{"id":12525,"date":"2025-03-14T11:29:21","date_gmt":"2025-03-14T10:29:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/?p=12525"},"modified":"2026-03-11T15:20:28","modified_gmt":"2026-03-11T14:20:28","slug":"reisefotografie-mit-dem-iphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/2025\/03\/14\/reisefotografie-mit-dem-iphone\/","title":{"rendered":"Reisefotografie mit dem iPhone"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;12px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12537\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/250314_reise_iphone_1080.jpg\" alt=\"Reisefotografie mit dem iPhone\" width=\"1080\" height=\"667\" \/> Reisefotografie mit dem iPhone<\/p>\n<p><strong>Reisefotografie mit dem iPhone: Sollte man die Erinnerungen einer wahrscheinlich einmaligen Reise ausschlie\u00dflich dem kompakten Begleiter anvertrauen? Reicht der vergleichsweise kleine Foto-Sensor aus, um jeder Situation \u00fcber Tage und Wochen gerecht zu werden und Erinnerungen in jeder Situation und bei jedem Licht festzuhalten? Im Alltag haben wir uns l\u00e4ngst angew\u00f6hnt, fast alle Aufnahmen mit dem iPhone zu machen. Fotos, Videos, Audio. Aber nun fotografieren wir an Orten, wo wir noch nie waren &#8211; und vielleicht auch so schnell nicht mehr hinkommen.<\/strong><\/p>\n<p>Auch Fotografen, die den Umgang mit <strong>gr\u00f6\u00dferen Kameras<\/strong> gewohnt sind, verzichten im Urlaub immer h\u00e4ufiger auf das schwere Ger\u00e4t und entscheiden sich f\u00fcr Reisefotografie mit dem iPhone. DSLR- oder Systemkameras mit Wechselobjektiven und Zubeh\u00f6r geben zwar das sichere Gef\u00fchl, dass man fast alles so festhalten kann, dass es den eigenen Anspr\u00fcche f\u00fcr gute Fotos gerecht wird. Aber oft erleben viele Fotografen die Aufnahmen mit einem voll bepackten<a href=\"https:\/\/amzn.to\/41XrEDT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong> Foto-Rucksack<\/strong><\/a> als problematischer, als mit dem kompakten <a href=\"https:\/\/amzn.to\/41XrEDT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>iPhone<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Die Akkus einer Canon, Nikon, Sony gehen nicht seltenl schneller in die Knie als die des Smartphones, das normalerweise einen ganzen langen Tag klaglos durchh\u00e4lt. Und da sind Aufgaben wie Navigation und Recherche meist eingeschlossen. Zudem sind die gro\u00dfen Kameras ist nicht nur gr\u00f6\u00dfer und schwerer, sondern auch anf\u00e4lliger f\u00fcr Diebstahl und Besch\u00e4digung. Als Transportl\u00f6sung f\u00fcrs Smartphone reicht meistens die Hosentasche. Wer seine &#8218;richtige&#8216; Kamera unterwegs spontan aus dem Rucksack pfriemeln muss, einschalten, einstellen und ein bewegtes Motiv fotografieren will, verpasst manchmal den entscheidenden Augenblick.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12545\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-3364.jpg\" alt=\"Mini-Stative f\u00fcrs iPhone und Stativhalterung\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Mini-Stative f\u00fcrs iPhone und Stativhalterung<\/p>\n<h3>Sinnvolles Zubeh\u00f6r f\u00fcr unterwegs: klein, leicht, smart<\/h3>\n<p>Dabei ist die Reisefotografie mit dem iPhone nicht immer leicht und unkompliziert. Die allseits beliebten <a href=\"ttps:\/\/amzn.to\/4bOG8cD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Klapp-H\u00fcllen<\/strong><\/a> erweisen sich beim Fotografieren oft als l\u00e4stig. Das Hantieren mit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/41LAaVg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Selfie-Stick<\/strong><\/a> (mit MagSafe) oder <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Fqolg0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Gimbal<\/strong><\/a> (die es auch mit MagSafe statt klappriger Klammern gibt) macht aus einem unauff\u00e4lligen Reisenden meist schnell den typischen Touristen und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Dabei sind diese L\u00f6sungen verzichtbar. Es geht sehr gut ohne Handy-H\u00fclle, den Selfie-Stick braucht man dank Weitwinkel-Einstellung ebenso wenig wie ein Gimbal, weil die Sensoren ganz gut vor Verwacklungen gesch\u00fctzt sind &#8211; selbst bei Videoaufnahmen. Bestenfalls braucht es f\u00fcr Reisefotografie mit dem iPhone und auch f\u00fcr Videos ein <strong>Mini-Stativ &#8211; <\/strong>oder\u00a0etwas Einfallsreichtum, um das Handy geschickt zu platzieren f\u00fcr Selbstaufnahmen.