Facebook-Tipps – zur Wiederbelebung

Facebook-Tipps: ein Blick in die Statistik hilft manchmal. Aber ich finde, man soll's nicht übertreiben...

Facebook-Tipps: ein Blick in die Statistik hilft manchmal. Aber ich finde, man soll’s nicht übertreiben…

Facebook-Tipps sind vielleicht nicht mehr so gefragt wie noch vor einigen Monaten. Inzwischen scheint erwiesen, dass ein nennenswerter Erfolg auf der bekanntesten aller Social-Media-Plattformen nur noch durch bezahlte Anzeigen möglich ist. Nichtsdestotrotz halten fast alle langjährigen Facebook-Anhänger an ihren Profilen und Unternehmensseiten fest. Auch wenn die Goldgräberstimmung vorbei ist, wo laufend propagiert wurde, wie man mit wenig Geld zu beachtlichen Reichweiten kommt: Dabei sein ist immer noch wichtig. Deswegen ein paar Tipps, für diejenigen, die dran bleiben wollen.  Weiterlesen…

Website-Optimierung: Das geht noch zum Jahreswechsel

website-Optimierung: Das kann man zum Jahreswechsel in Angriff nehmen und auch gleich umsetzen

Website-Optimierung: Das kann man zum Jahreswechsel in Angriff nehmen und auch gleich umsetzen

Website-Optimierung ist eine Daueraufgabe, denn eine Website ist nie optimal. Die Anforderungen ändern sich scheinbar so schnell, dass man mit Überarbeitungen kaum hinterher kommt. Gerade diejenigen Blogger, die ihre Webseite nicht professionell nutzen, führt diese Daueraufgabe schnell an ihre Grenzen. Und kleinere Unternehmen reifen das Thema vorzugsweise zur Zeit der Rück- und Ausblicke auf. Denn dann nimmt man oft auch seine Statistik etwas näher unter die Lupe.

Drei kleinere Dinge kannst Du meiner Einschätzung noch in der Zeit des Jahreswechsels für eine Website-Optimierung umsetzen. Sie haben einen positiven Effekt für die eigene Website  – egal ob Du sie privat oder geschäftlich nutzt.

Website-Optimierung: Was sagt die Statistik?

Die Statistik sollte man öfters mal unter die Lupe nehmen. Meistens aber begnügt man sich mit ein oder zwei Daten, für die man sich aktuell interessiert. Wie hat dieser und jener Artikel abgeschnitten? Wie entwickeln sich meine Besucherzahlen?

Dabei hat so ziemlich jede Statistik eine Unmenge an Daten, von denen man zumindest einige gut für die Website-Optimierung nutzen kann. Ich verwende Google Analytics. In anderen Statistik-Werkzeugen wird das so oder ähnlich ebenfalls enthalten sein. Hier drei Dinge, die man auch in neue Handlungen umsetzen kann.

Statistik: Mobile Besucher

Immer  mehr Besucher kommen mit mobilen Geräten auf Deine Seite. Vorzugsweise nutzen sie das Handy – und bekommen Dein schickes Desktop-Design gar nicht zu sehen. Bei Zielgruppe –> mobil –> Übersicht findest Du den Anteil der Smartphone-Surfer auf Deiner Website.

Wenn es Dir so geht wie mir, erstaunt Dich der hohe Anteil. Also gehe zur mobilen Ansicht Deines Browsers (oder nutze Dein Smartphone). Fast alle Browser haben heute Entwickler-Werkzeuge integriert. In Safari des Mac OS-X geht das in Deinem Browserfenster über Entwickler –> In Modus „Responsive Design” wechseln und dann das jeweilige Gerät anklicken. Wir wirken Deine Beiträge und Bilder und die Navigation hier? Funktioniert alles, wie es soll? Oder kannst Du speziell für mobile Geräte noch was in punkto Website-Optimierung tun?

Du suchst zuerst am besten nach den Artikeln, die Du für besonders wichtig hältst. Und dann sicherheitshalber noch nach denen, die bei Deinen Besuchern besonders nachgefragt werden

Statistik: Die wichtigsten Beiträge

Auch die findest Du in der Statistik: Gehe zu Verhalten –> Websitecontent –> Zielseiten. Das sind Deine am häufigsten besuchten Beiträge. Rechts oben kannst Du den Betrachtungs-Zeitraum ändern und beispielsweise einen Jahresrückblick ansehen.

