
Røde kommt im neuen Jahr gleich mit zwei Neuigkeiten für Aufnahmen mit dem iPhone: dem ixy (das micht rein optisch nicht begeistert) und dem smartLav, einem Lavalier Mikrofon fürs iPhone. Passend dazu gibts eine App (für rund sechs Euro).
Im Vergleich zu den professionellen Aufnahmengeräte von Zoom oder Tascam u.a. ist das iPhone bei den Videofilmern nicht unbedingt erste Wahl: Wenn man seinen Interviewpartnern ein Sennheiser Funkteil an die Hose nestelt, dann wirkt das ja noch professionell. Wenn man sein eigenes iPhone in die Hemdtasche schiebt, wirkt das nicht komisch?
Es gibt ein paar Punkte, die aber wirklich überzeugend für diese Lösung sprechen:
1. Sein iPhone hat man immer dabei.
2. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für Aufnahmegeräte
3. Der Platzbedarf geht gegen Null
4. Man kann noch vor Ort die wesentlichen Teile rausschneiden und den O-Ton bearbeiten (wenn man das möchte).
Nachdem ich nun schon einige Lösungen ausprobiert habe (digitales Aufnahmegerät mit Automatik-Aussteuerung und ein Billig-Lavalier, ein Tascam DR05 und ein etwas teureres Lavalier) und einige andere Lösungen verworfen habe (Røde VideoMic auf der Kamera) wäre der nächste Schritt, von dem ich mir Verbesserungen erhoffe die Sennheiser Funkstrecke.
Die hätte den wesentlichen Vorteil, dass sie sehr zuverlässig sein soll und direkt synchronisert. Sie hätte den Nachteil, dass sie mit mindestens 600 Euro (Straßenpreis) wohl rund zehnmal so teuer ist wie das Røde Lavalier Mikrofon fürs iPhone (soll 60 US-Dollar kosten).
Ich bin gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte mit Mikrofon und App. Wahrscheinlich wird man immer zwei Lösungen parat haben, aber die das smartLav wäre eine wirklich smarte Variante zumindest für die zweite Lösung.



