Einen zweiten Instagram-Account anlegen

Zweiter Instagram-Account für testschmecker.de

Zweiter Instagram-Account für testschmecker.de

Es ist möglich, einen zweiten Instagram-Account anzulegen und mit der App oder auf dem Desktop zu verwalten. Sogar Apps für Statistiken funktionieren mit weiteren Accounts. Ich habe das für meine Website testschmecker.de gemacht mit diesem noch ganz neuen Instagram-Account, nachdem ich mit meinem privaten Account viel Spass hatte und auch einige Erfolgserlebnisse.

Hier erhältst Du sofort die Schritt-für-Schritt-Anleitung in 10 Bildern als PDF, wie Du einen zweiten Instagram Account anlegst. 

Warum einen zweiten Instagram-Account?

Wer eine themenbezogene Website hat, der hat sich das sicher schon für viele Social Media Plattformen überlegt, am ehesten wohl für Facebook, wo man das am leicht über eine Facebook-Seite macht. Die anderen Sozialen Medien eignen sich meiner Einschätzung nach weniger für einen zweiten Kanal: Google+ scheint mir eher auf dem absteigenden Ast zu sein. Pinterest ist eine ganz eigene Geschichte, die man wenn überhaupt wahrscheinlich sowieso beruflich nutzt: Twitter ist wegen der erforderliche Frequenz ziemlich zeitaufwändig. Weshalb ich Twitter auch nur privat nutze – und eher zum Mitlesen als zum Posten. Und Instagram bleibt übrig – unter der Voraussetzung, dass man in einem Themenberich tätig ist, wo gute Bilder anfallen (wie eben beim Thema Food) und man diese auch für seine Website nutzt.

Die Vorgehensweise

Für den zweiten Instagram-Kanal muss man sich zunächst bei seinem ersten Abmelden. Dann kommt man zurück auf die Instagram-Eingangsseite und hat dort die Möglichkeit, sich erneut zu registrieren. Das geht alles ganz gut am Desktop. Dann muss man zur App wechseln und in seinen Einstellungen wählen: Weiteren Instagram-Account hinzufügen. Dort gibt man die neuen Zugangsdaten ein und kann fortan in der App bequem über den Nutzernamem am Kopf der Seite zwischen den Instagram-Account wechseln.

Am Desktop ist es nicht ganz so bequem, sich hier ständig an- und abzumelden. Nicht vergessen sollte man, seine Einstellungen auch den zweiten Account vorzunehmen, zum Beispiel für die Benachrichtigungen.

Welche Apps und Möglichkeiten gibts für den zweiten Account?

Die Instagram-App selbst ist ja vorzüglich für zwei Instagram-Account ausgestattet. Wer für statistische Zwecke zum Beispiel Squarelovin nutzt, der findet dort auch leicht eine Möglichkeit, den zweiten Account hinzuzufügen und kann fortan leicht wechseln. Etwas kniffliger ist later.com, mit dem man seine Beiträge auch am Desktop vorausplanen kann und dann am Smartphone erinnert wird: Posten muss man ja sowieso ausschließlich vom Smartphone und der mobilen App.

Ich liebe later.com und finde es wirklich großartig. Auch hier kann man einen zweiten Account hinzufügen. Aber: Den Media-Upload gibts wohl immer nur für beide Accounts gemeinsam, während der Kalender hilfreicherweise getrennt ist. In den hochgeladenen Bildern mischen sich dann aber die Themenbereich der beiden Accounts. Außerdem wurde mir auch für zwei Accounts angezeigt, dass die Höchstzahl der (kostenlos) vorausplanbaren Posts bei 30 pro Monat liegt: also 15 pro Account oder wie immer man das gewichtet.

Nur planen – und manuell veröffentlichen

Ich habe mich deswegen für eine Alternative entschieden und nutze einen kostenlosen Buffer-Account. Dort gibts erst seit kurzem die Möglichkeit, auch Instagram miteinzubinden. Für Facebook & Co. nutze ich Buffer allerdings kaum noch. Das Argument, Facebook würde die per App veröffentlichten Posts geringer bewerten, als die manuell und direkt hochgeladenen hat mich doch verunsichert. Bei Instagram spielt das keine Rolle, denn schließlich erfolgt die Veröffentlichung der Beiträge letztlich manuell und ohne App.

Buffer funktioniert – wen wunderts – genauso wie later.com, von der Desktop-Anwendung bis zum Veröffentlichen übers Smartphone.

Empfehlen kann ich noch die Follower-App für iOS, auch in der kostenlosen Version. Dort erkennt man, wie sich Follower verhalten (oder auch Nicht-Follower). Brauchbar wird das für mich vor allem wegen der weit verbreiteten Unsitten, täglich x-beliebigen tausend Leuten zu folgen, in der Hoffnung, dass sie zurück-folgen. Und kurze Zeit später (oft schon nach Minuten oder Stunden) klicken diese nervigen Zeitgenossen wieder auf Unfollow. Mit der App erkennt man, wer einem nicht mehr folgt  kann diese Honks aussortieren.
[Aktuell: Auf meiner Seite testschmecker.de (für die ich den zweiten Instagram-Account angelegt hatte) gibts kostenlos einen Instagram-Leitfaden für Food-Blogger, wenn man sich zum Newsletter anmeldet. ]

Was erhoffe ich mir von Instagram für testschmecker.de?

