2019: 4K-Video oder noch immer HD?

Die Lumix G81 kann 4K-Video uund bietet mit dem Schwenk-Display viele Möglichkeiten.

Die Lumix G81 kann 4K-Video und bietet mit dem Schwenk-Display viele Möglichkeiten.

4K-Video steht bei vielen Videofilmern und Youtubern schon seit Jahren am Horizont – ohne dass sie den Umstieg geschafft haben. Tatsächlich bietet 4K-Video in den meisten Fällen fast nur Vorteile. Und dennoch halten viele an der HD-Qualität fest. Was steckt dahinter? Lohnt sich das Upgrade auf neue Technik? Und verliere ich den Anschluss, wenn weiterhin mit der Full-HD Auflösung 1920 x 1080 Pixel arbeite?  Weiterlesen…

Timelapse-Aufnahmen – schnell und einfach

Timelapse-Aufnahmen wecken Aufmerksamkeit und sind relativ leicht zu erstellen.

Timelapse-Aufnahmen wecken Aufmerksamkeit und sind relativ leicht zu erstellen.

Timelapse-Aufnahmen sind das Salz in der Suppe vieler Videos. Es sind kleine Auflockerungen, Unterbrechungen, die die Aufmerksamkeit wecken und Deine Zuschauer bei der Stange halten. Wenn Du zulange redest in Deinem Video, wenn Du zu lange gleiche Einstellungen zeigst, dann brauchst Du B-Roll-Material dieser Art. Aber auch dann, wenn Du einfach möchtest, dass Deine Zuschauer etwas mehr Spass haben beim Betrachten Deiner Videos. Also: Eigentlich brauchst Du diese Aufnahmen fast immer.

Hier gehts zum Video! Weiterlesen…

Timelapse-Tipps für schnelle Zeitraffer-Aufnahmen

Drei schnelle Timelapse-Tipps

Drei schnelle Timelapse-Tipps

Hier meine drei Timelapse-Tipps um ein bißchen Zeit zu sparen. Denn die Zeitraffer-Aufnahmen braucht jeder, der Videos macht – irgendwann mal. Und wahrscheinlich braucht sie auch fast jeder, der irgendeinen Social Media Account hat. Denn sie sind umkompliziert zu machen, sie lockern jeden Inhalt und jeden Account auf und sie fesseln alle Besucher – denn losreißen kann man sich davon kaum. Dazu trägt auch bei, dass man um die Kürze dieser Filmschnipsel weiß. Weiterlesen…

Zweitkamera: eine Actionkamera

Zweitkamera: Eine sollte immer dabei sein, die GoPro (auch ein älteres Modell) bietet sich da an.

Zweitkamera: Eine sollte immer dabei sein, die GoPro (auch ein älteres Modell) bietet sich da an.

Jeder braucht eine Zweitkamera. Also zumindest jeder, der mit großer Sicherheit brauchbare und abwechslungsreiche Fotos nach Hause bringen will. In früheren Zeiten habe ich in meiner DSLR-Ausrüstung stets ein zweites Gehäuse der gleichen Marke mitgeschleppt. Falls die Hauptkamera mal ausfällt, so die gängige Begründung. Das ist das Sicherheits-Argument.

Tatsächlich machte sich das Zweit-Gehäuse aber viel öfters nützlich, als nur in Notfällen (die es nur sehr sehr selten gab). Da war es zum Beispiel hilfreich, eine Zweitkamera dabei zu haben, die eine andere Brennweite verwendet. Oder eine, die man irgendwo abstellt und die dann automatisch Videos oder Zeitraffer-Aufnahmen machen lässt. Oder eine, die man mal mit Saugnapf auf die Motorhaube montiert, ohne dass man gleich den finanziellen Ruin riskiert. Weiterlesen…

Timelapse Aufnahmen mit dem iPhone

[Achtung: Es gibt einen neueren Artikel mit Video zum Thema Timelapse. Er ist zwar nicht speziell auf das iPhone bezogen, deckt aber andere, allgemeinere Fragen ab. ]

Timelapse-Aufnahmen sind der Hingucker: In jedem Video, auf jeder Webseite, in jedem Social Media Account ziehen die Zeitraffer-Aufnahmen die Aufmerksamkeit auf sich. Es gibt ungezählte Anleitungen, wie man Timelapse Aufnahmen am besten macht, welche Ausrüstung man braucht, wie man die Aufnahmen weiter verarbeitet.

