journal

Malcolm Gladwell: Überflieger

Malcolm Gladwell: ÜberfliegerÜberflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind — und andere nicht. Dieses Buch von Malcolm Gladwell ist für mich die persönliche Entdeckung des noch jungen Jahres 2009. Malcolm Gladwell schafft, was nur wenige Autoren fertig bringen: Sachkundig und faktenreich über ein bislang wenig beachtetes Wissenschafts-Thema zu schreiben und dabei fast ausschließlich spannende Geschichten zu erzählen.

Manchmal hat es halt auch Vorteile, wenn man auf besiegt geglaubte Verbraucher-Reflexe zurückgreift: Der Button „Der Nr 1 – Bestseller aus den USA“ hat zumindest bei mir für einen ersten Blick ins Buch genügt. Und selbst beim flüchtigen Durchlesen im Stehen erkennt man schon nach wenigen Sätzen das eigentliche Talent des Autors: So zu schreiben, dass Zahlen und Zusammenhänge lebendig werden.

Der Inhalt des Buches lässt sich ganz knapp wiedergeben: Warum bringen es manche „Überflieger“ zu ihrem außergewöhnlichen Erfolg? Bill Gates oder die Beatles – sind das außergewöhnliche Naturbegabungen, die es nur alle hundert Jahre einmal geben kann? Gladwell legt dar, dass es stets auch eine Verknüpfung verschiedener Umstände gab, die den Erfolg zumindest begünstigt haben. Und das wirklich Aufregende daran: Wenn wir es schaffen würden, diese Situationen anderen, vergleichbar begabten Menschen erlebbar zu machen, dann hätte die Welt viel mehr dieser „Überflieger“ – und mehr Anteil an ihren Erfolgen.

Gladwell arbeitete als Wirtschafts- und Wissenschaftsreporter für The Washington Post. Heute ist er Journalist für den New Yorker. Und zwei weiterer seiner Bücher stehen auf meinem Wunschzettel: Tipping Point und Blink. Bislang war mir als vergleichbar fundierter Erzähler nur Bill Bryson bekannt, der es schafft, durch das Geschichtenerzählen auch die kompliziertesten Zusammenhänge so auf den Punkt zu bringen, dass man auch als Laie nicht nur interessiert bei der Sache bleibt, sondern auch nach der Lektüre noch was anfangen kann mit seinem Wissen.

Ganz am Schluß des Buches erläutert Gladwell seine eigene Geschichte. Und in der Danksagung erfahren wir: „Meine Mutter hat mir … gezeigt, wie schön ein klarer und einfacher Satz ist“.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei gekennzeichneten Amazon-Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat keine Auswirkungen auf den Preis.

Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

Gescriptete Videos – knapp und effizient

Gescriptete Videos – knapp und effizient

Was ist schlecht an gescripteten Videos? Um die Antwort vorweg zu nehmen: Nichts. Und um meine Perspektive ebenfalls klar zu machen: Ich beurteile das als Journalist. Mir geht es nicht um ungefiltertes, spontanes Drauflosreden vor der Smartphone-Kamera (Yapping) oder...

Was bringt ein Kamera-Rig für Videoaufnahmen mit der Sony ZV E10

Was bringt ein Kamera-Rig für Videoaufnahmen mit der Sony ZV E10

Kamera-Rigs sieht man immer wieder in Videos und Behind-the-scenes Aufnahmen. Sie werden vorzugsweise eingesetzt bei größeren Produktionen und mit 'großen' Kameras. Längst gibt es viele ambitionierte Videofilmer, die auf eine leichte Ausrüstung setzen, zum Beispiel...

Landkarten lesen für Fotografen und Videofilmer

Landkarten lesen für Fotografen und Videofilmer

Landkarten zu lesen ist 'old school': Wer heute Landkarten nutzt, mein Maps, verwendet eine App und erhofft sich klare Angaben zur Routenführung. Tatsächlich sind das praktikable Anwendungen. Aber gemessen an der Datenfülle auch in analogen Karten, ist das meistens...

Visuelle Hilfe