<\/p>\n<p>Ich nutze das <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/43G5GGN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manfrotto Pixi Mini<\/a><\/strong>, komfortabel f\u00fcr iPhones mit MagSafe ist zum Beispiel das \u00a0<strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/4kLzaJq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MOFT Stativ<\/a><\/strong>. Wer ein beliebiges klassisches Stativ nutzen m\u00f6chte, braucht noch eine Handyhalterung f\u00fcrs Stativ wie diese von <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/420Fgyc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neewer<\/a><\/strong> oder von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/4iIf4ht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Smartrig<\/strong>.<\/a> Beide sind stabil und lassen sich aus dem klassischen Querformat drehen. So sind auch die <strong><a href=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/2022\/01\/09\/leitfaden-fuer-hochformat-videos-und-instagram-reels\/\">Hochformataufnahmen<\/a> <\/strong>f\u00fcr Instagram Reels oder YouTube Shorts leicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Als Overkill wirken auf den ersten Blick <strong>Smartphone-Rigs<\/strong>, wie sie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3XEWv5B\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Smartrig<\/strong><\/a> oder <a href=\"https:\/\/amzn.to\/43LJHOG\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Neewer<\/strong><\/a> anbieten. Wer Reisefotografie mit dem iPhone richtig ernst nimmt, dem helfen <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Dm57re\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akkus \/ Powerbanks<\/a><\/strong> (ebenfalls mit MagSafe) oder <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/41KSePm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleine Festplatten<\/a><\/strong>, die man am Ring befestigen kann ebenso weiter wie die soliden <strong>Handgriffe<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12541\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-1993.jpg\" alt=\"Zusatzakku und SSD-Festplatte erweitern die M\u00f6glichkeiten der iPhone Fotografie\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Zusatzakku und SSD-Festplatte erweitern die M\u00f6glichkeiten der Reisefotografie mit dem iPhone<\/p>\n<h3>Am beliebtesten w\u00e4hrend und nach der Reise: Selfies<\/h3>\n<p>Auch wenn sich viele ernsthafte Fotografen gerne lustig machen \u00fcber die dauernden <strong>Selfies<\/strong> (und Unsies): Selbst-Portr\u00e4ts, alleine oder mit Freunden und Partnern, geh\u00f6ren zu den beliebtesten Aufnahmen. Sie sind schon alleine deswegen unverzichtbar, weil man auch bei den Mails und WhatsApp-Nachrichten von unterwegs per Mail oder Instagram selbst im Bild sein m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wer sein Smartphone nicht immer wildfremden Menschen anvertrauen will, um selbst aufs Bild zu kommen, muss ohne Selfie-Stick improvisieren, mit diversen <strong>Ablagem\u00f6glichkeiten<\/strong> und dem <strong>Selbstausl\u00f6ser<\/strong>. Aber meistens ist die <strong>Kontaktaufnahme<\/strong> zu anderen Reisenden oder Einheimischen eine positive Erfahrung und sorgt f\u00fcr interessanteste Begegnungen.