journal

Viel Licht für wenig Geld: lowbudgetshooting

Low Budget Shooting: Do It Yourself Solutions to Professional Photo Gear

Das Wortungetüm wirkt etwas abschreckend, aber wenn man den Sinn erfasst hat, bekommt die Sache ihren Reiz: Viel Licht für wenig Geld. Oder noch besser gesagt: professionelle Lichtgestaltung mit einfachen Mitteln.

Cyrill Harnischmacher hat mit lowbudgetshooting eine ausführliche Anleitung geschrieben, die gar nicht billig daherkommt. Das Buch ist durch und durch professionell gestaltet, die Aufnahmebeispiele sind authentisch und das bedeutet, man kann das wirklich mit dem beschriebenen Aufwand erreichen. Wer lange genug mit Blitzgeräten und Hilfsmitteln herumprobiert, weiß das.

Die Hilfsmittel, deren Bau und Anwendung in dem Buch beschrieben werden, sind dagegen aus dem Anfängerstadium herausgewachsen. Die Anleitungen für Aufnahmetische und Lichtzelte zum Beispiel sind gut und verständlich. Materialliste, Werkzeug und Materialeinkauf sind beschrieben, am Ende des Buches kommen noch eher allgemein gehaltene Hinweise, wo man was günstig kaufen kann. Leider ohne genau Adressen.

Wie weit der Aufwand gehen soll, muss jeder selbst entscheiden. Die Softboxen zum Mitnehmen oder Nah- und Macro-Diffusoren zum Beispiel kann man nach meiner Einschätzung gut selbst bauen. Ob man „richtige“ Softboxen und Striplights nach Anleitung baut oder für wenig Geld bei einem der auf der lowbudgetshooting-Website verlinkten Versender nicht gleich fetig kauft, hängt vom eigenen Zeitbudget und Geldbeutel ab.

Auch die Website zum Buch ist eine Empfehlung wert. Dort findet man viele weitere Tipps und auch das zweite Buch „close-up shooting, das ebenso wie der Erstling 2005 zum Auswahltitel de Deutschen Fotobuchpreises prämiert wurde und seine 19,90 Euro allemal wert ist.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Bei gekennzeichneten Amazon-Links handelt es sich um Affiliate Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat keine Auswirkungen auf den Preis.

Projekt „Time for Video“

Ein Video als Gegenleistung für Ihre Zeit als Interview-Partner. Etliche Fotografen bieten Models, die sich für Porträtfotos zur Verfügung stellen, als Gegenleistung die Nutzung der Fotos an (Time for Prints =TFP). Das Gleiche möchte ich mit Videos (Time for Videos=TFV) machen. Wer für ein kurzes Porträt- und Interview-Video zur Verfügung steht, kann dieses Video auf seiner Website und in den Sozialen Medien nutzen. Mehr Infos hier…

Joachim Ott

Journalist & Fotograf

Gescriptete Videos – knapp und effizient

Gescriptete Videos – knapp und effizient

Was ist schlecht an gescripteten Videos? Um die Antwort vorweg zu nehmen: Nichts. Und um meine Perspektive ebenfalls klar zu machen: Ich beurteile das als Journalist. Mir geht es nicht um ungefiltertes, spontanes Drauflosreden vor der Smartphone-Kamera (Yapping) oder...

Was bringt ein Kamera-Rig für Videoaufnahmen mit der Sony ZV E10

Was bringt ein Kamera-Rig für Videoaufnahmen mit der Sony ZV E10

Kamera-Rigs sieht man immer wieder in Videos und Behind-the-scenes Aufnahmen. Sie werden vorzugsweise eingesetzt bei größeren Produktionen und mit 'großen' Kameras. Längst gibt es viele ambitionierte Videofilmer, die auf eine leichte Ausrüstung setzen, zum Beispiel...

Landkarten lesen für Fotografen und Videofilmer

Landkarten lesen für Fotografen und Videofilmer

Landkarten zu lesen ist 'old school': Wer heute Landkarten nutzt, mein Maps, verwendet eine App und erhofft sich klare Angaben zur Routenführung. Tatsächlich sind das praktikable Anwendungen. Aber gemessen an der Datenfülle auch in analogen Karten, ist das meistens...

Visuelle Hilfe