Generell sind meine Erwartungen an Social Media Plattformen eher gering. Mein Fokus liegt auf den eigenen Websites. Allerdings setzt sich auch bei mir die Erkenntnis durch, dass Websites ohne die Nutzung dieser Plattformen nicht mehr auskommen. Das Verfolgen einer Website über den RSS-Feed scheint ziemlich aus der Mode gekommen zu sein. Und Facebook & Co. sind die einfachsten Mittel, um über das Geschehen einer Website auf dem Laufenden gehalten zu werden. Wahrscheinlich ist der direkte Draht von Facebook zur Website besser genutzt, als der von Instagram. Eben weil dort mehr Nutzer unterwegs sind. Andererseits liegt mir persönlich die Bilder-Plattform Instagram einfach mehr.

Und während Facebook quasi überquillt von unzähligen Rezepten ungezählter Food-Blogs, landen auf Instagram nur die Fotos. Und die kann ich wesentlich besser und schneller einsortieren und bewerten, als die Textbeiträge auf Facebook. Ein Blick auf die Übersichtsseite eines Facebook-Accounts genügt mir meistens um zu erkennen, ob  Stil und die Bilder nach meinem Geschmack sind.

Kurz und knackig: The Shorty Awards

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Manche Leute (wie ich) können mit den sehr kurz gefassten Beiträgen in den sozialen Netzwerken wenig anfangen>: Nachrichten mit wenigen Zeichen auf Twitter, Befindlichkeitsäußerungen oder Standortangaben auf Facebook, Bildschnipsel auf allen Kanälen. Und dennoch folge auch ich dort Leuten, die auf wenig Raum viel unterbringen. Meistens jedoch ergibt sich das daraus, dass zu den Leuten auch eine Website gehört, die freilich nicht so oft aktualisiert wird und deswegen erfreue ich mich zwischendurch an den Schnipseln aus diesen Netzwerken oder werde dadurch auf andere Dinge aufmerksam.

Dass die Kurzformen der Kommunikation durchaus zu Kunstformen werden können, das möchte dieser Wettbewerb fördern: The Shorty Awards.

Aus der About-Seite:

The Shorty Awards honor the best of social media, recognizing the people and organizations producing real-time short form content across Twitter, Facebook, Tumblr, YouTube, Instagram, Vine, and the rest of the social Web. More than 2 million tweet-nominations were sent during the 5th Annual Shorty Awards nomination process.

Wie immer liegt der Wert dieser Awards nicht (nur) darin, dass Sieger prämiert werden. Sondern dass man unter all den Nominierten wieder einige interessante Entdeckungen in seinem eigenen Themenbereich machen kann.

Google+ Pages: Ähnlich wie Facebook

Google+ Seiten

„Ick bün all dor”, so hallte es heute durch das Internet (ich weiß, das klingt schrecklich, aber ich finde, es passt). Google hat endlich seinen Dienst Pages freigeschaltet, und ziemlich viele hatten ganz offensichtlich sehnlichst darauf gewartet.

Braucht man das?

Pages sind bei Google+ wie bei Facebook die nicht-personengebundenen Seiten, die man für seinen Betrieb, Verein, Organisation nutzen kann. Also von der Idee her eigentlich Firmenseiten. Warum man die so dringend braucht, und was man nun auf diesen Seiten nun anderes veröffentlicht als auf seinem „normalen” Google+ Account – darüber grübelt die Fachwelt noch.

Schon bislang war mir ein Rätsel, mit welchem Aufwand die Gurus des Web ständig auf Facebook und Google+ ihre Schnipsel veröffentlichen, dazu kommen – neben Twitter – noch die Pages bei Facebook und Google+. Außerdem pflegen etliche noch ein Blog und veröffentlichen diese Inhalte auch noch, manchmal auf allen Kanälen.

Im besten Falle ergänzt sich das alles irgendwie. Im schlimmsten Fall findet man auf allen Kanälen (fast) identische Inhalte eines Menschen, dem man folgt.

Ich muss mir nun sicher sagen, dass ich meine Möglichkeiten noch lange nicht effizient ausschöpfe, weil ich mich auf Blogs konzentriere. Aber da gibt es ja noch ein paar andere Beschäftigungen für mich und schließlich – ganz ehrlich – habe ich noch kein überzeugendes Konzept gefunden von jemandem, der in einer ähnlichen Situation ist wie ich. Gute Beispiele für einzelne Teilbereiche gibts freilich schon, aber die große, sinnvolle Verschmelzung dieser Dienste, auf die warte ich noch.

Wer sich über die aktuellen Infos am Tag 1 schlau machen möchte, der kann das schon hier und hier und hier machen. Morgen gibt es sicher bereits sechsstellige Trefferlisten…

Twitter-Geschichten: 140 Sekunden

140 Zeichen

Twitter ist nicht mein Ding: Zu kurz die Nachrichten zu aufwändig die ständigen Statusmeldungen, die ich auch gar nicht dauernd mitteilen möchte. Schon eher interessant finde ich aber die Geschichten hinter manchen Twittermeldungen, wie sie hier zu sehen sind: 140 Sekunden. Und 140 Sekunden sind dann auch für ein Video viel opulenter als es die Textzeichen für eine Twittermeldung sind.

„Tweets und ihre Geschichte“, so der Untertitel der noch jungen Website, auf der zum derzeitigen Zeitpunkt gerade mal zwei Geschichten stehen. Aber für Tim Klines und Robin Green steckt hinter jeder Geschichte ja auch erheblich mehr Aufwand, als hinter dem jeweiligen Tweet. Die Website ist bereits für den Deutschen Videopreis 2011 nominiert, immerhin war das Projekt auch schon mal bei jetzt.de vorgestellt worden.

Wer das Projekt interessant findet: Jeder kann Tweets vorschlagen, aus denen monatlich fünf ausgewählt werden sollen. Was für mich schon nach einem echten Halbtagsjob klingt, der ja auch irgendwie finanziert sein will… Viel Glück!