Aber selbst Profis geben zu, dass es kaum einen einfacheren Weg zu guten Timelapse Aufnahmen gibt, als die eingebauten Funktionen des iPhone. Wenn Du nur weinge, einfache Dinge beachtest, kommst Du damit zu guten Ergebnissen, die Du oft und vielseitig verwenden kannst. Ich mache meine Timelapse-Aufnahmen mit einem nicht mehr ganz aktuellen iPhone 6s, aber jedes aktuell auf dem Markt befindliche iPhone funktioniert genauso.

[Achtung: Es gibt einen aktuellen Artikel mit Video zum Thema Timelapse-Aufnahmen!]

Die Basics für Timelapse Aufnahmen

Der deutsche Name Zeitraffer-Aufnahme für Timelapse Aufnahmen sagt es schon: Es sind Aufnahmen, über einen längeren Zeitraum (von etwa einer Minute Aufnahmedauer bis zu fast drei Stunden), für die Technik des iPhone ausgelegt ist. Zwar fällt die ganze Berechnung und Nachverarbeitung der Aufnahmen für Dich weg. Aber auf etwas kannst Du nicht verzichten: einen festen und unveränderlichen Halt für Dein iPhone für die gesamte Aufnahmedauer.

Nun kannst Du erfinderisch an die Sache dran gehen, Dein iPhone gegen ein Fenster legen, auf die Scheibenwischer an der Frontscheibe Deines Autos oder es mit Klebeband irgendwo befestigen. Aber wenn Du ein wenig Geld in die Hand nimmst, und Dir ein Ministativ oder ein Reisestativ gönnst, wirst Du das nicht bereuen. Und weil man das iPhone nicht so ohne weiteres auf einem Stativ befestigen kannst, brauchst Du für Deine Timelapse Aufnahmen noch eine Halterung für das iPhone. Ich verwende diese, aber es gibt sie in vielen Variationen und Preisklassen. Und sie sind meistens auch problemlos an alle Geräte und Variationen (mit / ohne Bumper / Hülle / Zusatzobjektiv) verwendbar.

Wichtig bei Timelapse Aufnahmen: Das "Verriegeln" von Fokus, Belichtung und Weißlichtabgleich.

Wichtig: Das „Verriegeln“ von Fokus, Belichtung und Weißlichtabgleich.

Die Aufnahme

Gleich kanns losgehen. Zu den minimalen Vorbereitungen gehört noch, dass Du in den Einstellungen Benachrichtigungen deaktivierst und den Flug-Modus aktivierst. Wenn eine Drei-Minuten-Aufnahme abgebrochen wird, weil Du ans Telefon gehst, mag das noch angehen. Aber falls die Aufnahme nach einer halben Stunde abgebrochen wird, ist das ärgerlich.

Wenn Du die Kamera montiert und ausgerichtet hast, öffnest Du die Kamera-App, die zu den Bord-Werkzeugen jedes iPhone gehört. Es gibt zahlreiche andere Apps, kostenpflichtig und gratis. Aber mit den Ergebnisse dieser vorinstallierten App kannst Du schon ziemlich gute Ergebnisse produzieren.

Hältst Du Dein iPhone im Querformat, dann ist neben dem roten Aufnahmeknopf standardmäßig die Einstellung „FOTO“ aktiviert. Du streichst mit dem Finger in der Bildfläche nach unten, bis nach Video und Slo-Mo die Einstellung „ZEITRAFFER“ erscheint.

