
CSS1K: Design mit kleinen CSS-Dateien
Kann sich eigentlich noch jemand von den Älteren (hüstel) an CSS Zengarden erinnern? Für viele, die an Websites arbeiten war das ja so etwas wie ein Erweckungserlebnis: Anhand der immer gleichen Inhalte konnte man da ansehen, wie einzig durch Verwendung unterschiedlicher CSS-Dateien das Layout anders gestaltet wurde. Bis dahin hatten die meisten Website-Gestalter (mich eingeschlossen) die entsprechenden Anweisungen am liebsten direkt ins HTML der Seite geschrieben.
CSS1K ist sozusagen eine Art Neuauflage dieser Idee: Nachdem sich die Auslagerung des Layout-Codes in CSS-Dateien heute etabliert hat, kommt es ja mancherorts sogar zu richtigen Orgien. Da werden nicht eine oder zwei CSS-Dateien eingebunden (und natürlich extra geladen) sondern manchmal auch gleich ein halbes Dutzend. Von einer schlanken Lösung kann man da nicht mehr sprechen, denn alleine die Ladezeit für CSS-Dateien hat es manchmal schon in sich. Zitat:
Popular sites have in average 27 K of CSS, but some use up to a megabyte of style sheets!
Dass es auch einfacher geht zeigt CSS1K: genau ein Kilobyte groß dürfen hier die CSS-Dateien sein, 1024 Bytes. Dafür wird eine ganze Menge geboten inklusiv aufklappbarer Seiteninhalte und dynamischer Elemente.
Verwiesen wird auf der Website übrigens auch auf ein ähnliches Projekt zum Thema Javascript: js1k.com/ zeigt Beispiele mit schlankem JS-Code, die Machart ist allerdings eine ganz andere. Bislang gab es wohl drei Wettbewerbe zu unterschiedlichen Themen, die ersten die Top 10 werden jeweils gezeigt.