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfe Landschaftsfotos auch mit dem Smartphone<\/h3>\n<p>Landschaftsfotos sind meist die zweite gro\u00dfe Motivwelt der Reisefotografie mit dem iPhone. Hier kann das Smartphone m\u00fchelos mithalten mit den gr\u00f6\u00dferen Kameras. <strong>Bokeh<\/strong> oder <strong>Makrothemen<\/strong> spielen hier keine Rolle. Nat\u00fcrlich fehlt die Brennweiten-Vielfalt von klassischen Zoom Objektiven, wie man sie an richtigen Kameras genie\u00dft. Aber das Standard-Weitwinkel wird fast jeder Situation gerecht. Und auch wenn man das beim st\u00e4ndigen Zoome gerne vergisst: Die besseren Aufnahmen erh\u00e4lt man eher dann, wenn man sich selbst in die richtige <strong>Aufnahmeposition<\/strong> bringt statt zu zoomen.<\/p>\n<p>Bliebt als Manko vielleicht noch die fehlende Unterst\u00fctzung, die gro\u00dfe Kameras und lichtstarken Objektive f\u00fcr <strong>Nachtaufnahmenm<\/strong> und <strong>Langzeitbelichtungen<\/strong> bieten. Aber auch ohne improvisierte Kamera-Ablage im richtigen Blickwinkel, kann man mit iPhones dank den Live-Aufnahmen und Langzeitbelichtungen ebenso wie mit dem Nachtmodus unverwackelte und stimmungsvolle Bilder erhalten.<\/p>\n<h3>St\u00e4rken der Smartphone-Fotografie<\/h3>\n<p>Unter dem Begriff <strong>Streetfotografie<\/strong> lassen sich gleich mehrere Situationen zusammenfassen, die bei Reisen meistens ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Das klassische <strong>&#8218;Schie\u00dfen&#8216; aus der H\u00fcfte<\/strong> auf belebten Stra\u00dfen, in Museen, Gesch\u00e4ften und Restaurants. Mit dem Smartphone bleiben diese Aufnahmen im Vorbeigehen fast immer unbemerkt. Auch die <strong>Scheu der Fotografierten<\/strong> ist bei einem Smartphone-Fotografen wesentlich geringer. Wahrscheinlich handelt es sich ja meistens &#8217;nur&#8216; um einen Touristen und man muss nicht bef\u00fcrchten, sein Abbild an prominenter Stelle wieder zu finden. Als Fotograf darf man sich bei dieser Einsch\u00e4tzung gerne auch etwas mehr Zeit nehmen und Passanten, Eis-Verk\u00e4ufer oder Kellner freundlich um ein L\u00e4cheln und die passende Pose bitten.<\/p>\n<p>Kritisch kann es mit iPhone und Konsorten dagegen in einer Foto-Kategorie werden, die besondere Anspr\u00fcche an die Aufnahmesituation stellt: <strong>Architekturfotos<\/strong> und <strong>Innenaufnahmen<\/strong>. Doch st\u00fcrzende Linien und falsche Sonneneinstrahlung sind Probleme, die man mit den gro\u00dfen Kameras auch hat. Und wer besitzt schon ein Shift-Objektiv f\u00fcr solche Zwecke. In jedem Fall hilft hier die <strong>Nachbearbeitung<\/strong> mit der passenden Software. Hilfreich sind dagegen das Einblenden des <strong>Gitternetzes<\/strong> und der eingeblendeten <strong>Wasserwaage<\/strong>, auch erlaubt das gro\u00dfe und helle Displays ein besseres Ausbalancieren, als die kleinen Displays der gro\u00dfen Kameras.<\/p>\n<h3>Was wird nach der Reise aus den Bildern?<\/h3>\n<p>Noch besser wird die exzessive Ausbeute der Urlaubsbilder, wenn man sich schon vor Beginn der Reise die Anforderungen f\u00fcr den angepeilten Verwendungszweck klar macht. F\u00fcr ein <strong>Poster<\/strong> oder gar das <strong>Panoramaformat<\/strong> im Wohnzimmer ist des hilfreich, wenn man den <strong>ganzen Sensor<\/strong> nutzt. Also sollte man die Kamera horizontal ausrichten, um Beschnitt zu vermeiden. Das <strong>Gitternetz<\/strong> hilft dabei. Das Tele-Objektiv des iPhones sollte man f\u00fcr gro\u00dfe Bilder ebenso meiden wie das digitale Zoom. Ein <strong>Abblenden<\/strong> f\u00fcr h\u00f6here Sch\u00e4rfentiefe ist ja generell \u00a0nicht m\u00f6glich. Aber eine kluge Bildgestaltung kann verhindern, dass man einen unscharfen Vordergrund mit ablichtet. Wer seiner eigenen Einsch\u00e4tzung bei der Belichtung wenig vertraut, kann automatisiert oder manuell <strong>Belichtungsreihen<\/strong> fotografieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12540\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-1988.jpg\" alt=\"Mini-Fotodrucker f\u00fcrs iPhone\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Mini-Fotodrucker