Jahres-Rückblicke 2019: Analysen und Trends

20. Dezember 2019 | Blog-Werkstatt, Blogs, Instagram, Photos, Social Media, Video

Einer der verbreitesten und beliebtesten Jahres-Rückblicke: Die erfolgreichsten eigenen neun Fotos auf Instagram.

Einer der verbreitesten und beliebtesten Jahres-Rückblicke: Die erfolgreichsten eigenen neun Fotos auf Instagram.

Zu Jahres-Rückblicken kann man stehen wie man will: Es gibt gute und schlechte. Das Beste was einem passieren kann ist, wenn einen jemand mit einem gut gemachten Jahres-Rückblick überrascht. Hier ein paar Rückblicke, die sinnvoll sind, die Spass machen und natürlich solche mit einem echten Erkenntnisgewinn. Die wichtigste Eigenschaft solcher Jahres-Rückblicke ist nicht rückwärtsgewandt: Sie sollen vielmehr helfen, dass man seine Ziele im kommenden Jahr erreicht.

Jahres-Rückblicke: als Service oder selbst gemacht

Krachend gescheitert: Youtube Rewind 2018. Der Zusammenschnitt aller Publikumslieblinge muss kein Publikumsliebling sein.

Krachend gescheitert: Youtube Rewind 2018. Der Zusammenschnitt aller Publikumslieblinge muss kein Publikumsliebling sein.

Wie dicht Erfolg und Misserfolg bei diesen Jahresrückblicken beieinander liegen zeigt ein Beispiel, das eigentlich nur Spass machen sollte und keinen besonderen der Gewinn bringt. Der Jahres-Rückblick mit der wohl größten Verbreitung kommt von Youtube. Rewind nennt Youtube seinen jährlichen Zusammenschnitt, in dem alles vorkommt, was Erfolg hatte im abgelaufenen Jahr. Youtube selbst gehört selbst wohl nicht dazu: Mit jetzt schon 7,7 Mio. Dislikes (!) ist Rewind 2019 nur wenig besser als 2018, wo sich bis heute 17 Mio. Dislikes ansammelten.

Hier deswegen ein paar Statistiken und Auswertungen, die einem mehr bringen können.

Die Blogger-Statistik

Am meisten verbreitet ist hier wohl Google Analytics. Ich meine ja, man sollte seine Statistiken ruhig mal ein paar Wochen aus den Augen verlieren. Aber einmal im Jahr sollte man auch das Große und Ganze im Blick haben. Und da bietet sich der Jahreswechsel an.

Bei unseren Besuchen auf der Statistik-Seite sehen wir immer die Daten der letzten vier Wochen, wenn wir nichts an den Voreinstellungen ändern. Gleich die erste Grafik auf der Übersicht zeigt uns die Kurve der Besuche. Die Einstellung ‘letztes Kalenderjahr’ relativiert viel von dem Auf und Ab. Wir erkennen gute und schlechte Zeiten und meist auch recht schnell, ob die was mit unseren Blog-Inhalten zu tun haben können (wahrscheinlich ja, aber nicht immer).

Eine weitere gute Jahresübersicht finden wir unter Verhalten –> Website Content –> Landingpages. Das ist der Ort, wo die meisten unserer Besucher ankommen – und wo wir sie besser abholen sollten.

Und eine dritte Kategorie, die man im Blick haben sollte findet sich unter Zielgruppe –> mobil –> Übersicht. Der Anteil derjenigen Besucher, die für die Ansicht meiner Website ein Smartphone benutzen liegt bei etwa 60 Prozent. Diesen Wert sollte man vor Augen haben, wenn man ein neues WordPress-Theme sucht, wenn man die Suchmaschinenfreundlichkeit ins Visier nimmt und erst recht bei der Betrachtung der ‘Schnelligkeit’ einer Website.

Shop-Auswertung – sofern vorhanden

Egal welche man Shop-Software man nutzt, alle bringen eine statistische Übersicht mit. Die Feinheiten mögen bei jeder Branche, jedem Angebot anders sein. Die wohl wichtigste Aussage findet man aber auf jeden Fall bei den Spitzen. Es gibt Zeiten im Jahr, da ist die Nachfrage groß. Und zu anderen Zeiten kann man sich abrackern wie man will, und kommt auf keinen grünen Zweig.

Diese Erkenntnisse sind nicht für das Werbe-Budget wichtig (so man denn eines hat). Sondern auch für die eigenen Aktivitäten auf der Website und in den Sozialen Netzwerken. Du erkennst auch Deine ‘stärksten’ Produkte (das weißt Du sicher bereits) und Deine besten Kunden (da verliert man schneller mal den Überblick).

Und für alle, die statt eines eigenen Shops ‘nur’ Affiliate-Einnahmen über Amazon haben:

[Anmerkung: Wer dort nennenswerte Aktivitäten hat, der kann auch seinen Newsletter-Service unter die Lupe nehmen, seine Facebook-Page auswerten, die Pinterest-Seite oder andere. Meine Aktivitäten dort sind gering, ich finde aber auch die Statistiken dort nicht so ergiebig.]