Fast noch wichtiger ist, wie sich das in jüngerer Zeit entwickelt hat. Dazu gehst Du zu Verhalten –> Websitecontent –> Aufschlüsselung nach Content. Bei mir führt der Weg dann weiter über das Blog und dann – weil meine Beiträge chronologisch sortiert werden – weiter zum Ordner 2017 oder noch weiter zum Ordner /12/ für Dezember. Wenn Du das nacheinander für die letzten drei vier Monate machst, bekommst Du einen guten Eindruck davon, welche Art von Blogpost, welche Themen oder Kategorien gut nachgefragt wurden.

Und vielleicht hast Du einen richtigen „Renner”: Einen  Blogpost, der das Zigfache aller anderen Posts an Zugriffen hervorruft. Dann überleg Dir, ob Du zu diesem Thema nicht noch mehr Beiträge verfassen kannst.

Statistik: Besucherquellen

Und wo kommen die Besucher nun her? Sehr wahrscheinlich kommen die allermeisten über die Suchmaschine auf Deine Webseite. Genauer erfährst Du es, wenn Du hierhin gehst: Akquisition –> alle Zugriffe –> Quelle / Medium oder –> Verweise. Da werden aber neben Google wahrscheinlich noch Deine Social Media Accounts gelistet sein. Weiter hinten kommen dann diejenigen Webseiten, die einen Link zu Deiner Webseite gelegt haben.

Auch wenn das gegenüber dem Suchmaschinen-Verkehr eine geringe Rolle spielt: Wie wärs mit einem Dankeschön? Oder einen Link zurück? Oder einfach mal mit dem anderen Webseiten-Betreiber drüber reden, wie man kooperieren kann? Die meisten freuen sich über so eine Anfrage.

 

Die Über-Mich-Seite

Wahrscheinlich hast Du es in Deiner Statistik schon entdeckt: Die Über-mich-Seite ist eine der meist gelesenen Seiten. In Anbetracht dieses Stellenwertes sind viele Über-Mich-Seiten bemerkenswert schlecht (meine eigenen ist da nicht ausgenommen). Es gibt viele gute Anleitungen darüber, wie man eine anspruchsvolle (und wirkungsvolle) Über-Mich-Seite erstellt. Und es gibt viele tolle Beispiele, an denen man sich Anregungen holen kann.

Erster Schritt könnte auch sein, sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Wenn es zu wenig gute Fotos von Dir gibt, dann mach doch selbst welche! Ich glaube, es gehört zum Wesen der Über-mich-Seite, dass sie einem veraltet vorkommt, wenn man sie das nächste Mal liest. Aber was solls: Dann ändere sie eben, aktualisiere, korrigiere.

Landingpages einrichten

Viele Blogger haben und auch Unternehmen haben auf ihren Webseiten etwas anzubieten: Einen kostenlosen Leitfaden, ein Rezept, ein gutes E-Book. Und oft steht dieses Angebot in einem entsprechenden Blogpost. Die Suchmaschine wirds schon richten, dass meine Besucher und Interessenten das auch finden.

Noch besser ist aber, wenn sie das auf einer speziellen Landingpage finden. Das ist eine sehr geradlinige, einzelne Seite ohne jede Ablenkung. Sie führt Deine Besucher direkt zu einer Anmeldung, zu einem Kauf, zu einem Download. All das, worauf Blogger so stolz sind, das Drumherum, die Themenvielfalt, vielleicht auch die Werbung und ganz sicher die Navigation sind einfach weg. Ziel ist, dass der Besucher direkt zur entscheidenden Stelle kommt, wo er mit einem Klick den Newsletter abonniert, das neueste Produkt kauft, an einer Abstimmung teilnimmt oder was immer auch Dein Anliegen ist.

