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Mail vom Discounter

Mit Links bin ich großzügig: Wenn ich etwas interessant und / oder nützlich finde, dann lege ich einen Link. So geschehen im Dezember 2008, als ich über neue Mini-Kameras auch für Video-Aufnahmen berichtete. Gleich ein paar Anbieter wurden da genannt und verlinkt.

Jetzt schreibt mir eine Frau vom Marketing von einem der genannten Discounter, ich solle den Link doch bitte schnellstmöglich löschen:

Dabei kann der Anschein erweckt werden, der Link wurde gekauft oder gemietet. Laut Google (http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=66736) ist diese Art von SEO-Aktivitäten unzulässig. Wir möchten Sie daher bitten, den folgenden Link schnellstmöglich zu löschen:

Nun habe ich weder für diesen noch für andere Links in meinen Posts jemals Geld bekommen. Und was Google von meiner privaten Website denkt ist mir weitestgehend wurscht, ich bin da ganz gut vertreten.

Etwas angenervt bin ich dagegen, wenn sich nach vier Jahren Leute melden, und einen Artikel von mir gerne aus dem Netz entfernt hätten. Mir also reinreden wollen, über was ich berichte und über was nicht. Ich bin mir auch recht sicher, dass rechtlich kein Anspruch auf solche Wünsche besteht.

Allerdings ist meine Sympathie für Discounter sowieso recht schwach ausgeprägt. Ich habe diesen Artikel also komplett entfernt und werde auch künftig über entsprechende Angebote der Massen-Ramscher kein Wort mehr verlieren. Allerdings kommt mir das Schreiben, auch mit dem Hinweis darauf, ”eine Löschung des Links (trage) auch dazu bei, Ihre Seite joachimott.de vor einer möglichen Abstrafung durch Google zu schützen” ziemlich scheinheilig vor: Es gibt zahlreiche Blogs und Websites, die nichts anderes tun, als Angebote bekannt zu machen, sicher zum Nutzen auch der Discounter.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei gekennzeichneten Amazon-Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat keine Auswirkungen auf den Preis.

Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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