f\u00fcrs iPhone<\/p>\n<p>Mein Favorit f\u00fcr die Bildverwertung sind neben gro\u00dfen gerahmten Abz\u00fcgen die <strong>Fotob\u00fccher<\/strong>. Regelm\u00e4\u00dfig zur Urlaubs- und Reisezeit erscheinen Tests und Vergleiche der Fotobuch-Anbieter, so dass man das passende Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis f\u00fcr die eigenen Anspr\u00fcche w\u00e4hlen kann. Gute Qualit\u00e4t bieten alle, verschieden sind die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten und die Preise. Zumindest bei mir schlagen sich die Anzahl und Qualit\u00e4t der Bild-Ausbeute nach einer Reise nicht nur im Umfang des Fotobuches aus, sondern vor allem im <strong>Format<\/strong>. Mehr gute Aufnahmen beutet f\u00fcr meine Vorliebe der Landschaftsfotografie, mehr <strong>ganzseitige und doppelseitige Aufnahmen<\/strong> einzuf\u00fcgen und idealerweise auch das Buchformat eine Nummer gr\u00f6\u00dfer zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<h3>Abwechslungsreich fotografieren \u00a0&#8211; und viel<\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu denjenigen Fotografen, die vor allem sch\u00f6ne gro\u00dfe Abz\u00fcge im Blick haben, profitieren die Fotobuch-Anh\u00e4nger von einer Vielzahl unterschiedlichster Motive. Dazu ist es hilfreich, m\u00f6glichst <strong>viele Situationen<\/strong> festzuhalten, viele unterschiedliche <strong>Blickwinkel<\/strong> und eine breite Palette vom <strong>Detail bis zur Totalen<\/strong>. Diese Vielfalt macht das Fotobuch zu einem eindr\u00fccklichen Reise-Tagebuch, das Erinnerungen auch nach vielen Jahren wachruft.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich gut wie ein Fotobuch, wenn auch in den Darstellungen etwas eingeschr\u00e4nkt ist ein <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FEJZNl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Journal<\/a>.<\/strong> Die klassische <strong>Papier-Variante<\/strong> des Tagebuchs kann nicht nur belebt werden durch eigene Skizzen und Illustrationen (eher schwierig) sowie Schnipsel aus Prospekten, Fahrkarten etc. oder durch kleine Ausdrucke der iPhone Fotos, wie man sie mit einem <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3XIQdlu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mini-Drucker<\/a><\/strong> auch unterwegs erstellen kann. Gravierendster Nachteil aus meiner Sicht: Das F\u00fchren dieses Tagebuchs erfordert einiges an Disziplin, weil man m\u00f6glichst noch auf der Reise Inhalte festhalten und illustrieren sollte. Gerade Angesichts der F\u00fclle der Eindr\u00fccke auf Reisen widmet man sich doch lieber aktiveren Unternehmungen.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich ist auch die Verwendung der Bilder in den Sozialen Medien, allen voran auf Instagram ein wichtiger Aspekt. Meistens erfolgen die Aufnahmen hierf\u00fcr zu einem gro\u00dfen Teil im <a href=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/2021\/05\/27\/hochformat-videos-fuer-social-media\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochformat<\/a>, so lassen sie sich auch f\u00fcr Stories und Reels gut nutzen. F\u00fcr die meisten anderen Zwecke dagegen braucht man gute Querformatbilder,<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisefotografie mit dem iPhone Reisefotografie mit dem iPhone: Sollte man die Erinnerungen einer wahrscheinlich einmaligen Reise ausschlie\u00dflich dem kompakten Begleiter anvertrauen? 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Aber sollte man die Erinnerungen einer kompletten Reise ausschlie\u00dflich dem kompakten Begleiter anvertrauen? Reicht der vergleichsweise kleine Foto-Sensor aus, um jeder Situation \u00fcber Tage und Wochen gerecht zu werden und Erinnerungen in jeder Situation und bei jedem Licht festzuhalten? Vielleicht fotografieren wir an Orten, wo wir noch nie waren - auch nicht mehr so schnell hinkommen.