Nachdem ich jahrelang mit meinen Epson-Fotodruckern viel Freude hatte, kam in den letzten Tagen doch etwas Frust auf. Die Freud eberuhte bislang vor allem darauf, dass die üblichen Tintenstrahler-Marotten nicht auftraten. Keine ewigen Düsenreinigungen, eingetrockente Farben oder fehlende Formate. Da Epson-Fotodrucker ziemlich gut mit auch extremen Panoramaformaten zurecht kommen und selbst das Fotopapier auf der Rolle noch ganz erschwinglich ist, nutze ich meinen Drucker vor allem für Panoramas (bis zu 50 cm Länge). [EPSON Fotopapier semigloss 210mmx10m kostet rund 55 Euro und reicht bei mir für 19 Panos.]
Gescheitert bin ich letztlich an Fotos mit knalligen Herbstfarben meiner letzten Urlaubsreise: Die wurden auch nicht annähernd so natürlich wiedergegeben, wie auf meinem Monitor. Da half auch alles drehen an den Einstellungen nichts und nachdem das Fotopapier ja gleich meterweise durchläuft, stieg ich für Testdrucke auf kleinere Formate um.
Letztlich beschloss ich, eines der unter Fotografen am meisten gelobten Fotolabors zu nutzen, Whitewall. Und ich muss neidlos anerkennen, dass das dort gut gelöst wurde. Bei Preisen von knapp sechs Euro für Panoramaabzüge keine schlechte Alternative zum Fotodrucker, zumindest bei „Problemfällen”.




