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Der Strobist empfiehlt „grüne“ Akkus statt Batterien

Beim Strobist hat mich der Beitrag (des inzwischen übrigens freischaffenden hauptamtlichen Bloggers David Hobby) „Feed Your Flash Ni-MH’s“ mal wieder auf das Thema Akkus gelenkt. Und das ist immer ein Erschrecken wert.

Denn erstaunlicherweise schmilzt der Vorrat an erstklassigen NiMh-Akkus nicht nur unaufhaltsam aus unerklärlichen Gründen vor sich hin. Die erstklassigen Akkus, für die man gerade mal wieder (so kommt es einem vor) satte Preise bezahlt hat, sind auf einmal nur noch zweitklassig. Denn die 1500 / 1800 / 2700 Kapazitätsgrenze wird kontinuierlich weiter geschoben. Und das ist ja auch gut so.

Meine Standardbestellung waren immer 16 Akkus: Zweimal sechs brauchte ich für das Batterieteil der Nikon F4S, das ist die größte Teilmenge. Also zweimal voll laden, und dann noch ein Vierer-Pack in Reserve. Aber nach einiger Zeit verweigern die ersten Akkus ihren Dienst, andere sind „ausgeliehen“ oder kurzufristig in anderen Geräte gewandert. Nachbestellen ist nicht immer möglich – und auch nicht sinnvoll. Es gibt ja schon wieder neue und bessere.

David Hobby hat einleuchtende Gründe, warum man statt Batterien NiMh-Akkus verwenden sollte:

  • Akkus sind schon mittelfristig billiger als Batterien
  • Volle Akkus erholen sich zB beim Blitzeinsatz schneller als Batterien
  • Sie sind umweltfreundlicher

Seine Empfehlung: Mindestens 2.700 sollte die Kapazität schon betragen. Welche es denn genau sein sollen, das kann wohl keiner genau sagen: Ich habe inzwischen die größeren Marken alle durch. Alle funktionieren, keine hält ewig. Eine kurze Übersicht zeigt, dass es das 4er-Pack Hähnel 2700 schon für unter 10 Euro gibt.

Diese Marke gehört mit Ansmann Mignon NiMH-Akku AA 2700 mAh 4er Pack, Sanyo Mignon HR 3U NiMH-Akku AA 2700mAh 4er Pack
und Varta wohl zu den Testsiegern bei testberichte.de.

Ideal wäre natürlich, wenn es bei größeren Mengen (zB vier Vierer-Packs) ein Ladegerät gratis dazu gäbe. Die sind nämlich auch immer knapp oder gerade belegt oder schon wieder kaputt…

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Joachim Ott

Journalist & Fotograf

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