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Glam und Brash: Bloggerportale als Werbemaschine

www.glam.de

„Frauen machen Blogs zum Geschäft“, so titelte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am vergangenen Wochenende. Im Mittelpunkt stand „Glam„, laut FAS eine der beliebtesten Websites der Welt.

Wobei Glam genau genommen eigentlich nur ein etwas aufgemotztes Portal zu verschiedenen Websites ist, die (angebliche) Frauen-Themen behandeln. Das angeblich kommt daher, dass ich in der Rezepte-Abteilung gleich auf einen Beitrag der von mir geschätzten Website „Hüttenhilfe“ gestoßen bin, für die allerdings zwei Männer verantwortlich zeichnen. Aber egal.

Glam ist die Firma von Gründer Samir Arora, sie schließt die Blog-Beiträge zusammen, sorgt für Werbeinnahmen und gibt davon die Hälfte an die BloggerInnen ab.

Ganz oben – und in der Flash-Vorschau – stehen natürlich all die Themen, die man vorzugsweise den Frauen zuschreibt: Fashio, Beauty, Entertainment etc. Beim letzten Mal noch nicht aufgefallen war mir die Rubrik Neweco, und wahrscheinlich widmen Frauen sich dem Thema Umwelt auch eher als Männer.

Die FAS berichtet, dass die Blogs von Glam (also der amerikanischen Version) drei Jahre nach dem Start auf Platz 9 in der Hitliste amerikanischer Websites stehe – noch vor Wikipedia zum Beispiel. Prickelnd sind auch andere Zahlen: Die Werbeeinnahmen dieses Zusammenschlusses, in dem alle Blogartikel gelistet sind, in dem aber mit dem Klick auch immer direkt auf die jeweilige Blogsite verlinkt wird, soll ausgesprochen gut sein.

Und damit jetzt von den Männern keiner neidisch werden muss: Das männliche Pendant heißt Brash. Hier gehts natürlich auch um Lifestyle und Entertainment, aber eben auch um Technik und Autos. In deutsch gibts diese Fassung leider noch gar nicht und ich bin seeeehr gespannt, welche Blogger-Kollegen da mitmischen werden…

www.brash.com

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Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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