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Moderner Kiosk: pubbles.de – E-Magazine, Zeitungen, Bücher online

Pubbles

Heute schon am Kiosk gewesen? Nein, nicht an dem Zeitungskiosk, an dem die B…-Zeitung aushängt und man kann Underberg und Zigaretten kaufen. An diesem hier: „[:] pubbles – laden und lesen“ kann man die elektronischen Ausgaben (sofern vorhanden) verschiedener Magazine (E-Magazine) und Zeitungen kaufen und auch digitale Bücher.

Damit kommt das, was ich mit dem Erscheinen des iPad als Revolution des Medienmarktes erwartet hatte, zwar nicht als Flutwelle neuer digitaler Medien bei uns an, aber immerhin als ein erstes hörbares Plätschern.

Die Übersicht der erhältlichen digitalen Medien und E-Magazine auf der Pubbles-Website zeigt, dass noch lange nicht alle wichtigen Medien vertreten sind. Und sie zeigt leider auch, dass diejenigen Anbieter, die mitmachen, noch etwas seltsame Preisvorstellungen haben. Dass es mit der Preisgestaltung von Büchern schwierig werden würde, war jedem klar: Verantwortlich ist die Buchpreisbindung in Deutschland, das ist ein eigenes Thema. Warum ich für die digitale Ausgabe manches Magazins (fast) genauso viel zahlen soll, wie für die gedruckte Ausgabe (für manche sogar mehr) erschließt sich mir allerdings nicht. Auch nicht, warum es in etlichen Fällen gleich ein Abo der digitalen Ausgaben diverser Zeitschriften sein muss, und ich keine Einzelhefte kaufen kann.

Auch die ersten Reaktionen der Kunden respektive Leser sind offensichtlich nicht sehr begeistert. Eine Umsetzung des gedruckten Formats auf eine lesbare Ausgabe für digitale Medien scheint nur in wenigen Fällen gelungen.

So verkauft man wohl ein Produkt, das – so der Anschein – man am liebsten gar nicht verkaufen würde. Und so entwickelt man Produkte für einen Markt, den man nicht kennt: Gar nicht, man wartet wohl eher mal ab, was die anderen machen.

Über den wirtschaftlichen Erfolg der E-Mags oder auch nur über die Auflage wird man wohl erst später was erfahren. Nach meiner Kenntnis sind diese Verkaufszahlen zum Beispiel auch nicht bei der IVW gelistet.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei gekennzeichneten Amazon-Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat keine Auswirkungen auf den Preis.

Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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