
Wir hassen es und wir lieben es, das Möbelhaus aus Schweden, das uns Deutschen moderne Möbel für wenig Geld gebracht hat. Immer wieder haben wir hier abseits von deutscher Eiche und überteuerter Designerware etwas gefunden, mit dem sich unser Heim preiswert „aufbrezeln“ ließ. Und natürlich haben dabei auch allmählich die Schwächen des gelb-blauen Riesen entdeckt: Von Materialschwächen des Billy über die Arbeit im schwedischen Knast bis hin zu den kleinen Gemeinheiten, dass mal eine Schraube fehlt oder eine Bohrung.
Egal: Bislang haben wir noch in jedem neuen IKEA-Katalog etwas gefunden, auf das wir unseren „Haben-Wollen“-Stempel gemacht haben. Und der Service ist auch – zumindest habe ich das so empfunden – immer besser geworden. Die Krönung war jetzt, dass nach mehrwöchigem Warten auf einen Artikel die Verfügbarkeit im April angekündigt wurde. Ein Anruf in der Zentrale setzte einige Hebel in Bewegung und schließlich vermeldete mir die freundliche Dame, sie habe das gewünschte Teil in einem der zahlreichen IKEA-Häuser ausfindig gemacht. Und ausnahmsweise würde man – wegen der langen Wartezeit – versuchen, das für mich zu organisieren. Was auch geklappt hat. Da fallen einem doch wieder die schönen IKEA-Slogans ein von wegen „Nix müssen aber alls wollen“ oder so.
Und deswegen gibts an dieser Stelle auch einen Link, der einem verrät, wie man noch mehr aus seinen IKEA-Möbeln machen kann, der Ikeahacker. Auch Dinge, die nicht im Sinne des Erfinders waren. Eine erste Übersicht worum es geht bekommt man auch mit den Empfehlunggen rechts in der Sidebar.