Eigentlich sind die bestnine nur ein Appetithappen: Die Instagram-Statistik gibt mehr her.

Eigentlich sind die bestnine nur ein Appetithappen: Die Instagram-Statistik gibt mehr her.

Die ‘besten’ Fotos

Wer ernsthaft mit guten Fotos etwas erreichen möchte, der ist wahrscheinlich auf Instagram und kann dort mit einem Business-Account seine Statistik einsehen. Für die aussagekräftigsten Werte halte ich die Geschlechteraufteilung (wie viele Männer / Frauen folgen Dir). Daneben aber auch die Altersstruktur (rund 60 Prozent meiner Abonnenten sind zwischen 25 und 44 Jahre alt).

Und ganz nebenbei: Bei meinem Foto-Account @joachimott ist das Verhältnis Männer zu Frauen 60:40, bei meinem Food-Account @testschmecker ist es genau umgekehrt.

Und dann gibt es auch noch eine recht große Diskrepanz zwischen den Bildern mit den meisten Likes, den meisten Kommentaren und der größten Reichweite.

Wer sich mit Statistiken wenig beschäftigt, der kann sich mit den alljährlichen ‘bestnine‘ eine Zusammenstellung seiner neun erfolgreichsten Bilder (nach Likes) zusammen stellen lassen. Ein paar Zahlen sind auch wichtig, wenn man sich um mehr Follower bemüht und seine Aktivitäten gezielter einsetzen möchte.

Macht Spass, kommt animiert und als kostenloser Service und hat auch Aussagekraft.

Macht Spass, kommt animiert und als kostenloser Service und hat auch Aussagekraft.

Die erfolgreichsten Videos

Ja, wir kennen die statistische Auswertung von Youtube. Sie sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus. Wer Details verschiedener Videos betrachten will, der muss sehr lange Daten zusammen suchen. Deswegen an dieser Stelle der Hinweis auf einen Service von Tubebuddy, in dessen Genuss man auch mit der kostenlosen Mitgliedschaft bekommt.

Dieser Tage erhielt ich eine Mail mit einem Link zu einer animierten Jahresübersicht. Natürlich geht es hier nur um ein paar Eckdaten. Aber es sieht schon aus, macht Laune und auch Lust, die nächsten Projekte in Angriff zu nehmen.

Trends sollte man eigentlich das ganze Jahr über im Auge behalten.

Trends sollte man eigentlich das ganze Jahr über im Auge behalten.

Google Trends

Auch diese Seite kann man das ganze Jahr über besuchen. Aber ohne den Jahresrückblick wüssten wir vielleicht trotzdem, das Greta Thunberg die meist gegoogelte Persönlichkeit des Jahres war. Aber uns entginge sicher, dass die häufigste Was-Frage lautete: ‘Was ist Artikel 13’. Aber auch ‘wie geht Floss Dance?’ oder ‘Wo liegt Doha?’ können uns grübeln lassen, ob wir einen Trend verpasst haben.

Privat und Sport

Wir sind als Smartphone-Benutzer und Träger von sogenannten Wearables (Fitness-Uhren) stets auf dem Laufenden über unseren sportlichen Aktivitäten. Ich selbst habe alle Benachrichtigungen abgestellt, mit denen mich Apps auf Leistungen und Erfolge (oder auch Misserfolge) hinweisen wollen.

Aber zum Jahresende in der App zu meiner Fitnessuhr zu sehen, dass sich meine Läufe in den letzten 12 Monaten auf 2.200 Kilometer summieren, das hat doch was. Auch die grafische Darstellung ist nochmal motivierender als die nackten Zahlen. (Bei mir ist das Garmin Connect für das Vivosmart Armband, aber den Service bieten wohl alle.)

Fazit

Und darum geht es nach meiner Ansicht auch ganz wesentlich bei diesen Jahres-Rückblicken: Sie sollen Spass machen und motivieren. Wenn sie jemand anders für mich macht und mir das Ergebnis zeigt, dann ist das eine schöne Sache. Die wirkliche Arbeit, die natürlich auch das Jahr über stattfinden muss, wenn ich Ziele erreichen will, die nimmt mir natürlich niemand ab.

Eine der Service-Ideen für diejenigen Kunden, deren Website ich betreue, waren übrigens ein paar Jahr lang individuell zusammen gestellte Jahres-Rückblicke mit Grafiken und Auswertungen. Das war viel Arbeit. Und weil es kaum Rückmeldungen gab, habe ich das irgendwann eingestellt. Erst danach habe ich erfahren, wie viele Menschen das geschätzt haben und es jetzt vermissen.

Wer jetzt Daten und Möglichkeiten zur Auswertungen seiner Aktivitäten vermisst, der sollte für 2020 eine Basis schaffen. Damit die guten Vorsätze nicht nur vage Wünsche bleiben, sondern zu Zielen werden können.

 

 

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