Story-Statistiken für Fotografen

Story-Statistiken für Fotografen - was bringen sie, auf was solltest Du achten?

Story-Statistiken für Fotografen – was bringen sie, auf was solltest Du achten?

Story-Statstiken sind ein bislang weitestgehend ungenutztes Instrument. Gerade Fotografen schauen oft auf Likes und neue Follower. Und sehen die Stories eigentlich nur als Plattform für die Verwertung derjenigen Bilder, die es nicht in den Feed geschafft haben. Nicht wenige folgen auch dem oft gehörten Rat, das Engagement bei den Stories durch Sticker, GIFs und Umfragen zu erhöhen. Zwar sind die Story-Statistiken nicht besonders umfassend. Aber sie geben Dir deutliche Hinweise, ob Deine Strategie aufgeht – oder ob Du als Fotograf vielleicht ganz andere Maßstäbe setzen solltest.

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Blog-Planung: Der richtige Blogpost zur richtigen Zeit

Blog-Planung: Neben der Themenfindung ist auch der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung wichtig.

Blog-Planung: Neben der Themenfindung ist auch der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung wichtig.

Blog-Planung ist mehr als nur das Abarbeiten einer Themenliste, die man mal erstellt hat. Natürlich solltest Du nicht irgendwelchen Trends hinterherlaufen und / oder versuchen, etwas ‚Virales‘ zu machen. Aber wahrscheinlich kennst Du das, zumindest aus der Anfangszeit Deiner Internetaktivitäten, dass ein Blogpost ist erfolgreicher als andere. Das findest Du in Deiner Statistik heraus. Aber warum ist das so? Erst im Nachhinein dämmert Dir, dass Du damit eine aktuelle Frage, ein aktuelles Problem getroffen hast, einen Nerv getroffen hast.

Das kann ganz banale Ursachen haben. Vielleicht bechreibst Du eine Fehlfunktion in einer neuen App, die nach und nach auch andere Benutzer entdecken. Oder vielleicht wurde zeitgleich ein anderer Artikel eines erfolgreichen Bloggers publik, oder ein Stichwort, das Du auch als Suchbegriff verwendest, erschien immer wieder in den Nachrichten. Oder Du hast einfach zum richtigen Stichtag das richtige Thema erwischt.

Blog-Planung: manchmal ganz banal

Nein, so einfach, wie als Food-Blogger vor Weihnachten ein Rezept für Gänsebraten zu posten, ist es nicht. Aber gute Blog-Planung geht in diese Richtung. Da ich einige Websites anderer Leute betreue, habe ich früher in Newslettern auf wichtigen Termine für eine Branche hingewiesen. Seltsamerweise wurde das nur von wenigen dankbar (und erfolgreich) aufgegriffen. Dafür gibt es immer auch Kunden, die mich drei Tage vor Heilig Abend bitten, ihr Weihnachtsangebot in Shop und Blog zu posten. Dann weiß ich, dass meine Botschaften noch nicht von allen richtig verstanden wurden.

Dabei erkennt man in jedem Geschäft irgendwann einen Rhythmus. Egal ob jahreszeitlich, wöchentlich oder monatlich, für die Blog-Planungist er wichtig. Denn wenn Du Dich darauf verlässt, dieses punktuelle Interesse auch zu erkennen und ’spontan‘ bedienen zu können, dann klappt das oft nicht. Du hast vielleicht gerade dann keine Zeit für einen fundierten Artikel, Du hast nicht die passenden Bilder oder Du hast eine Entwicklung eben mal ganz einfach verschlafen.

Trend oder Aktualität

Ich plädiere nicht dafür, auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen. Trends zu erkennen ist schön, aber man muss ihnen nicht immer folgen. Aber wenn Du Blog-Planung betreibt, und sei es nur mit einer Stichwortliste, dann wäre es doch blöd ein gutes Thema gerade dann zu präsentieren, wenn alle anderen damit schon durch sind. Aktualität ist nach meiner Meinung die wichtigere Bedingung.

