Instagram-Feed: ohne Pushen geht auch

Winter im Schwarzwald

Nachdem nun Schnee im Schwarzwald (also vor meiner Haustüre) liegt, wird mein Instagram-Feed etwas abwechslungsreicher.

Wie das so ist beim Surfen im Netz bin ich kürzlich auf einen Artikel-Link gegangen, der das Geheimnis höherer Followerzahlen bei Instagram versprach. Obwohl man ja mittlerweile eigentlich weiß, wie solche Links und Artikel funktionieren. Auf jeden Fall war es etwas erschreckend, welche Methoden da angewendet werden, um möglichst viele Follower zu erreichen. Ob Interesse an den eigenen Bildern und dem Profil besteht, spielt da keine Rolle. Manches ist einfach nur stumpfsinnig, manches etwas heimtückisch. geht es doch meistens darum, dass einem die Leute folgen, man selbst aber möglichst wenigen Leute folgt. Es läuft dann auf ein ständiges folgen und entfolgen hinaus.

Das Ganze ist – wenn man nicht gleich „einkauft“ – auf jeden Fall ein ständiges Gklicke, Gelike und Folgen völlig ohne Rücksicht auf die Inhalte. Und wenn man sich die Followerzahlen zu manchen Accounts ansieht, dann hat man auch den Verdacht, dass das dort genauso gemacht wurde.

Vielleicht bin ich der letzte Dinosaurer in der Welt der sozialen Medien. Aber ich liebe meinen Instagram-Feed (übrigens auch meinen Tumblr-Feed), der mir genau das zeigt, was ich gerne sehe (und lese). Gute Fotos von interessanten Leuten, schöne Geschichten. Darunter viele eher unbekannte Fotografen, mit einer kleinen aber feinen Sammlung. Und auch die ganz großen Namen, die dick im Geschäft sind und eine fast unvorstellbare Bilderfülle zeigen.

Die Vorstellung, sich völlig willkürlich einen Grusel-Feed zusammen zu klicken, auf den man dann besser gar nicht mehr draufschaut, wirkt da eher erschreckend.

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