Instagram Foto-Stories – drei Tipps

Instagram Foto-Stories

Instagram Foto-Stories

Instagram Foto-Stories waren ja einige Zeit lang offensichtlich nicht so attraktiv für einige Instagramer wie  Instagram Video-Stories auf dieser Plattform. Mit dem neuen Instagram-Ableger IGTV hat sich das für den einen oder anderen Videofilmer etwas verändert und er weicht dorthin aus. Zumindest mein Eindruck ist, dass die Instagram Foto-Stories immer besser und beeindruckender werden. Wie Du als Fotograf in den Stories Deine Bilder am besten zur Geltung bringst, das beschreibe ich Dir hier mit ein paar grundsätzlichen Tipps (die natürlich zuallererst meine persönliche Meinung wiedergeben).

Vorbereitung

Als Vorarbeit für die Instagram Foto-Stories würde ich zuerst einmal eine Anzahl von Bildern auswählen, die für die Story verwendet werden sollen. Dabei ist zumindest für mich egal, ob die Bilder mit dem Smartphone aufgenommen worden sind und auch dort archiviert sind. Ich verwende auch Bilder meiner Kameras (Canon und Lumix), die auf meinem iMac liegen. Ich würde nicht mehr als 6 bis 8 nehmen. Wenn Du Deine Bilder bearbeitest, dann kannst sie im Format 1080 x 1920 Pixel abspeichern und ggf. vom Desktop-Rechner aufs Handy schicken. Am Iphone geschieht das am einfachsten mit AirDrop. Und weil Du sie gerade neu erstellt hast, erscheinen Sie unter den Aufnahmen der letzten 24 Stunden.

Und ich würde gleich noch ein Highlight-Cover gestalte, das beschreibe ich unten.

Instagram Foto-Stories – pur

Wenn Du viel Herzblut in Deine Bilder investierst, dann geht es Dir wahrscheinlich auch so: All die Buttons und GIFs und Schriften mögen ja gut und schön sein und auch Aufmerksamkeit wecken. Wer seine Fotos liebt, der klebt aber in der Regel keine Sticker drüber. Deswegen ist mein erster Tipp für die Instagram Foto-Stories, von fast allen Beschriftungen mit Buttons abzusehen. Auch anderen Text solltest Du sparsam und sehr gezielt einsetzen.

Font-Auswahl: Stil bewahren

Wenn Du auf Deiner Webseite bewusst Schriften gewählt hast, die gut zu Deinem Stil passen, dann sind das auch diejenigen, die Du am ehesten in Deinen Stories verwenden solltest. Die meisten Fotografen bevorzugen zu ihren Fotos sehr klare, minimalistische Schriften und / oder aktuell sogenannte Brush-Fonts, die einer Handschrift nachempfunden sind. Wenn Du Dich hier festlegst, dann solltest Du das für einige Zeit und etliche Storys durchhalten. Damit auch die Highlights einheitlich aussehen.

Schrift-Ausnahme 1: Geo-Tag

Ja, man kann auch Geotags und Hashtags in Fotos verwenden, ohne dass es optisch zur Katastrophe wird. Den Geo-Tag kannst Du nur einmal vergeben. Und es empfiehlt sich hier einen Begriff zu wählen, der eine Region eher eingrenzt. Also eher die Stadt als das Land, oder eher den Stadtteil als die Stadt etc.

Jetzt hast Du aber doch diesen hässlichen Button im Bild. Muss nicht sein. Wenn Du auf fertig geklickt hast, kannst Du mit zwei Fingern den Button so weit verkleinern, dass er nicht einmal mehr als Punkt im Bild sichtbar ist.

Schrift-Ausnahme 2: Hashtags

Genauso geht es im Prinzip mit dem Hashtag. Auch hier hast Du nur einen Button – aber vielleicht möchtest Du mehrere Hashtags nutzen. Dann nutzt Du am besten nicht den Hashtag-Button, sondern das Symbol Aa für Schrifteingabe. Dort gibst Du Deine Hashtags nach dem Muster #hashtag1 – Leerstelle – #hashtag2 – … ein. Das braucht ziemlich viel Platz auf Deinem Bild. Aber auch hier verkleinerst Du das Ganze, bis es im Bild nicht mehr erkennbar ist.

Highlight-Cover

Deine Story ist gut geworden und jetzt möchtest Du sie archivieren und unter Deinen Highlights veröffentlichen. Aber zu Deinen schönen Bildern sollte ein ebenso schönes Highlight-Cover kommen. Im Netz finden sich etliche Anleitungen für solche Cover mit fertigen Icons und Grafiken.

Aber weil Du als Fotograf in Bildbearbeitung geübt bist, kannst Du das ganz schnell selbst machen. Du legst ein neues Bild mit 1080 x 1920 Pixeln bei 72 dpi, Hintergrund. Den Hintergrund kannst Du mit einer Farbe Deiner Wahl füllen. Entweder Du verwendest von jetzt an immer die gleiche Farbe, oder Du legst gleich eine Reihe von Farben fest, die gut zusammen passen (Stichwort: Colorscheme; da gibt es etliche Online-Dienste und Apps, die Dir was passendes Vorschlagen).

Du legst zwei Hilfslinien an, die jeweils mit der Mitte der Breite und der Höhe Deines Bildes legen (also bei 960 Pixel Höhe und bei 540 Pixel Breite). Wo die sich schneiden, platzierst Du ein Logo oder Icon. Wenn Du gerade einen schönen Brush-Font für Deine Stories ausgewählt hast, kannst Du hier in die Mitte auch den Titel schreiben. Die genau Größe ist weniger wichtig, denn nachher kannst Du das zentrale Motiv beliebig verkleinern.

Story-Routine

Der Rest ist Routine und ab hier kannst Du den Verlauf wahrscheinlich. Du beginnst eine neue Story, lädst das erste Bild hoch und versiehst es wie oben beschrieben mit Deinen Tags. Das Cover-Bild mit Schrift oder Logo wählst Du ebenfalls hoch. Dann fügst Du eine neues Highlight dazu. Als Titelbild wählst Du Dein Cover-Bild und kannst jetzt die Größe von Schrift oder Logo anpassen.

Für mich ist die Sache rund, wenn die Fotos gut zusammen passen und ein Thema umschreiben, die Schriften dezent bleiben und zum gesamten Erscheinungsbild (Instagram und Blog) passen.

Hinweis: Bei den gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.