Mikrofone für Video: guter Ton macht jedes Video besser

Video-Mikrofone für Kameras: externe Mikrofone sind meist die bessere Lösung

Video-Mikrofone für Kameras: externe Mikrofone sind meist die bessere Lösung

Mikrofone für Videoaufnahmen sind nicht ganz so sexy, wie das Thema Kameras und Aufnahmetechnik. Neuen Kamera-Modellen gilt immer unsere volle Aufmerksamkeit. Aber das Thema Audio steht nunmal  nicht ganz oben auf der Liste der Filmemacher und Youtuber. Dabei weiß jeder aus eigener leidvoller Erfahrung, dass schlechter Ton viele ansonsten sehr attraktive Videos „ungenießbar” machen kann.

Dabei hat ja schon jede Kamera, jedes Smartphone heute ein recht brauchbares eingebautes Mikrofon. Dennoch ist nach meiner Erfahrung  ein preiswertes, aber richtig eingesetztes Mikrofon diesen internen Lösungen überlegen. Weil es näher an der Tonquelle dran ist, weil Raumgeräusche oder auch Hall hier keine so große Rolle spielen. Welche Ausrüstung brauche ich wirklich für guten Ton in meinen Videos, wieviel Aufwand ist nötig? Nach diesem Artikel weißt Du es.

Weiterlesen…

Außenaufnahmen: Produktfotos draußen

Außenaufnahmen: Produktfotografie draußen macht oft nicht nur mehr Spass, sondern bietet auch viel mehr Möglichkeiten.

Außenaufnahmen: Produktfotografie draußen macht oft nicht nur mehr Spass, sondern bietet auch viel mehr Möglichkeiten.

Gute Produktfotos braucht heute fast jeder irgendwann – für die Webseite, einen Shop, ein Angebot bei Ebay oder für die Sozialen Medien. Deswegen hatte ich hier schon mal beschrieben, wie Du ohne großen Aufwand zuhause zu guten Bildern kommst.

Hier gehts zum Video: Weiterlesen…

Mikrofontest für Video-Aufnahmen

„It’s all about proximity.” Damit ist eigentlich schon fast alles gesagt. Aber eben nur fast. Zunächst einmal ist die Reihe „Connected Learning” der World Press Photo Academy erwähnenswert. Hier gehts – anders als der Titel vermuten lässt – eben nicht nur um Fotos, sondern auch um zahlreiche Video-Themen.

D J Clark, der auch diesen Mikrofon-Test gemacht hat, ist hier federführend.

In dem Mikrofon-Test – um das zumindest grob zusammen zu fassen – werden verschiedene Mikrofone für Video-Aufnahmen vergleichen: Teurer und preiswertere, Shotgun und Lavalier. Darüberhinaus werden ein teureres und ein billigeres Aufnahmegerät verglichen.

Auch wenn das Internet voll ist von solchen Vergleichen und Tests und – schlecht kaschierten – Werbe-Tests: Die einfache Wahrheit ist, dass die Unterschiede eher marginal sind. Auch mit preiswertem Equipment lassen sich gute Ton-Aufnahmen machen – wenn das Mikrofon nahe genug an die Tonquelle herankommt. Wer also mit einem billigen Lavalier-Mikrofon anfängt und das zu Beginn zum Beispiel in sein iPhone einstöpselt, der macht zumindest für den Anfang nichts falsch.

Verbesserungen sind immer möglich, allerdings spiegeln sich die Preisunterschiede zwischen billigen und teuren professionellen Lösungen nicht unbedingt so im Video wieder, dass jeder Zuschauer / Zuhörer das auch erkennt.

Weitwinkel-Empfehlung: Tokina 11-16mm / 2,8

Weitwinkel-Zoom Tokina 11-16mm, 2,8

Weitwinkel-Zoom Tokina 11-16mm, 2,8

Nachdem ich mich eine Weile lang eingehend mit dem Thema Weitwinkel-Zooms beschäftigt habe, habe ich mich nun doch den positiven Test- und Erfahrungsberichten gebeugt. Meine Neuanschaffung ist das Tokina AF 11-16mm/2.8. Das klingt zunächst nicht so überschwänglich freudig, aber das liegt einzig und alleine am Preis. Wenn die Linsen fast genauso teuer wie die Kamera sind (Canon EOS 550D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, LiveView) Gehäuse), muss ich mir das schon zweimal überlegen.

Aber das ist auch schon der einzige Wermutstropfen. Die ersten Fotos und Videos haben – ganz ohne wissenschaftliche Tests und Auswertungen – dem Augenschein nach gute Ergebnisse gebracht (betrachtet und vergrößert auf einem 27-Zoll-Monitor). Und das vorwiegend bei offener Blende. Die durchgehende Lichtstärke von 2,8 war schon auch ein Kaufargument.

