Instagram Business Account – oder doch das persönliche Profil?

22. Dezember 2017 | Instagram, Social Media

Instagram Business Account

Instagram Business Account bei den „Großen”: Jesse Driftwood gilt als derjenige, der Instagram Stories perfektioniert hat. PeterMcKinnon nutzt Swipe-Up sehr oft für Hinweise auf neue Videos. Eeva Mäkinen scheint dagegen trotz großer Followerzahl ohne Business Account auszukommen.

Wer sich auf Instagram engagiert, der denkt auch öfters an die Möglichkeiten, seinen Account voranzubringen. Mehr Likes, mehr Follower, gute Kommentare, das lieben alle, die fotografieren und ihre Bilder der Öffentlichkeit preisgeben. Wer mit der Instagram-Plattform warm geworden ist, der zieht auch den Wechsel zu einem Instagram Business Account in Erwägung. Schließlich kann man ja auch wieder zurückwechseln, wenn man nicht zufrieden ist. Ob und wann also sollte ich wechseln?

Instagram Business Account hat nicht nur Vorteile

Wer sich etwas reinliest in das Thema, der stößt schnell auf ziemlich ernüchternde Erfahrungsberichte. Von einem drastischen Rückgang der Follower berichten viele Benutzer nach dem Wechsel zu einem Instagram Business Account. (Was sich meistens schlecht nachprüfen lässt.) Das, was sie sich bis hierhin aufgebaut hatten, schmolz offensichtlich auch wieder dahin. Noch verwirrender klingt, das etliche berichten, nach der Rückkehr zum persönlichen Profil ging es wieder aufwärts. Wo also liegen die Vorteile überhaupt und wann sollte ich wechseln?

Die Features

Beworben werden als Vorteile des Instagram Business Account vor allem die Statistik, die direkte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme per Email  und die Möglichkeit für Anzeigen. Vorteilhaft ist allerdings daran nur, dass man das leichter bekommt, was man sowieso schon andernorts und umsonst haben kann. Die kostenlose Version von later.com bietet eine einfache Statistik, in seinem Buffer-Account hat man ein paar wenige (nicht grafisch aufbereitete) Angaben. Und bei Squarelovin gibts ebenfalls statistische Daten.

Die Möglichkeit, seine Posts zu bewerben, ist vielleicht für Leute interessant, die direkt online verkaufen können. Aber ich denke, die sehen das sowieso etwas anders als der „Durchschnitts-Benutzer”, zu denen ich mal auch Freiberufler, Unternehmer, Dienstleister zähle. Denn die bekommen Aufträge und Bestellungen wahrscheinlich nicht einfach per Mausklick.

Wer übrigens neugierig ist, welcher Account denn nun ein Business Account ist, kann das leicht erkennen. In dem Fall steht unter dem Namen in grau eine Kategorie-Angabe. Und nur hier siehst Du auch Story-Highlights (die aber nicht jeder nutzt).

Bessere Nutzung der Stories

Die aus meiner Sicht interessantesten Features des Instagram Business Account gibt es, sobald man mehr als 10.000 Follower hat. Ab dann bekommt man die Möglichkeit, einen Link in den Instagram Stories zu platzieren. Damit kann man per ‘Swipe up’ seine Instagram-Besucher direkt auf die eigene Webseite lotsen. Das geht bislang mit dem persönlichen Account nicht. Der noch ‘bequemste’ Trick, mit dem man Besucher zu Website holen kann besteht in einer Erwähnung seines eigenen Profils in den Stories. Denn mit dem Anklicken landet der Besucher auf dem Profil und dem bis dahin einzig verwendbaren Link, der ganz oben in der Bio steht – was ja fast alle Besucher wissen.

Mehr neidisch macht mich da ein anderes Feature des Instagram Business Account. So ist es ebenfalls mit einem Business Account auch möglich, seine Stories zu archivieren. Und die besten als Highlights dauerhaft direkt am Beginn des Profils fest zu machen. Da in den vielen Stories (wenn es gute Videos sind zum Beispiel) mehr Arbeit steckt als in den ‘normalen’ Fotos, ist das eine durchaus lohnende Sache. Bislang verschwinden die Stories ja nach 24 Stunden.

Auch hier gibt es einen Notbehelf, der allerdings mühsamer und nicht so effektiv ist. Wer seine Videos sowieso am Computer bearbeitet und dann aufs Handy lädt,  der kann diese Videos in regelmäßigen Abständen neu abspeichern  und hat dann wieder die 24-Stunden-Frist. Mit einem guten Video bringt das wenig. Mit einem Fundus an guten Stories ist das aber durchaus machbar, ohne seine Besucher zu vergraulen.

Mein Fazit

Mich schrecken vor allem die negativen Erfahrungsberichte. Und ich habe keine Lust auf Anzeigen bei Instagram. Nicht zuletzt deswegen, weil meine Dienstleistungen als Journalist und Fotograf nicht per Mausklick zu bestellen sind. Stories nutze ich – wegen des Aufwandes – nur gelegentlich und dann ausschließlich für Videos. Mein derzeitiger „Werkzeugkasten” umfasst für zwei Accounts Dienste wie Later.com, Buffer.com und Squarelovin. Den meisten Spass macht das Kennenlernen von neuen Accounts und Leuten, was zwangsläufig Handarbeit bleiben wird und durch Anzeigen nicht maßgeblich gefördert wird.

Der Business Account ist meinen Augen genau das: nämlich Business. Sinnvoll mit einem handfesten Budget, klaren Zielen zur Vermarktung und digitalen Absatzmöglichkeiten. Als ein Element in einer umfassenden Strategie mit Website, Shop und Sozialen Netzwerken.

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