<\/strong>\r\n\r\nAuch Fotografen mit <strong>'richtigen' Kameras<\/strong> verzichten immer h\u00e4ufiger auf das 'Backup' mit schwerem Ger\u00e4t und entscheiden sich f\u00fcr Reisefotografie mit dem iPhone. DSLR- oder Systemkameras mit Wechselobjektiven und Zubeh\u00f6r geben zwar das sichere Gef\u00fchl, dass man fast alles so festhalten kann, wie es die eigenen Anspr\u00fcche erfordern. Tats\u00e4chliche erleben viele Fotografen die Aufnahmen mit einem voll bepackten<a href=\"https:\/\/amzn.to\/41XrEDT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong> Foto-Rucksack<\/strong><\/a> manchmal problematischer, als mit dem kompakten <a href=\"https:\/\/amzn.to\/41XrEDT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>iPhone<\/strong><\/a>.\r\n\r\nDie Akkus einer Canon, Nikon, Sony gehen schon mal schneller in die Knie als die des Smartphones, das normalerweise einen ganzen langen Tag klaglos durchhalten muss. Und da sind Navigation und Recherche meist eingeschlossen. Zudem sind die gro\u00dfen Kameras ist nicht nur gr\u00f6\u00dfer und schwerer, sondern auch anf\u00e4lliger f\u00fcr Diebstahl und Besch\u00e4digung. Zumindest die Hosentaschen der M\u00e4nner reichen als Transportl\u00f6sung meist aus. Jeder, der schon mal versucht hat, spontan seine Kamera aus dem Rucksack zu holen, einzuschalten und ein schnelles Motiv zu fotografieren, wei\u00df das gute Haindling seines iPhones auf Reisen zu sch\u00e4tzen.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_12545\" align=\"alignnone\" width=\"1080\"]<img class=\"size-full wp-image-12545\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-3364.jpg\" alt=\"Mini-Stative f\u00fcrs iPhone und Stativhalterung\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Mini-Stative f\u00fcrs iPhone und Stativhalterung[\/caption]\r\n<h3>Sinnvolles Zubeh\u00f6r f\u00fcr unterwegs:klein, leicht, smart<\/h3>\r\nDabei ist die iPhone-Fotografie nicht immer leicht und unkompliziert. Die allseits beliebten <a href=\"ttps:\/\/amzn.to\/4bOG8cD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Klapp-H\u00fcllen<\/strong><\/a> sind zumindest beim Fotografieren eher l\u00e4stig. Das Hantieren mit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/41LAaVg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Selfie-Stick<\/strong><\/a> (mit MagSafe) oder <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Fqolg0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Gimbal<\/strong><\/a> (die es auch mit MagSafe statt klappriger Klammern gibt) macht aus einem unauff\u00e4lligen Reisenden meist schnell den typischen Touristen und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Dabei sind diese L\u00f6sungen verzichtbar. Es geht sehr gut ohne Handy-H\u00fclle, den Selfie-Stick braucht man dank Weitwinkel-Einstellung ebenso wenig wie ein Gimbal, weil die Sensoren ganz gut vor Verwacklungen gesch\u00fctzt sind - selbst bei Videoaufnahmen. Bestenfalls braucht es f\u00fcr einige Fotos und Videos ein <strong>Mini-Stativ<\/strong>, etwas Einfallsreichtum, um das Handy geschickt zu platzieren f\u00fcr Selbstaufnahmen.\r\n\r\nIch nutze derzeit Noach das <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/43G5GGN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manfrotto Pixi Mini<\/a><\/strong>, komfortabler f\u00fcr neuere iPhones mit MagSafe ist \u00a0zum Beispiel dieses <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/4kLzaJq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MOFT Stativ<\/a><\/strong>. Und wer ein beliebiges klassisches Stativ mit Stativschraube nutzen m\u00f6chte, der braucht noch eine Handyhalterung f\u00fcrs Stativ wie diese von <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/420Fgyc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neewer<\/a><\/strong> oder von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/4iIf4ht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smartrig.<\/a> Beide sind stabil, fast baugleich und lassen sich leicht schwenken zwischen Hoch- und Querformat. 