
Den richtigen „Frugal Traveler“ habe ich hier ja schon (mehrfach) vorgestellt: Es ist Matt Gross von der New York Times. Im Sommer bricht er zu seinen Rundreisen auf, ausgestattet mit Notebook und Foto und Videokamera. Die Berichte erscheinen im Videobereich der New York Times, sind immer sehr kurzweilig und aufschlussreich. Machen Lust aufs Nachmachen.
Sein Budget ist immer sehr knapp bemessen, woraus sich auch der Titel seines Blogs ableitet (sinngemäß: sparsamer Reisender). Und es ist auch beeindruckend, wie er mit relativ wenig Geld genussreiche Reisen unternimmt.
Jetzt hat Matt Gross in seinem Blog bei der NYT einen anderen „sparsamen Reisenden“ interviewt: Q&A with Leon Logothetis, a $5-a-Day Traveler – Frugal Traveler Blog – NYTimes.com. Und der muss nun allerdings mit fünf Dollar pro Tag auskommen – was ja so schlicht unmöglich ist.
Das bedeutet, er ist stets auf die Hilfe anderer angewiesen. Lesenswertes Interview zweier „Herumtreiber“ im besten Sinne. Und eine überraschende Erkenntnis: Am hilfreichsten erweisen sich wohl stets die Amerikaner, sowohl in ihrem eigenen Land, als auch in anderen Ländern. Leons Fazit: An manchen Tagen sei er schon aufgestanden mit dem Gedanken: Hey, nun muss ich nur noch einen amerikanischen Touristen finden.