Wenn Du für Deine Unternehmens-Webseite schreibst oder bloggst, dann hast Du sicher schon Erfahrungen damit, wie sich das Interesse Deiner Kunden oder Interessenten, Deiner Website-Besucher verändert. Dann brauchst Du nur für Deine Blog-Planung nur noch einen Redaktionskalender und etwas Disziplin, um die richtigen Geschichten zum richtigen Zeitpunkt auf den Weg zu bringen.  Schwieriger ist es, wenn Du für Dein privates Blog schreibst und kein ‚Geschäft‘ im eigentlichen Sinn dahinter steckt. Dann erhältst Du wahrscheinlich nur indirekt Rückmeldungen darüber, was gerade ein beliebtes Thema ist – oder war.

Hier ein paar Tipps, die Dir zumindest in den Anfangszeiten Deiner Aktivitäten für eine Unternehmensseite, ein Blog oder Deine Social Media Kanäle weiterhelfen können.

Google Analytics

Wahrscheinlich nutzt die Google Analytics oder etwas Vergleichbares, auf jeden Fall solltest Du das tun. Die eigenen statistischen Angaben sind nicht immer sehr aussagekräftig, vor allem nicht kurz nach dem Start. Wenn Du schon so lange dabei bist, dass Du ein Jahr zurückblicken kannst, dann schau nach, wen gut und was schlecht lief. Und überlege, ob ein ‚gutes‘ Thema vielleicht noch besser laufen könnte, wenn Du es zu einem anderen Zeitpunkt, mit einer anderen Variante nochmal aufgreifst.

Google Trends

Auch wenn ich hier bei Google Trends nicht so oft fündig werde, Trends erkennt man hier ganz gut. Allerdings muss man in der  Ergebnisliste schon etwas stöbern, damit man zu relevanten Themen für Blogs und Unternehmensseiten gelangt. Zunächst suchst Du im Kopf der Seite ein passenden Kategorie heraus. Falls das noch zu allgemein ist, verwendest Du eigene Suchbegriffe.

Beispiele der sehr allgemeinen Art: Bloggen als Suchbegriff und als Thema hat seine Spitzen (in Deutschland) im Januar, wenn alle mit neuen Plänen und guten Vorsätzen starten. Tiefpunkt ist über die Weihnachtsfeiertage, wenn andere Interessen im Vordergrund stehen.

Blog-Archiv

Sicher kennst Du Kollegen, als Blogger, Unternehmer, Freiberufler, die in Deinem Themenbereich schon länger unterwegs sind. Wenn ihre Seiten auf WordPress basieren, stehen die Chancen gut, dass Du beispielsweise die Blogposts eines bestimmten Zeitraums (November 2016) aufrufen kannst. Nicht und niemals um Ideen zu klauen! Aber vielleicht haben erfahrenere Kollegen sich schon früher an diesen speziellen ‚Rhythmus‘ der Themen in Deiner Branche angepasst. Oder sie haben ein bessere Gespür entwickelt, was wann auf größeres Interesse stößt. WordPress bietet die Möglichkeit ein Archiv für die Besucher anzubieten. Bei mir ist das in der Seitenleiste als Aufklapp-Menü. Wenn man die WordPress-Struktur kennt und die Link-Zusammensetzung, die der Blogger gewählt hat, dann hilft auch so etwas wie https://www.joachimott.de/journal/2016/11/. Aber das ist eher Versuch und Irrtum.

Mein Tipp

Am besten ist es, von den eigenen Interessen auszugehen. Das ist sicher auch die Leitlinie für Deine Themenfindung. Wenn Du nicht nur zum Vergnügen bloggst, ist ein Themenplan und Redaktionskalender ganz wichtig für Dich. Und wenn Du schließlich Schwerpunkte im Jahresverlauf ausgemacht hast, dann solltest Du vielleicht nicht nur einen Blogpost zu diesem Termin zeitnah veröffentlichen. Versuche ein paar Blopposts thematisch drumherum zu platzieren. Nicht so, dass es nervt und nach Wiederholung aussieht. Aber doch so, dass man es auch dann wahrnimmt, wenn man nur gelegentlich auf Dein Blog schaut.

