
Vielleicht gibt es noch keine App dafür. Und vielleicht auch keine Photoshop-Aktion, die man einfach downloaden kann. Vielleicht ist der Lomo-Effekt ja auch bei den digitalen Fotografen zur Zeit nicht so angesagt.
Jedenfalls habe ich ein kleines Tutorial entdeckt, wie man den Lomo-Effekt auf seine Bilder anwenden kann: Lomography | Photo Effects
Beschrieben ist es für Photoshop CS2 und auch frühere Varianten, die Schritte sind einfach und übersichtlich: „Simulate the effects of a lomo camera. Photos taken with a lomo camera have high contrast, twisted colors, and a noticeable vignette.”
Der erste Schritt ist im deutschen Menü übrigens unter Verzerrungsfilter -> Objektivkorrektur zu finden.
Die Website ist eine der wenigen, von denen ich keinen Screenshot machen möchte: Man hat eigentlich nur Werbeflächen drauf. Und auf drei Seiten hätte man das Ganze auch nicht verteilen müssen. Die passende App dazu gibt es übrigens wirklich. Sie heißt lemeleme (nachdem man mit der Verwendung des Original-Namens wohl Probleme bekommen hat. Ich hatte sie auch in Gebrauch, aber nach einem Update war das Hersteller-Logo unauslöschbar in jedes Bild eingebrannt und damit war sie für mich nutzlos.
Seitdem ist Hipstamatic das Mittel der Wahl für mich. Die oben genannte Nachbearbeitung kann man sich ja leicht selbst als Aktion abspeichern und hat dann einen schönen Ersatz für diejenigen Bilder, die man ohne App oder mit anderen Kameras aufgenommen hat.



