
Ifra muss man nicht kennen, klingt aber interessant:
„Als einzige internationale Organisation ihrer Art bildet Ifra weltweit eine ideale Plattform für den Aufbau von vielfältigen Kontakten zwischen Verlagen und Zulieferfirmen der Medienbranche. Heute nutzen mehr als 3000 Mitglieder in rund 80 Ländern das gebündelte Know-how dieser Organisation. „
Das man auch in diesem elitären Bereich noch dazulernen kann zeigt nicht nur die Tatsache, dass zumindest nicht schnell auffindbar irgendwo die Abkürzung Ifra erklärt wird – auch nicht im Kapitel „Wir über uns“. Auch das Ifra-Video „The future of news“ ist in meinen Augen zu 100% überflüssig und die 5 Minuten Aufmerksamkeit nicht wert.
Aber: Aktuell gibt es einen Beitrag über Crossmediale Redaktionen in Deutschland, der zumindest ansatzweise einen Überblick verschafft.
Er widmet sich denjenigen Redaktionen, die nicht nur für die gedruckte Zeitung, sondern für mehrere Kanäle arbeiten: „Zeitung, Internet mit Video und Audio, mobile Dienste und sogar Fernsehsendungen werden in integrierten Newsrooms gemeinsam produziert.Wie meistern Redaktionen in Deutschland die Herausforderungen der Konvergenz?“
KLingt spannend. 19 Studierende des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt haben in einem Semesterprojekt für IFRA.COM in crossmedial arbeitenden Redaktionen recherchiert und fünf multimediale Redaktionsporträts produziert. Dort kann man sich grundlegend über das Thema informieren.
Wer schon einiges weiß, kann sich aufs Querlesen beschränken. Zumindest in die Videos hätte man etwas mehr Energie reinstecken können, das können auch Studenten heutzutage eigentlich schon besser.
Insgesamt wünscht man sich nach einem ersten Besuch der Webseiten, dass man bei Ifra öfters auf die professionelle Hilfe erfahrener Journalisten zurückgegriffen hätte. Müsste bei solchen Kontakten ja gut möglich sein.



