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Test Fotobuch-Software für den Mac: fotokasten.de

Fotokasten

Nachdem ich gestern über die Software von fotobuch.de nur verhaltene Freude gezeigt habe, muss ich das heute revidieren: Die Software mag einige Schwächen haben, aber im Vergleich zur Mac-Software von fotokasten.de ist sie als luxuriös zu bezeichnen. Und: Sie funktioniert!

Doch der Reihe nach. Schon das Erscheinungsbild der Fotokasten-Software ist eher nüchtern: Der klassische Metall-Look begeistert zumindest mich nicht, gestalterisch ist man da kaum tätig geworden. Erste Einschränkung für mich: Man kann offensichtlich als Bildquelle nur das i-photo-Archiv benutzen. Wer wie ich seine Bilder anders organisiert, kommt nicht ran, bevor er sie nicht in i-photo geholt hat.

Die zweite Einschränkung ist noch heftiger: Bei mir lässt sich die Bilderleiste nicht für alle Alben scrollen, und so kann ich nur die obersten Bilder verwenden. Jede Abwärtsbewegung im Scrollbalken wird sofort rückgängig gemacht (ich habe OS-X 10.4.11). Einige andere Ordner funktionieren aber offensichtlich problemlos.

Der Rest ist auch schnell erzählt: Es gibt nur rudimentäre Größenanpassungen der Bilder, keine Bildbearbeitung. Die Textgestaltung und Anpassung ist einigermaßen ok, aber ich kann zB nicht wie bei fotobuch.de meine eigenen Fonts alle benutzen. Layoutvorlagen, Hintergründe, Effekte: Alles reichlich da. Die Vorschauaktion mit der animierten Kaffeetasse ist ganz witzig. Aber ich kann hier zB auch nicht das Buch als PDF exportieren.

Kurz und gut: Man kann sich damit behelfen, komfortabler ist der Designer 2.0 von fotobuch.de. Mir ist noch aufgefallen, dass es etliche Produkte gibt, die man über diese Software gar nicht bearbeiten kann. Klappkarten zum Beispiel kann man nur online gestalten, da erscheinen mir die Gestaltungsmöglichkeiten auch etwas eingeschränkt.

Positiv zu erwähnen sind die schnellen Bearbeitungszeiten bei Online-Bestellung, auch die Preisgestaltung ist nach meiner Einschätzung in Ordnung.

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Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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