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feedly: RSS-Reader mal anders

Feedly

Die ganze Aufregung um die Einstellung des Google Readers hat mich kalt gelassen: Diese Daten musste ich dem Kraken nun wirklich nicht in den Schlund werfen, meine App NetNewsreader war mir da viel angenhemer und übersichtlicher.

Dieser Oldie tauchte jetzt übrigens auch wieder in den Tipps als Ersatz für Mac-Benutzer auf, offensichtlich hat sich da nicht viel getan in den letzten Jahren, wenn dieses Programm noch zu den Empfehlungen gehört (und dort eine der besten ist).

Immerhin haben die zahlreichen Artikel mit Alternativ-Angeboten doch dazu geführt, dass ich auf feedly gestoßen bin und diese App finde ich nun wirklich ganz nett. Gibts für iPad, iPhone und als Erweiterung für Safari.

Optisch sehr schön gmacht, etwas gewöhnungsbedürftig und die Aufmachung verführt mehr zum Stöber. In den letzten Jahren habe ich mir doch zunehmend angewöhnt, neue Feeds schneller aufzunehmen und rauszuschmeißen, auch das Durchforsten geht wegen Zeitmangels immer flotter mit der Listenübersicht.

Feedly dagegen benimmt sich eher wie Flipboard, Nachrichten und Bilder stehen im Vordergrund, der eigentliche Feed-Lieferant erscheint dagegen eher klein. Was dazu führt, dass man öfters auf appetitliche Fotos oder Teaser klickt und dann oftmals doch feststellen muss, dass nicht viel dahinter steckt. Aber sicher kann man das auch so umstricken, dass die gewohnt guten Feed-Lieferanten wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Netter Nebeneffekt: Als Feedreader auf meinem iPad habe ich bisher MobileRSS verwendet. Und das schlägt in der Übersicht mit einem satten GB zubuche. (Flipboard liegt nur knapp drunter.) Jetzt muss ich Feedly mal im Auge behalten, ob das ebenso speicherhungrig ist.

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Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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