
Man soll das nicht tun: Spontankäufe. Manches Schnäppchen bereut man später einfach deshalb, weil man es vielleicht gar nicht braucht. Aber Ausnahmen…
Favoriten für die Ergänzung meiner Foto-Ausrüstung sind Erweiterungen im Weitwinkel- und im Zoombereich. Nicht dringend, schließlich gibts auch noch die konventionellen Objektive, die ich an meiner F4 verwendet habe. Das, was uns damals erzählt wurde, die könnte man ja gut noch weiter verwenden, haben wir immer noch alle in den Ohren und ich bin Nikon dankbar für so viel Kontinuität.
Aber nichtsdestotrotz: Für die digitale Kamera sollen es dann auch irgendwann mal die digitalen Objektive sein. Mein Freund Erwin schwärmte von seinem Nikon AF S DX VR 18-200/3,5-5,6G IF-ED INKL. HB35. Er braucht quasi nur noch dieses eine Objektiv, nie mehr Linsen wechseln, kein Kummer mit Staub in der DSLR.
Ich hatte das im Auge behalten. Die Alternative des Fremdherstellers Sigma ist das SIGMA 18-200/3,5-6,3 DC OS für Nikon, ebenfalls mit Verwacklungsschutz wie das Nikon. Es schien mir aber nicht wesentlich billiger (beide kosten fast 700 Euro), also bleibt das Nikon der Favorit.
Doch die Testergebnisse sind da nicht so eindeutig: Die preiswerteren Sigma-Objektive seien durchaus eine gute Alternative heißt es da. Und so stöberte ich bei Gelegenheit weiter, auch nach dem Nikon AF S VR DX 55-200/4-5.6G IF-ED NIKKOR . Mein Standardobjektiv, das Nikon 18 – 70 / 3,5 – 4,5 S DX IF-ED Objektiv erscheint mir für 95 % aller Aufnahmen angemessen. Die Brennweitenverlängerung brauche ich nur selten.
Schließlich stieß ich auf das Sigma 55-200/4-5,6 DC . Bei Amazon jetzt für 109 Euro, über idealo.de gefunden für 86 Euro inkl. Versand (aber das war der absolute Ausreißerpreis). Und bei einem Objektivpreis, der gerade mal dem Anschaffungspreis von zwei guten Büchern oder einem Stapel Fachzeitschriften entspricht kann man dann schon mal zugreifen.



