paar Apps fürs Iphone, die man zu Erstellung von GIFs nutzen kann. Wer mit dem Handy arbeitet, der sollte sich hier schlau machen. Mir ist der Markt zu unübersichtlich, um mir einen Überblick zu verschaffen und Empfehlungen auszusprechen. Außerdem bearbeite ich Dinge lieber an meinem Desktop-Rechner.

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Gimbal fürs iPhone: eine lohnende Anschaffung?

Vor wenigen Tagen hat Videofilmer Philip Bloom ein Handy-Video veröffentlicht. Wahrscheinlich eine Auftragsproduktion für Werbezwecke für den Handy-Hersteller. Das einminütige Video zeigte nicht so sehr die Vorzüge des Handys als vielmehr den sinnvollen Einsatz eines Gimbals: Diese Handheld-Geräte sind inzwischen für 200 bis 300 Euro zu haben, gleichen Wackler in drei Ebenen aus und erlauben auch sehr sanftes Schwenken.

Wie alle, auch die kleineren Videos, zeigt dieser Film, dass jemand mit soviel Erfahrung wie Bloom und einem Gespür für Bilder mit fast allem ansprechende Darstellungen kreieren kann.

Verwendet wurde dabei wohl ein eher preiswertes Gimbal von Zhiyun, preislich liegt das derzeit so um die 200 Euro.

Wenig später liefen die ersten Berichte und Videos ein von einem neuen Produkt des Drohnen-Herstellers DJI. Dort hatte man das an der Drohne eingesetzte Gimbal bereits zuvor mit der auch im Fluggerät verbauten 4K-Kamera angeboten. Mit 500 bis 600 Euro war diese Lösung wohl weniger massentauglich. Jetzt wurde zur IFA ein neues Gimbal vorgestellt, das DJI Osmo mobile.

Es kann mit Smartphones eingesetzt werden und eine App zaubert all die beeindruckenden Fähigkeiten der Drohnen-Kamera aufs Handy. Preisangabe derzeit 330 €, allerdings ist das Gimbal derzeit nur direkt beim Hersteller erhältlich.

Wer bereits ein gutes Handy für Video-Aufnahmen nutzt der erhält damit wohl eine der besten Lösungen, auf schnellem Weg unverwackeltes Material in guter Qualität zu bekommen.

Hier zwei Produktvorstellungen in englisch und deutsch. (Nein, das ist keine bezahlte Werbung.)

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