Bei großer Hitze: In die Wutachschlucht

Eines unserer Standard-Vorhaben, wenn es im Sommer in der Rheinebene recht heiß zu werden droht: In den Schwarzwald flüchten, für eine Wanderung in schattigen, kühlen Wäldern. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass diese Pläne bislang selten aufgegangen sind: Meistens war es auch dort sehr, sehr heiß. Und die Wanderung verlief natürlich nicht immer im Schatten. Und die größten Steigungen sind – man ahnt es schon – in der prallen Sonne. Die einzige verlässliche Ausnahme war die Wutachschlucht: garantiert kühl und schattig. Wer nicht die gleiche Strecke wieder zurücklaufen möchte (oder gar oben in der Sonne den Rückweg antreten will), der sollte morgens den Hinweg vom Parkplatz mit dem Bus bewältigen und dann zurück durch die Schlucht laufen.

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Helfen Videos beim Verkaufen?

Helfen Videos beim Verkaufen?

Helfen Videos beim Verkaufen?

Um Videos gibt es seit Jahren einen Hype: Erst waren sie die Spaß-Filmchen im Internet, heute sind sie das neue Fernsehen. Immer eine Rolle gespielt hat dabei auch der kommerzielle Aspekt: Werbung für irgendwas waren und sind sie quasi automatisch. Was muss man also tun, um sie konkret für das eigene Anliegen zu nutzen?

Den Anfang der Video-Geschichte im kommerziellen Bereich machten kurze Erklär-Videos. Die waren und sind hilfreich, animieren aber nicht unbedingt dazu, genau das vorgestellte Produkt zu kaufen. Eine weitere Stufe (mit einem mir unerklärlichen Erfolg) sind die sogenannten Unboxing-Videos: Kunden packen das neu erstandene Produkt aus, halten es in allen Variationen vor die Kamera und lassen ihrer Begeisterung freien Lauf. Am ehesten könnte man deren Erfolg noch damit erklären, dass Internet-Kunden nicht mehr die Möglichkeit nutzen in einen Laden zu gehen und die Ware selbst in die Hand zu nehmen. Diese Scheu ist verständlich, wenn man hinterher beim billigsten Versender einkauft.

Wo kann man mit Videos punkten?

Mittlerweile experimentieren viele Anbieter von Waren und Dienstleistungen mit Produkt-Videos im weitesten Sinn. Richtig erfolgreich sind vor allem drei Bereiche: Technik (allen voran Foto- und Videotechnik), Sport und Mode.

Ein Beispiel dafür, wie man auch ein recht alltägliches Produkt ziemlich attraktiv darstellen kann ist der amerikanische Hersteller von Kühlboxen (!) Yeti. Auf seiner Website finden sich ziemlich viele Videos, und nicht bei allen steht das Produkt im Vordergrund. Es gibt freilich Produktvideos, aber auch die heben sich vond er Masse ab. Und es gibt – anders als bei uns – direkte Vergleiche mit der Konkurenz.

Gutes Konzept: dokumentarisch Geschichten erzählen

Daneben aber dominieren schön gemachte Geschichten, die meistens in toller Landschaft aufgenommen sind. Es gibt witzige Produktionen mit Stuntmen, eher rührselige Geschichten unter dem Motto ‚Vater und Sohn‘ oder einfühlsame Porträts wie das eines Fliegenfischers. ‚My old man‘ schließlich heißt eine Serie über Väter und Söhne. Man kann das jetzt Storytelling nennen, aber im Prinzip sind das nichts anderes als dokumentarische Videos: keine Schauspieler, keine Produkt-Anpreisung.

Der Youtube-Kanal der Firma hat immerhin rund 10.000 Abonnenten, das ist nicht beachtlich, zeigt aber nicht das ganze Bild. Die Aufrufe der Yeti-Website mit den Videos sind nicht bekannt, dürften aber beachtlich sein und beim Vkeruafen hilfreich. Denn die Spitzenreiter auf dem Yeti-Youtube-Kanal haben stattliche 650.000 Views, etliche weitere sind sechsstellig.

