
Tchibo machts möglich: Auch in diesem Jahr gabs wieder das fabulöse Tchibo-Ticket: Für 59 Euro können ein Erwachsener und Kinder durch die ganze Republik fahren und zurück. Unsere Familie kommt also für insgesamt 118 Euro weg, in diesem Jahr übrigens das letzte Mal wegen der Altersbeschränkung für die Kinder.

Natürlich läppert sich das trotzdem zusammen: Zur Fahrkarte kommen Reservierungen, Parkkarte, Ferienwohnung, Nahverkehrstickets, Museen und Cafe- und Restaurantbesuche etc. – aber egal: Lange Zugfahrten und Großstadtbesuche sind eine willkommene Abwechslung in der kalten Jahreszeit. Und dieses Mal war es witzigerweise sozusagen die Heimatstadt der Kaffeeröster: Hamburg.

Obwohl ich sonst Großstädte gerne besuche, aber weniger gerne dort leben möchte: Hamburg hat was. Zum ersten Mal seit langem habe ich mir gedacht: Da könnte man es auch aushalten. Das hat sicher auch damit zu tun hat, dass man fast ständig am Wasser ist. Oder leicht dorthin kommen kann. Und den phantastischen, umtriebigen Hafen ständig vor Augen hat. Hat was von Venedig…

Natürlich kann man sich in vier Tagen kein richtiges Bild von einer Stadt machen. Aber die Menschen waren nett, das Wetter zumindest teilweise schön, die Stadt wirkte recht grün (selbst im Februar) und die Bebauung ist zumindest in der Innenstadt ein recht attraktiver Mix aus alt und modern.

Typisches Mitbringsel einer solchen Reise ist dann auch meistens ein Bildband. In der Heimat der großen Verlagshäuser sollte das kein Problem sein: Journalisten und Fotografen zuhauf. „Den“ Hamburg-Bildband für mich habe ich aber trotzdem nicht gefunden. He, Kollegen im hohen Norden: Macht euch da nochmal dran, da ist noch mehr drin.




