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Digitale Bilderrahmen: Weiterentwickelt, aber noch nicht die optimale Lösung für Fotos

Kodak digitaler BilderrahmenFasziniert haben sie mich vom ersten Augenblick an, die digitalen Bilderrahmen. Endlich viele verschiedene Bilder präsentieren, ohne Rahmen und Passepartout zu öffnen. So vor etwa einem Jahr war die Geschichte noch ziemlich teuer und ziemlich klein: Rund 7 Zoll Bildschirmdiagonale und Preise um die 200 Euro.

Und mit den ersten Erfahrungsberichten kam auch Ernüchterung auf: Die Bildqualität ist nicht immer überragend, die Akku-Laufzeiten sind sehr kurz. Und wie sieht das schon aus, ein Bilderrahmen aus dem unten das Kabel raushängt?

Inzwischen hat sich der Markt ganz gut entwickelt: Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die Farben, Formen und vor allem die Größen sind vielfältiger geworden, und allmählich gibt es auch schon einige Tests mehr und etlliche Erfahrungsberichte. Amazon zB präsentiert mit der ersten Suche gleich 70 Ergebnisse, Und wer bei Ebay sucht, der findet auf Anhieb 187 Artikel. Wer nicht steigern will, der kommt auf immerhin 120 Sofortkauf-Angebote und wenn man mal die Winzdinger für Schlüsselanhänger abzieht, dann tummelt sich das Gros schon bei rund 50 bis 60 Euro.

Aktuell gibt es im Magazin i-create einen Überblick über vier Modelle (die mir aber alle ziemlich teuer vorkamen; und der Sieger des Vergleichs hat mir vom Design nicht gefallen).

Was hat sich also getan bei den digitalen Bilderrahmen? Bei den Größen ist die Auswahl noch immer begrenzt: 7, 8 und 9 Zoll stehen meist zur Wahl, manchmal sind auch 10. Die Preise steigen aber noch immer fast exponentiell: Beim gleichen Hersteller ist zB ein 7-Zöller schon für unter 100 Euro zu haben, der 10-Zöller für rund 250 Euro. Die meisten Geräte haben einen Steckplatz für Speicherkarten und können dann die dort gespeicherten JPGs auch als Diaschau anzeigen. Immerhin gibts auch etliche, die einen eingebauten Speicher haben und man kann seine Speicherkarten dann weiterhin zB im Foto nutzen.

Etliche können auch Videos anzeigen und haben eingebaute Lautsprecher. Und fast alle sind – immer noch – dringendst auf das Netzteil angewiesen, weil ein Akku gerade mal wenige Stunden aushält.

Wegen der unterschiedlichen Ausführungen wird es da wohl auch auf mittlere Sicht keinen Testsieger geben, vermute ich. Die Modelle von Philips (7FF1AW Monitor Smart 7.0“ 720 x 480 für rund 170 Euro) oder Kodak (SV-710 Digitaler Bilderrahmen, 7″ Diagonale mit Fernbedienung für rund 95 Euro) scheinen bei den Kundenbewertungen ganz gut abzuschneiden und schneiden auch beim Preis-Leistungsverhältnis gut ab.

Mir gefallen die mit dem transparenten Rahmen zwar ganz gut, aber nach einer ersten Recherche wäre mein derzeitiger Favorit der Kodak SV-710: Moderater Preis unter 100 Euro und Fernbedienung, ein USB-Stick genügt zum Beladen und Videos sollen auch funktionieren.

Aber solange das Problem mit der Kabelführung bei uns vor Ort nicht gelöst ist, greife ich doch lieber auf stromlose Bildpräsentation zurück.

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Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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