Sie ist schon länger auf dem Markt und sie bekommt (fast) überall gute Noten: Die Panasonic Lumix LX100 taugt offensichtlich gleichermaßen für Foto und Video. Die einzig schlechte Kritik, die ich über die Kamera gelesen habe stammt von Dave Dugdale und er kritisiert hauptsächlich, dass sie keine Eingang für externe Mikrofone hat. Aber darauf werde ich verzichten: Derzeit synchronisiere ich vorzugsweise ein externes Mikro erst in der Nachbearbeitung mit dem Kamera-Sound.
Ich war ja lange Zeit mit der meiner Canon EOS M zufrieden, aber der fehlende Sucher stellte sich im Laufe der Zeit als Killer-Argument gegen diese Kaufentscheidung heraus: Bei strahlender Sonne ist die Kamera fast nicht zu gebrauchen, im Ski-Urlaub wurden die meisten Bilder ”blind” geschossen ohne eine wirkliche Kontrolle über das Bild.
Das Killer-Argument für die LX100 ist natürlich 4K-Video, nicht etwa, damit ich 4K-Videos bei Youtube einstellen kann. Aber das Feature auch im Video Ausschnitte zu machen und dennoch die Full-HD-Auflösung zu haben ist reizvoll.
Hinzu kommt bei mir eine wachsende Enttäuschung über das Angebot von Canon in diesem Segment, aber das ist eine andere Geschichte. Meiner Überzeugung nach ist das derzeitige Angebot von Panasonic und Sony wegweisend und hier sind wohl auch am ehesten in naher Zukunft weitere attraktive Angebote zu erwarten.
Der Kaufpreis verharrt derzeit bei rund 670 Euro und das ist deutlich mehr, als man für ein Gehäuse der Canon 700D zahlen müsste – aber die ist für Reisen eben nicht wirklich eine Alternative.
Was mich aktuell auch besonders reizt ist die Möglichkeit, aus der Kamera heraus ohne weiteres Zubehör Timelapse-Aufnahmen zu erzeugen.