Einige WordPress-Thems haben von Hause eine „blank page” ohne andere Elemente, die man dafür nutzen kann. Ist das nicht der Fall, kann man ein Plugin für Landingpages nutzen. Oder man verweist auf eine externe Einzelseite. Die kann auch außerhalb des Blogs liegen. Es gibt zum Beispiel einzelne „frei stehende” Seiten, für die man sich Vorlagen aus dem Netz herunterladen kann. Das ist nicht so komfortabel wie die Verwaltung in WordPress, muss aber nicht schlechter sein. Dort solltest Du auch den Code für Deine Statistik einbinden.

 

Instagram-Rückblick und die Schlussfolgerungen

Instagram-Rückblick: Meine beliebtesten Fotos 2016

Instagram-Rückblick, ganz automatisch: Meine beliebtesten Instagram-Fotos 2016

Rückblicke zum Jahresende sind für viele, die es lesen wollen, ziemlich elend. (Die Ausblicke übrigens auch). Ich bin kein Fan von diesen Zusammenfassungen. Aber ich mag Statistiken ganz gerne. Und 2016 war mein erstes „richtiges” Jahr auf dieser Plattform.

Der Jahreswechsel ist immer eine gute Zeit, um entweder ausführliche Statistiken zu wälzen oder zumindest kleine grafische Auswertungen anzusehen und auszuwerten. Für einen schnellen Instagram-Rückblick  gibt es die sehr beliebte Zusammenfassung „bestnine” mit den Fotos eines Accounts, die die meisten Likes bekommen haben. Wer genaueres über seinen Instagram-Account wissen möchte, der sieht in seinen Account bei Squarelovin (kostenlos) oder Iconosquare. Und wer bei Instagram ein Unternehmensprofil hat, der bekommt hier auch einen Statistik angezeigt.

Die Ergebnisse dürften überall die gleichen sein. Einmal detaillierter dargestellt, einmal grafisch etwas hübscher. Um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, genügt eigentlich die Minimal-Version – und die eigene Erfahrung.

Hier ein paar Ergebnisse aus meinem Instagram-Rückblick

Die Instagram-Bilder mit den meisten Kommentaren

Die Instagram-Bilder mit den meisten Kommentaren

Welches Foto läuft?

Es gab und gibt Tage, da komme ich beim Hochladen des Instagram-Bildes ins Grübeln. Was habe ich mir nur dabei gedacht? und dann noch dieser Text. zu ruppig, zu verschwurbelt, zu kurz, zu lang, zu persönlich, zu allgemein. Und am Ende des Tages steht oft genug eine Überraschung. Es gab viele Likes für Bilder, die ich eher im Mittelfeld angesiedelt hätte.

Natürlich gibts im Laufe der Zeit Erfahrungen, was geliked wird: Tiere gehen immer, dramatische Lichtwirkungen und ja, auch das – Sonnenuntergänge kommen gut an. Aber ich muss zugeben, dass ich sehr oft daneben liege. Noch drastischer ist es bei den Kommentaren. Neben den Standards („Nice” oder Smileys) gibts auf manche Bilder wirklich tolle Reaktionen. Und auch die sind für mich nicht vorhersagbar.

Die Instagram-Bilder mit den meisten Likes

Die Instagram-Bilder mit den meisten Likes

Text ist wichtig

Diesen Kommentaren entnehme ich auch, dass mehr Leute als angenommen, meine Texte lesen. Obwohl die Bilder-Plattform Instagram ja eigentlich zum schnellen „Durchwischen” des Foto-Streams einlädt und meine Texte etwas länger sind, lesen viele mit. Ich bin da ja auch nicht anders. Bei den Accounts, denen ich schon lange folge, interessieren mich die Texte auch. Die Fotos sind deswegen nicht weniger wichtig. Nur dort, wo man an guten Fotos (oder besser: ansprechenden Fotos) hängen bleibt, liest man auch die Texte. Im Instagram-Rückblick sind meine Texte immer länger geworden und haben sich nun bei 6 bis 10 Sätzen eingependelt.

Aktualität: Jain

Viele Instagram-Nutzer sehen die Plattform als eine Art aktuelles Tagebuch. Was heute hier erscheint, wurde auch heute fotografiert. Passt das Bild nicht zum aktuellen Wetter, gibts Kritik.

