
Auf Gizmodo gibts einen aktuellen Artikel über die besten Fotos des Jahres von Profis der Agentur Reuters: Die besten Fotos des Jahres: Diese Kameras und Einstellungen stecken dahinter. Ausgewertet wurden wohl die Exif-Daten dieser Profi-Fotos und so erfährt man, welche Kameras benutzt werden, welche Objektive und welche Einstellungen.
Neugierig, wie man als Fotograf nun mal ist, schaut man sich das natürlich an – und stellt ernüchtert fest, dass man eigentlich nichts Neues erfährt: Die Profis fotografieren mit Profiausrüstung, was sich in erster Linie im Preis von Gehäusen und Objektiven niederschlägt (der Spitzenreiter Canon EOS 1D Mark IV kostet immerhin runde 4.000 Euro, das Canon EF 16-35mm 1:2,8
rund 1.300 Euro). Die üblichen Verdächtigen eben. Gerne lichtstarke Objektive, verwendet möglichst bei offener Blende. Schon bei den Einstellungen wirds ziemlich langweilig.
Einzige neue Erkenntnis für mich ist, dass Canon wohl allmählich Nikon den Rang abgelaufen hat in der Profiszene. Da ich (noch) beides benutze (technisch aber ziemlich weit von diesem Niveau entfernt) muss ich mich über solche Entwicklungen nicht grämen…



