Längere Instagram-Texte für mehr Reichweite

Lange Instagram-Texte können hilfreich sein - man muss aber nicht bei jedem Bild lange Texte platzieren.

Lange Instagram-Texte können hilfreich sein – man muss aber nicht bei jedem Bild lange Texte platzieren.

Instagram-Texte werden von vielen Instagramern verkannt. Klar, Instagram ist die Bilder-Plattform. Welche Bedeutung kann da schon der Text haben? Tatsache ist dass, die Captions – wörtlich übersetzt sind es also nur ‚Bildunterschriften‘ – der Dreh- und Angelpunkt für fast alle Beiträge sind. Wenn sie länger, interessanter und besser sind, ist das gut für Dich. Warum Du ihnen viel Aufmerksamkeit schenken solltest, und wie Du zu Texten kommst, die die Besucher in Deinem Feed festhalten, das erfährst Du hier. Weiterlesen…

Teleprompter für Videos einsetzen

Teleprompter für das iPad: Eine 'Lesehilfe' die für flüssigere Texte in Deinen Videos sorgt.

Teleprompter für das iPad: Eine ‚Lesehilfe‘ die für flüssigere Texte in Deinen Videos sorgt.

Ein Teleprompter bleibt den meisten Menschen verborgen. Ein Teleprompter sitzt – für Zuschauer Deines Videos unsichtbar – direkt vor der Linse der Kamera, die Dich aufnimmt. Und während auf der verspiegelten Scheibe Deine Text erscheint, nimmt Dich die dahinter montierte Kamera auf. So kannst Du – als Youtuber, Moderator, Sänger geradewegs in die Kamera schauen und dennoch gleichzeitig einen Text ablesen. Die Folge ist ein flüssiger Vortrag, im Idealfall, ohne Stolperer, Versprecher und Sprachpausen. Braucht man so etwas tatsächlich auch für Youtube-Videos?

Hinweis: Wie alle Teile meiner Ausrüstung ist auch dieses selbst gekauft und bezahlt. Und ich bekomme niemandem Geld oder andere Gegenleistungen für diesen Artikel.

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Youtube-Untertitel für Deine Videos

Youtube-Untertitel sind in vielen Situationen hilfreich. Deswegen solltest Du korrekte und aussagekräftige 'Captions' anbieten.

Youtube-Untertitel sind in vielen Situationen hilfreich. Deswegen solltest Du korrekte und aussagekräftige ‚Captions‘ anbieten.

Youtube-Untertitel, die ‚Captions‘ können manchmal ziemlich schrecklich sein (oder auch lustig). Die automatisch erstellten Texte, die synchron zu Deinem gesprochenen Text erscheinen, sind nur stellenweise nah am eigentlichen Sinn der Aussagen in Deinem Video. Wenn Du bislang diesen automatisch erzeugten Youtube-Untertiteln keine weitere Beachtung geschenkt hast, solltest Du das schleunigst ändern. Der Ton zu Deinem Video gilt mittlerweile als mindestens genauso wichtig wie die bewegten Bilder. Und das gilt natürlich auch für die Texte, die den Ton ersetzen oder unterstützen. Wenn Deine Zuschauer den Ton stumm schalten, was in Bussen und Bahnen ja selbstverständlich ist, bleibt außer den Youtube-Untertiteln wenig sinnvolle Erläuterung übrig.  Hier liest Du, wie Du das machst und worauf Du achten musst, wenn die Videos in Deinem Youtube-Kanal mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen.

PS: Ganz unten noch ein aktueller Hinweis auf die Größe der Untertitel

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Schreiben – jeden Tag!?

Schreiben kann eine Herausforderung sein. Aber auch viel Spass machen, wenn es rund läuft.

Schreiben kann eine Herausforderung sein. Aber auch viel Spass machen, wenn es rund läuft.

Schreiben kann Lust sein – oder Last. Egal ob man jetzt einmal pro Woche in die Tasten haut oder jeden Tag. Manchmal fließen einem die Formulierungen nur so in den Mac (so soll es sein) und man strukturiert erst im Nachhinein, was man da alles produziert hat. Aber zu manchen Themen, Anlässen oder Terminen fällt einem Partout nichts ein, was man für würdig hält, zu Papier gebracht zu werden. Mit ein paar Tipps überwindet man diese Schwelle oftmals leichter.

Themen finden

Ich habe bei der Tageszeitung als Freier Journalist angefangen. Später habe ich Redaktionsvertretungen gemacht, auch Allein-Vertretungen. Das bedeutet auch, dass man mitten im Sommerloch alleine in der Redaktion sitzt und nicht weiß, wie man für die morgige Ausgabe eine Seite füllen soll. Natürlich gibts diese Flaute, das stimmt. Aber dass nichts passiert, was von Interesse wäre, stimmt eben nicht.

Bis heute geht es mir so, das ich in Gesprächen mit Kunden immer eine Antwort habe, wenn es heißt: „Wir wissen nicht, was wir auf der Website / Facebook-Seite / im Newsletter schreiben könnten. Die rüde Antwort wäre: Sie haben den falschen Job, wenn Sie nur Dinge tun, die wirklich niemanden interessieren. Die behutsamere, pädagogisch richtige Antwort lautet: Natürlich gibt es interessante Themen in Ihrem Themenbereich. Man muss sie nicht einmal finden, denn sie sind schon da. Man muss sie nur entdecken und bewerten.