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Wer das Fotografieren auf Reisen richtig ernst nehmen, dem helfen aber <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3Dm57re\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Akkus \/ Powerbanks<\/a><\/strong> (ebenfalls mit MagSafe) oder <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/41KSePm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleine Festplatten<\/a><\/strong>, die man am Ring befestigen kann, ebenso weiter wie die soliden <strong>Handgriffe<\/strong>.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_12541\" align=\"alignnone\" width=\"1080\"]<img class=\"size-full wp-image-12541\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-1993.jpg\" alt=\"Zusatzakku und SSD-Festplatte erweitern die M\u00f6glichkeiten der iPhone Fotografie\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Zusatzakku und SSD-Festplatte erweitern die M\u00f6glichkeiten der iPhone Fotografie[\/caption]\r\n<h3>Am beliebtesten w\u00e4hrend und nach der Reise: Selfies<\/h3>\r\nAuch wenn sich viele ernsthafte Fotografen gerne lustig machen \u00fcber die dauernden Selfies (und Unsies): Selbst-Portr\u00e4ts, alleine oder mit Freunden und Partnern, geh\u00f6ren auch bei der Nachsicht zuhause zu den beliebtesten Aufnahmen. Sie sind schon alleine deswegen unverzichtbar, weil man auch bei den Zwischenberichte von unterwegs per Mail oder Instagram selbst im Bild sein sollte.\r\n\r\nWer nicht gerade wildfremden Menschen sein Smartphone anvertrauen will, um selbst aufs Bild zu kommen, muss ohne Selfie-Stick improvisieren mit diversen Ablageorten und dem Selbstausl\u00f6ser. Abgesehen davon ist der Kontakt mit Einheimischen oder anderen Reisenden aber meist eine sehr positive Erfahrung und sorgt f\u00fcr interessanteste Begegnungen. Und auch wenn man seltsame Geschichten h\u00f6rt: Meistens gehen die Begegnungen gut aus - ohne Diebstahl oder bl\u00f6de Antworten.\r\n<h3>Gro\u00dfe Landschaftsfotos auch mit dem Smartphone<\/h3>\r\nLandschaftsfotos sind oft die zweite gro\u00dfe Motivwelt einer Reise. Das Smartphone kann hier fast m\u00fchelos mithalten mit den gr\u00f6\u00dferen Kameras. Bokeh oder Markothemen spielen keine Rolle hier. Nat\u00fcrlich fehlt die Brennweiten-Vielfalt von klassischen Zoom Objektiven, wie man sie an richtigen Kameras genie\u00dft. Aber das Standard-Weitwinkel wird fast jeder Situation gerecht. Und auch wenn man das beim st\u00e4ndigen Zoome vergessen hat: Die bessere Aufnahme erh\u00e4lt man meistens dann, wenn man sich selbst in die richtige Position f\u00fcr eine gute Aufnahme bringt.\r\n\r\nBlieben als Manko vielleicht noch die fehlende Unterst\u00fctzung, die gro\u00dfe Kameras und lichtstarken Objektive f\u00fcr Nachtaufnahmenm und Langzeitbelichtungen bieten. Aber auch ohne improvisierte Kamera-Ablage im richtigen Blickwinkel, kann man mit iPhones dank den Live-Aufnahmen und Langzeitbelichtungen ebenso wie mit dem Nachtmodus unverwackelte und stimmungsvolle Bilder erhalten.\r\n<h3>St\u00e4rken der Smartphone-Fotografie<\/h3>\r\nUnter dem Begriff Streetfotografie lassen sich gleich mehrere Situationen zusammenfassen, die bei Reisen meistens ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Das klassische 'Schie\u00dfen' aus der H\u00fcfte auf belebten Stra\u00dfen, in Museen, Gesch\u00e4ften und Restaurants. Mit dem Smartphone bleiben diese Aufnahmen quasi im Vorbeigehen fast immer unbemerkt. Auch die Scheu der Fotografierten ist bei einem Smartphone-Fotografen wesentlich geringer. Wahrscheinlich handelt es sich ja meistens 'nur' um einen Touristen und man muss nicht bef\u00fcrchten, sein Abbild an prominenter Stelle wieder zu finden. Als Fotograf darf man sich bei dieser Einsch\u00e4tzung gerne auch etwas mehr Zeit nehmen und Passanten, Eis-Verk\u00e4ufer oder Kellner freundlich um ein L\u00e4cheln und die passende Pose bitten.