Stefan Niggemeier hat sich das Online-Angebot des Stern vorgenommen: stern.de: Anatomie einer Attrappe « Stefan Niggemeier. Und was er da zutage fördert wirft kein gutes Licht auf die Online-Medien. Nicht einmal auf die sonst eher gelobten Angebote der Zeitungs- und Zeitschriften-Verlage, hinter denen man so viel stets neuen und originären Content vermutet.
An einem beliebigen Tag hat er 367 veröffentlichte Artikel bei stern.de gezählt, davon sind rund 300 Agenturmeldungen und vom traurigen Rest bleiben seiner Recherche zufolge 8 Eigenberichte – etwas ernüchternd für eines der Flaggschiffe des Online-Medien-Angebotes.
Das Ganze ist gut recherchiert, schön aufgedröselt und liest sich spannend. Inzwischen gibt es auch Teil 2 und Teil 3, alle sehr lesenswert.
Niggemeier ist Journalist bei der FAZ, rühriger Blogger auf seiner eigenen Website www.stefan-niggemeier.de und schließlich auch noch begeisterter Fan von Lena und / oder dem Eurovision Song Contest (siehe duslog.tv).