Eine zweite wichtige Sache ist der AE/AF-Lock. Wenn Du an einem bildwichtigen Teil Deines Bildes den Finger auflegst, erscheint nach kurzer Zeit das kleine gelbe Quadrat, in dem Belichtung, Fokus und Weißabgleich eingestellt werden. Dazu der Hinweis: AE/AF-SPERRE. Damit sind diese drei genannten Einstellungen fixiert und ändern sich nicht mehr, über die gesamte Zeitraffer-Aufnahme hinweg. Das ist in fast allen Fällen richtig so, denn diese Einstellungen sollen sich bei Zeitraffer-Aufnahmen auch dann nicht ändern, wenn sich das Licht ändert.

Timelapse Aufnahmen mit dem iPhone: Einfach und immer erfolgreich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Timelapse-Aufnahmen mit dem iPhone: Einfach und immer erfolgreich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Der Rundum-Sorglos-Prozess

Das wars auch schon. Du startest die Aufnahme über den roten Knopf und beendest sie damit. Aber erst dann, wenn Du meinst, Du hast genügend Bewegung und Veränderung in Deinem Clip festgehalten. Denn das ist natürlich die Magie in dieser Geschichte. Du brauchst langsame Bewegungen, die entweder kaum wahrnehmbar sind (zum Beispiel Wolkenbewegungen). Oder einfach unspektakulär wirken (zum Beispiel Autoverkehr) zu beschleunigen.

Oben im Fenster wird Dir die gesamte Aufnahmedauer angezeigt. All die Kleinigkeiten wie Intervall, Belichtungszeiten, Blende, Zeit, Dauer, steuert das iPhone selbsttätig. Und das bedeutet, dass automatisch auch die Einstellungen je nach länge des Clips verändert werden. So wird eine kurze Aufnahmen beispielsweise um das 15fache beschleunigt wiedergegeben, eine 30minütige Aufnahme wird auf das 60fache Tempo beschleunigt. Und eine Aufnahme von bis zu zwei Stunden 40 Minuten (das Maximum), wird um den Faktor 240 beschleunigt.

Diese Automatik hat viele Vorteile. Wenn ich bei einer normalen Zeitraffer-Aufnahme an meiner Kamera alle Einstellungen für fünf Minuten Aufnahme einstelle, habe ich meist kurze Intervalle und damit vergleichsweise viele Bilder.  Verlängere ich das nun auf zwei Stunden, dann erzeuge ich eine gigantische Datenmenge. Und der Clip wird dann auch noch in der beschleunigten Version sehr lang.

Ein schöner Standort und ein Motiv mit Bewegung sind wichtig für Timelapse Aufnahmen: zB Wolken.

Ein schöner Standort und ein Motiv mit Bewegung sind wichtig: zB Wolken.

Nachbearbeiten?

Und das wars. Das iPhone speichert nicht die Einzelbilder, sondern nur den Zeitraffer-Clip. Das geschieht mit einer akzeptablen Datenmenge und einer für meinen Geschmack „runden“ und weichen Wiedergabe. Wer noch etwas verbessern will, der kann in iMovie oder FCPX (als Mac-Benutzer) die Länge und Geschwindigkeit beeinflussen. Besser investiert wäre die Arbeitszeit nach meiner Ansicht – wenn überhaupt – ggf. in eine Farb-Korrektur.

Was geht noch?

Nichtsdestotrotz gibt es noch immer Möglichkeiten, auch diesen Prozess zu verbessern. Man kann andere Apps nutzen, die erweiterte Einstellungen ermöglichen, wie zum Beispiel Filmic Pro. Damit kann ich auch 4K-Aufnahmen erzeugen oder ich kann eine Bewegungsunschärfe erzeugen. Und wenn ich ein Gimbal nutze für eine Stablisierung des iPhones, dann sind auch bewegte Aufnahmen drin. Dazu bewege ich entweder das Gimbal oder es steuert selbsttätig die Ausrichtung der Kamera.