Je nachdem in welcher Branche, welchem Themenbereich Du unterwegs ist, kann es auch eine gute Idee sein, sich dem Print-Bereich zu widmen. Zeitschriften und Magazine haben einen langen Vorlauf. Und natürlich eine fundierte Themenplanung. Bei den Themen Food und Fotografie weiß ich, dass die Ausgabe des nächsten Monats sehr früh erscheinen. Das kann für eine Orientierung im aktuellen Monat hilfreich sein. Ebenso wie die Vorschau auf das nächste Heft, die ebenfalls schon vorausschauend Themen nennt.

Trends 2014: Web

An Rückblicken habe ich wenig Spass, ich schaue lieber voraus. Deswegen – auch wenns arg subjektiv ist und Kaffeesatzleserei oder auch Wunschdenken – zum Jahresanfang ein paar Notizen, was ich erwarte.

Webtrends 2014

Im Bereich Internet sehe ich eigentlich die größten Chancen und Entwicklungen, vielleicht auch deshalb, weil sich hier alles im Turbo-Gang bewegt. Die meisten neueren Entwicklungen kommen mir sehr entgegen:

Content bleibt King: Egal wie stark die Konkurrenz von Facebook und Co für die eigene Website wird: Eigene, nützliche Inhalte auf der eigenen Website bleiben auch 2014 wohl ungeschlagen. Denn Sinn von Followern auf Facebook hochzurechnen überlasse ich mal anderen. Aber seinen Lesern auf der eigenen Website konkrete und nützliche Inhalte zu bieten, das bleibt wohl auf lange Zeit ungeschlagen, zumindest in meiner Welt.

Videos weiterhin stark im Kommen: Es bleibt dabei, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video bringt mehr rüber, als seitenlange Texte und die schönsten Bildergeschichten. Die Negativ-Seiten dieses Trends (schlecht gemachte Videoschnipsel) sind zu vernachlässigen: Wir erleben zunehmend mehr wirklich gut gemachte und gut erzählte Geschichten in Videos. Auch schön: Der Oldtimer „Image-Video”, gerne von Agenturen mit Sprecher aus dem Off und schwülstiger Musik wird zunehmend abgelöst von vielen kleinen, dokumentarischen Videos, deren Werbe-Effekt sich gerade im Bio-Bereich daraus ergibt, dass komplizierte Sachverhalte erklärbar werden und Vertrauen zum Erzeuger aufgebaut wird.

Flat Design: Apple hats wenn nicht vor- so doch zumindest mitgemacht. Alles mit 3D und Schnörkeln gehört zumindest für eine Weile mal der Vergangenheit an. Minimalistisches Design erlebt in diesem Zuge Aufwind, Websites werden übersichtlicher, praktischer, schneller.

Social Media differenziert sich: Facebook war auch 2013 der unangefochtene König, dann war Twitter im Aufwind, Google+ als Herausforderer wirkte etwas kraftlos. Auch wenn an Facebook kaum jemand vorbeikommt: Der Trend ist spürbar, dass sich das weiter diversifiziert. Und da ist nicht nur die Rede vom Facebook-Konkurrenten Google+, auch Pinterest, Instagram, Tumblr u.a. spielen besser mit und erweitern die Möglichkeiten. So kann sich jeder das für ihn passende Instrumentarium bereit legen.

Ansonsten: One-Page-Designs nehmen weiterhin zu, scrollende Seiten mit ohne Parallax-Bewegung, zum Trend zur Einfachheit gehört auch, dass Flash nicht wiederbelebt wird und viel weißer Raum zur Gestaltung eingesetzt sowie immer mehr ausgefallene Typografie eingebunden wird (in echt als web fonts, nicht als Grafik). Den Trend zu mobile first sehe ich noch nicht so stark, zumindest nicht bei den Seiten kleinerer Anbieter, dafür verbreitet sich responsives Design.