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DSL-abhängig?

Zwei Tage lang hat meine DSL-Leitung geschwächelt – eine schlimme Zeit. Wenn man daran gewöhnt ist, dass Computer und Router immer an sind, dann sind Übertragungszeiten wie aus den Anfängen des Internet (schlechter als frühere Modemverbindungen) ein Gräuel.

Den ersten Tag verbrachte ich mit Abwarten: Nichts an den Einstellungen verändern, nirgendwo rumprobieren, einfach was anderes machen, wozu man keine Leitung braucht. Wenn das so einfach wäre… Aber immerhin erledigten sich bislang die meisten DSL-Störungen binnen Stundenfrist von alleine – egal, ob man bei T-online und T-Com anruft oder nicht, ob man an Router und Computer rumpfimelt oder nicht. Nur ab und zu die Seite http://www.wieistmeineip.de/speedtest/ besucht und das erschütternde Ergebnis betrachtet. Erste Gedanken an einen Tarifwechsel, bei dem einem noch ein neuer Router geschenkt wird…

Am nächsten Tag noch immer keine Besserung. Anruf bei Telekom, weitergereicht zu Kollegen, zu T-Online, nachgefragt, auf Rückruf gewartet etc. Erstaunlich: Kein Abhängen in endlosen Warteschleifen, keine nichtssagenden Vertröstungen. „Wir prüfen das“, „Wir prüfen nochmal was anderes“, „Wir fragen nach…“. Erste Zweifel an einem Tarifwechsel mit Schleuderpreisen.

Der erste Fortschritt kam mit dem Angebot, noch am gleichen Tag einen Techniker loszuschicken, der vor Ort misst: „Wenns an der Leitung liegt, übernehmen wir das, ansonsten kostet sie das rund 70 Euro“. In einem gewissen Stadium der Abhängigkeit diskutiert man solche Vorschläge nicht mehr. Ja sicher, oder gibts denn vielleicht noch eine Alternative?

Ja. Direkt am DSL-Modem einstöpseln. Und siehe da: Es funktioniert. Dabei hätte ich schwören können, der Fehler kann nicht auf meiner Seite liegen. Also dort angerufen, wo ich vor 100 Jahren meinen Draytek-Router kaufte, bei TKR. Auch hier: Keine Warteschleifen, ein Experte der zuhört, ausführlich abwägt und dann konkrete Ratschläge gibt, die sogar ich begreife. Firmware upgedatet, neu konfiguriert – alles war gut.

Warum ist mir das einen Blogeintrag wert? Irgendwas muss ich doch richtig gemacht haben, als ich mir rausgesucht habe, bei wem ich einkaufe. Servicewüste hin oder her – solange ich für ein paar Euro mehr noch jemanden ans Telefon bekomme, der mir weiterhilft, zahle ich das gerne.

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Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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