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Gimbal fürs iPhone: eine lohnende Anschaffung?

Axon Soundscapes: The Sound Of London

Vor wenigen Tagen hat Videofilmer Philip Bloom ein Handy-Video veröffentlicht. Wahrscheinlich eine Auftragsproduktion für Werbezwecke für den Handy-Hersteller. Das einminütige Video zeigte nicht so sehr die Vorzüge des Handys als vielmehr den sinnvollen Einsatz eines Gimbals: Diese Handheld-Geräte sind inzwischen für 200 bis 300 Euro zu haben, gleichen Wackler in drei Ebenen aus und erlauben auch sehr sanftes Schwenken.

Wie alle, auch die kleineren Videos, zeigt dieser Film, dass jemand mit soviel Erfahrung wie Bloom und einem Gespür für Bilder mit fast allem ansprechende Darstellungen kreieren kann.

Verwendet wurde dabei wohl ein eher preiswertes Gimbal von Zhiyun, preislich liegt das derzeit so um die 200 Euro.

Wenig später liefen die ersten Berichte und Videos ein von einem neuen Produkt des Drohnen-Herstellers DJI. Dort hatte man das an der Drohne eingesetzte Gimbal bereits zuvor mit der auch im Fluggerät verbauten 4K-Kamera angeboten. Mit 500 bis 600 Euro war diese Lösung wohl weniger massentauglich. Jetzt wurde zur IFA ein neues Gimbal vorgestellt, das DJI Osmo mobile.

Es kann mit Smartphones eingesetzt werden und eine App zaubert all die beeindruckenden Fähigkeiten der Drohnen-Kamera aufs Handy. Preisangabe derzeit 330 €, allerdings ist das Gimbal derzeit nur direkt beim Hersteller erhältlich.

Wer bereits ein gutes Handy für Video-Aufnahmen nutzt der erhält damit wohl eine der besten Lösungen, auf schnellem Weg unverwackeltes Material in guter Qualität zu bekommen.

Hier zwei Produktvorstellungen in englisch und deutsch. (Nein, das ist keine bezahlte Werbung.)

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Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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