
Er hat es wieder getan: Mein kanadischer Freund Erwin Buck hat noch vor Weihnachten sein zweites Buch veröffentlicht. Ganz ohne die Hilfe eines Verlages, alles in Eigenregie erstellt und publiziert mit Lulu, wie auch schon bei seinem ersten Buch „Angels Landing„.
So um Weihnachten kam das frisch gedruckte Werk bei mir an und ich brauchte wegen einiger Unterbrechungen doch etwas länger, um es zu lesen. Was aber nicht an der Geschichte lag: Spannend und kenntnisreich geschrieben, mit vielen Bezügen zum aktuellen, auch politischen Geschehen. Krimi und Liebesgeschichte zugleich, erzählt das Buch von vielen Schauplätzen auch in Europa und der Affäre um den Deutschen Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber.
Wer seine Erinnerungen an das damalige Geschehen wieder auffrischen möchte, der findet hier einen Wikipedia-Artikel.
Doch auch ohne detailliertes Hintergrundwissen liest sich das Buch spannend und abwechslungsreich. Interessante Charaktere, kurzweilige Handlung und ein glaubwürdiger Rahmen.
Muss sagen, dass ich fast ein bißchen neidisch bin auf Erwins Veröffentlichungen (auch wenn die ihm schwerlich Ruhm und Reichtum einbringen werden). Aber mein erster eigener Krimi bleibt weiterhin ein Projekt, das ich im Auge behalte. Ein gutes Vorbild habe ich ja…
Wer gerne englische Bücher liest, dem sei Veneer ans Herz gelegt, das es derzeit aber noch nicht online zu kaufen gibt. Später dann als Paperback und als PDF erhältlich.
Ach ja: Besonders stolz bin ich natürlich auch darauf, dass in diesem Buch ein Joachim Ott auftaucht (der freilich nichts mit meinem Lebenslauf zu tun hat) und dass ich – für minimalste Übersetzungskontrollen – in den Dankesworten auftauche.