Das kann bei mir nicht funktionieren. Ich poste gerne auch aktuelle Fotos, aber immer mit ein paar Tagen Verzögerung. Denn nach einer Foto-Tour oder einem Ausflug wird erst gesichtet und aussortiert, dann nachbearbeitet (in Lightroom) und dann erst gepostet. Und auch das oft wieder mit Verzögerung. Ich bin zwar auch Fotograf, aber als Journalist sitze ich die meiste Zeit eben doch am Schreibtisch. Deswegen nutze ich Later.com, um meine Bilder meistens für eine Woche vorauszuplanen und dann morgens vor meiner eigentlichen Arbeit zu veröffentlichen.

Dabei achte ich aber durchaus darauf, dass die Bilder zur aktuellen Jahreszeit, zur aktuellen Wetterlage passen. Ich finde es unpassend, nur mit einem Griff ins Archiv etwas zu posten. Aber herbstlicher Nebel im Rheintal im November sieht in vielen Jahren sehr sehr ähnlich aus…

Themenwahl

Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes und ich habe für den Account fast ausschließlich Schwarzwald-Bilder veröffentlicht und auch so getagged. Das engt den Besucherkreis zwangsläufig ein. Andererseits fällt es mir leichter, in Kontakt zu ähnlichen Profilen zu kommen. Durch Likes, aber vor allem durch Kommentare und Follower. Klar erreichen die Fotos aus unberührter kanadischer Wildnis zigtausende Nutzer. Aber hier wird sich kein Austausch ergeben.

Und klar: Ich habe von Reisen zum Beispiel nach England, Island, Kanada noch einige tolle Fotos auf der Platte. Aber die passen nicht zu meinem Schwarzwald-Profil. Also werden die hierfür auch nicht genutzt.

Wiederverwertung?

Ich mag keine „Fotos, die „repostet” wurden. Und damit logischerweise  auch keine Instagram-Profile, die keine eigenen Fotos veröffentlichen, sondern die Bilder anderer Leute „reposten”. Kann man machen, interessiert mich aber nicht. Mich interessiert das wirkliche Profil eines Menschen. Ist das ein engagierter Fotograf, hat er ein Thema, hat er einen eigenen Stil?

Nun scrolle ich ab und zu durch mein Profil und stelle fest, dass es etliche Bilder gibt, die ich wirklich zu meinen besten zähle, in meiner Anfangszeit bei Instagram gerade mal 20 Likes bekommen haben. Und fünf Schafe im Gegenlicht etwa 230. Ist ja nur logisch. Mit wachsender Followerzahl kommen mehr Likes.

Bisher waren Bilder für mich nach der ersten Veröffentlichung auf Instagram „verbrannt”. Nun überlege ich ernsthaft, ob ich nicht ab und zu eines der mir am Herzen liegenden Bilder lösche und später zu passender Zeit und Gelegenheit wieder poste. Ist das verwerflich?

Meine Konsequenzen für Instagram

  • Weiterhin sehr regelmäßig posten, auch wenn ich nicht jedes meiner Bilder für das absolute Glanzlicht halte. Andere sehen das vielleicht anders.
  • Weiterhin versuchen, sinnvolle und ansprechende Texte zu schreiben und die richtige Länge dafür finden.
  • Mehr kommentieren und nach interessanten Accounts suchen, denen ich folge. Wenn deswegen die Zeit nicht mehr für sehr ausführliches liken reicht, dann ist das eben so.
  • Dem eingeschränkten Themenkreis treu bleiben und hier Verbindungen schaffen.

Und die üblichen Instagram-Tipps?

Die kennen wir ja: Die besten Tags, die besten Zeiten für Veröffentlichungen, die großen Plattformen und Profile, auf denen die eigenen Bilder auftauchen sollten. Das mag für andere funktionieren, für mich nicht. Meine Tags für meine Themen. Posten morgens vor der Arbeit ist ein schöner Start in den Tag und da habe ich auch die Zeit dafür. Und die kuratierten Plattformen, auf denen das eigene Bild viel mehr Menschen erreicht reagieren vor allem dann, wenn man dort sehr aktiv ist. Ich bin lieber bei den Fotografen selbst aktiv.