Die Linste kommt komplett mit einer Sonnenblende, was Canon beim EF-S 10-22mm/1:3,5-4,5 USM Objektiv wohl nicht fertig bringt.

Ungewohnt ist die Umstellung auf manuellen Fokus, die nicht wie bei Canon-Objektiven durch einen kleinen Schiebeschalter erfolgt. Vielmehr wird der Fokusring nach vorne bewegt und rastet dort ein. Keine schlechte Lösung, den Fokusring hat man dann ja sowieso in der Hand, wenn man auf manuell umschalten will und man muss die Kamera nicht absetzen. Durchdacht ist selbst der Objektivdeckel, den man normalerweise ganz schlecht abnehmen kann, wenn die Sonnenblende aufgesetzt ist. Dieser muss nicht am Rand angefasst werden, sondern hat zwei kleine Griffschalen in der Mitte, an die man gut herankommt.

Das Gewicht des Objektives ist in der Regel kein Problem, obwohl es mit einem starken Pfund schon ein ziemlicher Brocken ist.

Ich hatte mir das Objektiv nicht zuletzt für Aufnahmen mit einem Schwebestativ gekauft. Je kürzer dort die Brennweite, destow machen sich eventuelle Wackler bemerkbar. Wenn man zum Austarieren auf seiner Flycam noch mal ein paar Gewichte drauflegen muss, dann summiert sich das schon. Aber auch das ließ sich gut bewältigen, ohne dass ich jetzt mit Krafttraining beginnen muss. Und die Aufnahmen mit 11 mm Brennweite in Bewegung, beispielsweise in engen Räumen oder Durchgängen, wirken halt schon noch mal deutlich besser, als mit dem Standardobjektiv, das bei 18 mm Brennweite anfängt.

Kurzum: Ich sehe mein Geld gut angelegt und sehe einmal mehr meine Auffassung bestätigt, dass man sich nicht nur auf die Testergebnisse verlassen kann sondern auch die Bewertungen, die es bei den großen Versendern gibt (sofern eine ausreichende Zahl vorhanden ist). Einsatzzweck bei mir ist vor allem Foto und Video im Bereich Architektur, Panoramafotos (es muss nicht immer die Noblex sein) und es wird auf Reisen wohl den Platz des Zweitobjektives einnehmen, Zusammen mit dem Canon EF-S 17-85mm/ 4,0-5,6/ IS USM Objektiv (67 mm Filtergewinde, bildstabilisiert, Original Handelsverpackung) kann ich zumindest auf Reisen dann auf ein Tele verzichten (wird in meinen Augen sowieso stark überschätzt).

Zoom H2n: neues Audiogerät für HDSLR-Filmer

Digitale Recorder von Zoom

Digitale Recorder von Zoom

Die üblichen Quellen haben ihn bereits vorgestellt und sind voll des Lobes: Der Nachfolger des beliebten Zoom H 2 wird erwartet. Die technischen Daten lassen sich leicht recherchieren und sehen vielversprechend aus. Und nachdem der Zoom H 1 zwar sehr preiswert aber eben auch mit einigen Schwächen behaftet war (Handling-Geräusche), schauen viele HDSLR-Filmer jetzt gespannt nach dem Neuen (der zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht zu haben ist).

Nun bin ich sicher nicht optimal ausgestattet, was die Audio-Aufnahmen angeht. Aber neue Digitalrecorder für Video-Aufnahmen sind in meiner Anschaffungsliste immer ein bißchen weiter nach unten gerutscht. Oben kamen dann dafür immer Dinge auf die Liste, die mehr Möglichkeiten versprechen.

Was ich mir vor einigen Jahren eher als provisorische Lösung angeschafft habe (eine kleines Olympus-Aufnahmegerät, das eigentlich als Diktiergerät gedacht ist) hat sich in der Praxis so gut bewährt, dass ich es nicht mehr missen möchte.

Ich verwende es zusammen mit einem ebenfalls ziemlich preisgünstigen Lavalier-Mikrofon und bin überzeugt davon, dass – gerade in einer nicht ganz ruhigen Umgebung – die Qualität mehr durch die Nähe zum Sprecher gewinnt, als durch viele andere, technische Features oder Feinheiten. Hinzu kommt, dass ich meine Gesprächspartner ja verkabele: Mikro anstecken, Kabel durch die Kleidung führen (das machen sie dann schon selber) und schließlich das kleine Aufnahmegerät in die Hosentasche stecken oder auch in die Hemdtasche, den Hosenbund – wohin auch immer.

Dort einen Brocken in der Größe der Zoom-Geräte zu verstecken stelle ich mir schon etwas knifflig vor. Abgesehen vom Kabelgewirr der Mikrofone und Kopfhörer erscheint mir meine Lösung fast perfekt. Vom Design und vom Gesichtspunkt des in der Tasche versteckens wäre mein Favorit abgesehen davon derzeit ein DR-05.