Der Filter

Meistens liegt das Hauptproblem der Themenfindung im Filter: Man blendet bei der Suche alles aus, was einem aus eigener Sicht unwesentlich und langweilig erscheint. Das sind große Teile des Alltags. Ein Beispiel.

Nun gehören zu meinen Kunden auch Winzer und ich weiß aus Erfahrung, wie neugierig Weintrinker und Kunden auf den Alltag des Winzers sind. Was macht er da genau? Und warum? Im Prinzip wissen die meisten Menschen, wie Wein gemacht wird. Aber eben nur im Prinzip. Dabei sind da ganz faszinierende Themen dabei. Man muss nur, in diesem Beispiel als Winzer, einmal die Perspektive wechseln. Was fragen meine Besucher, wofür interessieren sie sich. Und das Thema ist nicht erschöpft, wenn man zum Beispiel ein Jahr lang seine Praxis beschrieben hätte (was wohl niemand schafft.)

Ideen sammeln

In lichten Momenten erkennt man selbst genau, was andere interessieren könnte. Aber in dem Moment, wo ich an einem Sonntagabend einen Newsletter verfassen soll oder einen Blogpost, will mir nichts einfallen. Das ist der Moment, wo diese alberne Liste endlich ihre Berechtigung erfährt, die seit Wochen herumliegt. Mit gesammelten Stichworten und Ideen. Gut, die Hälfte davon verwirft man nach erstem Draufschauen wieder. Aber es bleiben noch genügend Einfälle und Inspirationen übrig.

Ich liebe Listen und wahrscheinlich produziere ich mehr handschriftlichen Papiermüll, als nötig. Aber letztlich hat das gute alte Stück Papier noch immer seine Berechtigung. Keine App, die man erst starten muss, wenn man eine Idee hat. Nur Stift und Papier.

Anregungen sammeln

Natürlich ist niemand perfekt. Und niemand sammelt dauernd Material, das er später mal verwenden könnte. Es gibt auch Lücken. Große Lücken. Und dann kann man ja immer noch schauen, was andere machen. Aber nie, nie, nie, um etwas zu kopieren. Auch nicht mit Abwandlungen oder kreativen Verschönerungen.

Aber wer heute ein Blog betreibt, der weiß auf Anhieb mindestens 10 andere Blogs in seinem Themenbereich. Zu schauen, was die anderen machen und wie sie es machen, ist nie verkehrt. Im Gegenteil. Manchmal lernt man dadurch mehr, als aus der eigenen Praxis. Aber wenn einem etwas gefällt, dann ist der nächste Schritt sinnvollerweise auch zu schauen, was daran gut ist. Warum mich das anspricht. Und was ein eigenes Thema wäre.

Auch solche Sachen wollen gesammelt sein. Merken kann sich das bei der heutigen Datenflut kein Mensch mehr. Schriftliche Notizen sind dafür auch gut, aber nicht so praktikabel. Für digitales eignet sich dann doch eher der Computer. Man kann Beiträge im Netz mit dem WordPress-Kürzel als Entwurf im eigenen Blog speichern (nicht den ganzen Text, nur den Link zum Artikel). Mann kann sich ebenfalls über den Browser einen Artikel als Link auf das eigene Email-Konto schicken lassen, dann hat man dort ein kleines Archiv. Oder man nutzt Dienste wie Evernote, Buffer, Pinterest oder eine der Read-Later-Apps.

Mein Fazit

Wie alle kreativen Arbeiten lebt auch das Schreiben von Anregungen. Dass man diese dann sucht, findet und in eigene Projekte umsetzt, wenn man sie ganz dringend braucht, ist schwierig. Sammeln hilft. Jeder Künstler hat Dinge, die ihn inspirieren, beschäftigt sich mit Kunst und mit dem, was andere Künstler so machen. Wer in einem anderen Bereich, vielleicht auch handwerklich, tätig ist, sollte dieses Interesse ebenfalls aufbringen.

 

Content-Ideen generieren

Content Ideen

Anfangs fand ich die Idee allzu albern, als ich auf diesen Content Idea Generator gestoßen bin. Aber wie so oft erliegt man dem Spieltrieb und hübsch gemachte Websites müssen ja nicht immer richtig sinnvoll sein. Witzig genügt ja manchmal schon, und wenn sie dann noch schön gemacht ist…

Nach der Eingabe des ersten Begriffes und dem darauf folgenden Ergebnis war ich dann auch schon fast wieder weg. Dann versuchte ich andere Begriffe und schließlich entdeckte ich den wahren Killer-Effekt: Wenn man hinter dem Eingabefeld auf den Kringel klickt, werden neue Vorschläge geschickt. Und das war denn auch das Aha-Erlebnis: Wer oft genug drauf klickt, der erhält – neben mancherlei Blödsinn – doch gleich etliche Anregungen.

Es gibt sicher noch viele andere Methode, um den gleichen Effekt zu erzielen. Aber wer oft genug Themen finden und Texte schreiben muss, der ist für Anregungen meistens sehr dankbar. Und um nichts anderes geht es hier. Insofern aus meiner Sicht volle Punktzahl: Schön gemacht und hilfreich – man darf es nur nicht allzu ernst nehmen.