DSLR-Video-Zubehör: Follow Focus (1)

Follow Focus

In loser Folge 10 Beiträge über DSLR-Video-Zubehör. Weil es ja auf Weihnachten zugeht und viele Fotografen / Filmer sich gerne auch selbst beschenken. Dinge, die ich unbedingt haben musste und die ich noch immer nicht missen möchte.

Teil 1: Follow Focus

Alte Hasen unter den DSLR-Filmern sagen ja auch schon mal, sie bräuchten das nicht unbedingt, einen Follow Focus. Für mich war das eines der ersten Dinge, die ich mir angeschafft habe. Warum? Video hat mich lange Zeit überhaupt gar nicht interessiert. Das, was man den Filmeffekt nannte, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, war mit erschwinglichen Mitteln lange Zeit nicht möglich. Ich erinnere mich daran, dass man für teures Geld Vorsätze für DV-Kameras kaufen konnte, damit man ein SLR-Objektiv ansetzen konnte und damit den Schärfebereich besser platzieren konnte.

Dann, mit DSLR wurde alles anders. Und das musste ich auch haben. Festbrenntweiten mit hoher Lichtstärke hatte ich schon in verschiedenen Variationen, fehlte nur noch der Follow Focus. Den gabs für (aus heutiger Sicht vergleichsweise viel Geld) bei Ebay. Unzählige Youtube-Filmchen mit tetst ergaben, dass die Produkte im Bereich um mehrere 1000 Euro erstaunlich präzise seien und es sei eine Freude mit Ihnen zu arbeiten. Über die Billig-Varianten gabs wenig konkrete Auskünfte.

Heute ist das im Bereich „Spielgeld” angelangt: Für 100 Euro oder etwas mehr bekommt man Follow Focus angeboten. Selbst bei Versendern wie Amazon – also mit Rückgabemöglichkeit, falls es nicht gefällt.

Das einzige was die Freude mindern kann, ist ein „Spiel” zwischen dem Handrad und der Übertragung auf das Objektiv. Das ist auch bei den preiswerteren Produkten nach meiner Erfahrung gering.

Mein FF ist auf beiden Rods (Stangen) verankert, heute gibt es gute Modelle, die man nur auf einem Rod befestigt und dann abklappen kann. Das hat viele Vorteile, wenn man mit Wechselobjektiven arbeitet, mit verschiedenen Durchmessern von Objektiven und den FF-Ringen. Die werden heute anstelle der starren Plastikringe mit Zahnkranz auch in Form von Schnellbefestigungen angeboten, die wie Kabelbinder direkt ums Objektiv gelegt werden. Mir sind die alten sperrigen Zahnkränze lieber, die rundum gleichmäßige Abstände haben und die man – auf die Schnelle – auch mal beim Filmen aus der Hand direkt anfassen kann, ohne Rods und das ganze Brimborium zu montieren.

Auch sogenannte Fokussierhebel habe ich mir später dann gekauft, aber das würde ich eher als Notlösung bezeichnen.

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