Nun passt das auf den ersten Blick nicht richtig zusammen: ein eher uncooles Produkt wie Kühlboxen begeistert normalerweise nicht so viele Zuschauer. Aber es sind eben keine Produktvideos, die die Zuschauer hier begeistern, sondern Geschichten von interessanten Menschen und interessanten Situationen. Also genau das Konzept, das auch den Erfolg von beliebten Firmen auf Social Media Plattformen erklärt.

Hinzu kommt freilich, dass die Videos professionell gemacht sind: Es gibt erkennbar ein Konzept und Drehbücher samt ausgewählten Protagonisten. Und gutes, sauberes Handwerk bei Aufnahme und Verarbeitung.

Lässt sich das Konzept Video zur Verkaufsförderung auf andere / auf alle Produkte und Dienstleistungen übertragen?

Meiner Meinung nach: Im Prinzip ja. Man sollte sich lediglich vom Fokus auf die Verkaufsförderung lösen, wenn man noch nicht allzu viel Erfahrung mit der Umsetzung von Werbekonzepten hat. Das Internet zeigt nicht nur positive Beispiele, es finden im Gegenteil zuhauf Videos, in denen Produkte und Dienstleistungen entweder dröge beschrieben oder marktschreierisch angepriesen werden.

Zum Konsum solcher Videos zwingt nur eine bevorstehende Kaufentscheidung, und das auch nur einmal. Wer die Geschichten eines Hersteller dagegen mag und verfolgt, der wird vielleicht nicht zum dauerhaften und treuen Kunden. Aber ihm bleibt immer die Verbindung von Produkt und Situation gegenwärtig. Und etwas Besseres kann einem Anbieter ja kaum passieren, als dass dem Kunden in solchen Situationen zuerst sein Name einfällt.

PS: Das klingt jetzt vielleicht so, als ob eine gute Marketingstrategie und gute Werbung unabhängig von der Qualität des Produkts zum Erfolg führen würde. Das ist natürlich nicht so. Und es wird einem auch schwer fallen, das eigene Produkt ständig in einem Video so darzustellen, dass man dessen Schwächen nicht erkennt. Wer sein Produkt offensiv und in vielerlei Variationen anpreist, so ist meine Erfahrung, der kümmert sich auch am ehesten um etwaige Schwachstellen und Qualitätsverbesserung.

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Das kleinste Foto-Studio…

Das kleine Foto-Studio (wenn schon nicht das kleinste überhaupt) ist in der Gunst der Fotografen stark gestiegen: Digitale Fotografie und gute spiegellose Kameras machen es möglich, dass man auch ohne schwere Kameratasche und umfangreiche DSLR-Ausrüstung zu guten Ergebnissen kommt. An diesem Beispiel gefällt mir, dass auch ein gute kleine Tastatur dabei ist, die das Tippen auf dem Smartphone-Bildschirm ersetzt. Und natürlich das obligatorisch old-school Papier-Notizbuch, das auch bei mir nie fehlen darf.

Wer nach ähnlichen Beispiele sucht, der findet andere interessante Ergänzungen wie zum Beispiel einen Wifi-Card-Reader, mit denen man seine digitalen Bilder auf einen USB-Stick oder gleich in die Cloud hochladen kann. Dieser hier (RAVPower kabelloser SD Kartenleser, wireless Router, Wifi Repeater, 6000mAh Powerbank (Zusatzakku), kabelloser Zugriff auf Festplatten und USB Sticks, SD SDXC bis zu 256 GB) wäre eine gute Absicherung für den Urlaub. Selbst die zweite SD-Card bewahrt einen ja nicht vor eventuellem Datenverlust.

Übrigens gibt es eine eigene Seite, die sich ausschließlich mit den kleinen Dingen beschäftigt, die man jeden Tag mit sich herumträgt: Everydaycarry

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