\r\n\r\nKritisch kann es mit iPhone und Konsorten dagegen in einer Foto-Kategorie werden, die besondere Anspr\u00fcche an die Aufnahmesituation stellt: Architekturfotos und Innenaufnahmen. Doch st\u00fcrzende Linien und falsche Sonneneinstrahlung sind Probleme, die man mit den gro\u00dfen Kameras auch hat. Und wer hat schon ein Shift-Objektiv f\u00fcr solche Zwecke. In jedem Fall hilft hier die Nachbearbeitung mit der passenden Software. Hilfreich sind dagegen das Einblenden des Gitternetzes und der eingeblendeten Wasserwaage, auch erlaubt das gro\u00dfe und helle Displays ein besseres Ausbalancieren, als die kleinen Displays der gro\u00dfen Kameras.\r\n<h3>Was wird nach der Reise aus den Bildern?<\/h3>\r\nNoch besser wird die exzessive Ausbeute der Urlaubsbilder, wenn man sich schon vor Beginn der Reise die Anforderungen f\u00fcr den angepeilten Verwendungszweck klar macht. F\u00fcr ein Poster oder gar das Panoramaformat im Wohnzimmer ist des hilfreich, wenn man den ganzen Sensor nutzt. Also sollte man die Kamera horizontal ausrichten, um Beschnitt zu vermeiden. Das Gitternetz hilft dabei. Das Tele-Objektiv des iPhones sollte man f\u00fcr gro\u00dfe Bilder ebenso meiden wie das digitale Zoom. Ein Abblenden f\u00fcr h\u00f6here Sch\u00e4rfentiefe ist ja generell \u00a0nicht m\u00f6glich. Aber eine kluge Bildgestaltung kann verhindern, dass man einen unscharfen Vordergrund mit ablichtet. Wer seiner eigenen Einsch\u00e4tzung bei der Belichtung wenig vertraut, kann automatisiert oder manuell Belichtungsreihen fotografieren.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_12540\" align=\"alignnone\" width=\"1080\"]<img class=\"size-full wp-image-12540\" src=\"https:\/\/www.joachimott.de\/journal\/wp-content\/uploads\/LR-1988.jpg\" alt=\"Mini-Fotodrucker f\u00fcrs iPhone\" width=\"1080\" height=\"720\" \/> Mini-Fotodrucker f\u00fcrs iPhone[\/caption]\r\n\r\nMein Favorit f\u00fcr die Bildverwertung sind neben gro\u00dfen gerahmten Abz\u00fcgen die Fotob\u00fccher. Regelm\u00e4\u00dfig zur Urlaubs- und Reisezeit erscheinen Tests und Vergleiche der Fotobuch-Anbieter, so dass man das passende Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis f\u00fcr die eigenen Anspr\u00fcche w\u00e4hlen kann. Gute Qualit\u00e4t bieten alle, verschieden sind die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten und die Preise. Zumindest bei mir schlagen sich die Anzahl und Qualit\u00e4t der Bild-Ausbeute nach einer Reise nicht nur im Umfang des Fotobuches aus, sondern vor allem im Format. Mehr gute Aufnahmen beutet f\u00fcr meine Vorliebe der Landschaftsfotografie, mehr ganzseitige und doppelseitige Aufnahmen einzuf\u00fcgen und idealerweise auch das Buchformat eine Nummer gr\u00f6\u00dfer zu w\u00e4hlen.\r\n<h3>Abwechslungsreich fotografieren \u00a0- und viel<\/h3>\r\nIm Gegensatz zu denjenigen Fotografen, die vor allem sch\u00f6ne gro\u00dfe Abz\u00fcge im Blick haben, profitieren die Fotobuch-Anh\u00e4nger von einer Vielzahl unterschiedlichster Motive. Dazu ist es hilfreich, m\u00f6glichst viele Situationen festzuhalten, viele unterschiedliche Blickwinkel und eine breite Palette vom Detail bis zur Totalen. Diese Vielfalt macht das Fotobuch zu einem eindr\u00fccklichen Reise-Tagebuch, das Erinnerungen auch nach vielen Jahren wachruft.\r\n\r\n\u00c4hnlich gut wie ein Fotobuch, wenn auch in den Darstellungen etwas eingeschr\u00e4nkt ist ein <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3FEJZNl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Journal<\/a>.<\/strong> Die klassische Papier-Variante des Tagebuchs kann nicht nur belebt werden durch eigene Skizzen und Illustrationen (eher schwierig) sowie Schnipsel aus Prospekten, Fahrkarten etc. oder durch kleine Ausdrucke der iPhone Fotos, wie man sie mit einem <strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3XIQdlu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mini-Drucker<\/a><\/strong> auch unterwegs erstellen kann. 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