Google+ und die Privatsphäre

Google+ Privatsphäre Tutorial

Facebook und Google werden oft kritisiert, weil sie mit den Daten ihrer Nutzer angeblich nicht immer das machen, was sie sollen und dürfen. Manchmal machen sie aber auch nur das damit, was man ihnen erlaubt und man ist trotzdem nicht glüklich damit: Weil man in den Voreinstellungen in den Tiefen diverser Menüs entweder nicht durchgeblickt hat, was übersehen hat oder beim ersten Einstellen einfach mal was ausgewählt hat, was man später hätte ändern sollen.

Für Google+ gibts zum Beispeil hier eine anschauliche kurze Einweisung, die ich gerade auch selbst nochmal zur Kontrolle genutzt habe: Google+ Privatsphäre Tutorial

HDR-Kurs vom Foto-Profi

Mehrsprachiger HDR-Kurs im Internet

Kennen Sie Trey Ratcliff? Müssen Sie nicht. Aber wenn Sie auf Google+ unterwegs sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass Sie – ebenso wie bei Scott Kelby oder Darren Rowse – öfters auf seine Einträge dort und irgendwann auch auf seine Website stoßen. Tatsächlich führt er sogar die Topliste der „most followed photographers” auf Google+ an.

Auch auf seiner Website tut er ordentlich was dafür, um genügend Freunde, Follower, Fans zu bekommen. Zum Beispiel bietet er einen HDR-Kurs an, den es sogar in verschiedenen Sprachen gibt: HDR-Kurs – Alles, was Sie über HDR-Fotografie wissen.

Wers noch nicht ausprobiert hat, der kann sich demThema ja auf diese Weise nähern. Wers schon ausprobiert hat, der findet dort noch immer den einen oder anderen Tipp. Und wers schon wieder satt hat, …

Nein im Ernst: Verfolgt man die zahlreichen Plattformen für Fotos, dann erscheint einem die Thumbnail-Übersicht irgendwann wie ein großer Teller, in dem Kinder verschiedene Marmeladensorten verschmiert haben: Alles so schön bunt hier, marmeladig eben. Tatsächlich ist mit der leichtern Bedienbarkeit der HDR-Software die Verführung gewachsen, die Schieberegler mal in alle möglichen Richtungen möglichst weit zu versetzen. Die Folge sind Aufnahmen, die manchmal schon ziemlich surrealistisch anmuten.

Da man als Fotograf aber derzeit an HDR-Fotos ebenso wenig vorbei kommt wie an Tilt-Shift- und Timelapse-Aufnahmen als Videofilmer, sollte man mal kennen gelernt haben, was da geschieht. Und wenn es nur dafür ist, dass man erkennen kann, wo was und wieviel manipiuliert wurde.

Photoshop-Tutorial: Lomo-Effekt

Der Lomo-Effekt

Vielleicht gibt es noch keine App dafür. Und vielleicht auch keine Photoshop-Aktion, die man einfach downloaden kann. Vielleicht ist der Lomo-Effekt ja auch bei den digitalen Fotografen zur Zeit nicht so angesagt.

Jedenfalls habe ich ein kleines Tutorial entdeckt, wie man den Lomo-Effekt auf seine Bilder anwenden kann: Lomography | Photo Effects

Beschrieben ist es für Photoshop CS2 und auch frühere Varianten, die Schritte sind einfach und übersichtlich: „Simulate the effects of a lomo camera. Photos taken with a lomo camera have high contrast, twisted colors, and a noticeable vignette.”

Der erste Schritt ist im deutschen Menü übrigens unter Verzerrungsfilter -> Objektivkorrektur zu finden.

Die Website ist eine der wenigen, von denen ich keinen Screenshot machen möchte: Man hat eigentlich nur Werbeflächen drauf. Und auf drei Seiten hätte man das Ganze auch nicht verteilen müssen. Die passende App dazu gibt es übrigens wirklich. Sie heißt lemeleme (nachdem man mit der Verwendung des Original-Namens wohl Probleme bekommen hat. Ich hatte sie auch in Gebrauch, aber nach einem Update war das Hersteller-Logo unauslöschbar in jedes Bild eingebrannt und damit war sie für mich nutzlos.

Seitdem ist Hipstamatic das Mittel der Wahl für mich. Die oben genannte Nachbearbeitung kann man sich ja leicht selbst als Aktion abspeichern und hat dann einen schönen Ersatz für diejenigen Bilder, die man ohne App oder mit anderen Kameras aufgenommen hat.

Kleine Lightroom-Nachhilfe

Lightroom ist zwar erst seit kurzem auf meinem Imac, aber schon jetzt möchte ich das gute Teil nicht mehr missen. Auch wenn sich derzeit niemand mehr meine 2er-Version kaufen will, seien hier einige Nachhilfe für Lightroom-Newbies genannt. Die Version wird dabei kaum eine Rolle spielen, außerdem werden ja auch Tutorials und Bücher ständig aktualisiert.

Obwohl ich die meiste Zeit am Rechner verbringe, greife ich beim Nachlesen lieber auf Gedruckters zurück: Scott Kelbys „Lightroom 2 für digitale Fotografie: Erfolgsrezepte für Digitalfotografen“ ist aus meiner Sicht absolut eine Empfehlung wert. Es ersetzt gut das fehlende, gedruckte Handbuch. Die Aufmachung ist praktisch, der Inhalt locker geschrieben und leicht verständlich, die Bebilderung hilfreich und ausreichend.

Daneben gibt es eine Fülle von Lightroom-Tuorials, die meisten (deutschsprachigen) habe ich hier entdeckt. Viele sind auch in den umfangreichen Photoshop-Websites „versteckt“. Und besonders hilfreich sind natürlich auch die, die man auf Websites von Fotografen wie Martin Gommel (kwerfeldein.de) oder Markus Willi Dollinger von nachbelichtet.com findet (es gibt natürlich noch viel mehr): Dort geht es meistens etwas ausführlicher zu, die Beiträge sind länger und dann auch nicht nur auf ein Feature der Software bezogen, sondern auf ein praxisnahes Beispiel.