Der Große JPG-Vergleich: Canon, Nikon, Sony, Fuji, iPhone, Pentax, Olympus, Panasonic

JPG-Vergleich über mehrere Kameramarken hinweg: viel Fleißarbeit, gutes Ergebnis.

Das Video mit dem JPG-Vergleich ist für die meisten Kamerabesitzer interessant. Die Gegenüberstellung der JPG-Dateien, wie sie – ohne weitere Voreinstellungen – aus der Kamera kommen ist eine ziemlich große und löbliche Aufgabe. Und wer könnte diese Aufgabe besser angehen als ein Händler?

Im kanadischen Youtube-Kanal TheCameraStoreTV findet man seit langem gute und aufschlussreiche Videos. Die gibts zu den Produkten, die dort verkauft werden, aber auch zu allen Themen, die für Foto und Video wichtig sind.

JPG-Vergleich praxisnah

Wer könnte die Aufgabe eines JPG-Vergleichs über die verbreitetsten Kamera-Modelle besser bewältigen als jemand, der alle Kamera-Marken „zur Hand” hat? Diese beiden, Chris Niccolls und Jordan Drake machen den Verlgeich – mit dem kompletten Sortiment eines Foto-Geschäfts im Rücken – sozusagen als Service und als Fleißaufgabe.

Und nein: Das ist keine Werbung. Weder von mir für einen kanadischen CameraStore (wäre ja absurd). Noch vom Camerastore für seine Produkte.

Natürlich lässt das Ergebnis des nicht-wissenschaftlichen aber praxisnahen Tests verschiedene Interpretationen zu. Und natürlich kann man durch diverse Einstellung und / oder Apps (zum Beispiel beim iPhone) einiges steuern. Aber der Ruf einiger Kameramarken beruht nicht zuletzt auf diesen ganz spezifischen Eigenheiten von Farbe und Bildstil. Und schließlich fotografieren die meisten Menschen genauso. Nämlich mit den Voreinstellungen, wie sie ab Werk zu finden sind.

Deswegen sind auch alle Hinweise auf Photoshop, Lightroom, Presets und RAW-Verarbeitung hinfällig. Auch meiner Ansicht nach ist die Qualität im Auslieferungszustand ausschlaggebend. Die meisten Fotografen (und Hobby-Fotografen) wollen sich zu Recht mit dem kreativen Teil, dem Fotografieren beschäftigen. Der Rest kann auch Spass machen, ist aber eher ein notwendiges Übel für viele Fotografen.

Ich habe nicht alle Marken im Einsatz, aber Kameras von Nikon, Canon, Panasonic und das iPhone. Und ich kann insofern das meiste nachvollziehen. Ob es für eine Kaufentscheidung wichtig ist, diesen Vergleich zu kennen, sei mal dahingestellt. Immerhin zerstört es in meinen Augen den Mythos, die Bilder einzelner Marken seien ohne weiteres Zutun besser als die anderer Marken. Und das ist ja auch schon ein gutes Ergebnis.

Sony: flexibler Zusatzmonitor für DSLR

Sony Zusatzmonitor für DSLR

Normalerweise hätte ich ja darauf gesetzt, dass die beiden DSLR-Platzhirsche Nikon und Canon am ehesten erkennen, wann sich ein Markt gut entwickelt und dann die entsprechenden Produkte anbieten. In diesem Fall scheint mal Sony die Nase vorn zu haben.

Sony bietet jetzt einen flexiblen Zusatzmonitor für Systemkameras und Camcorder vor – ein Zubehörteil, das bei der ständig wachsenden Schar der HDSLR-Filmer sicher Anklang findet.

Schon bislang gehörten die Zusatzmonitore zu den beliebtesten Zubehörteilen beim Filmen. Noch haben die meisten mit dem Schönheitsfehler zu kämpfen, dass die digitalen Spiegelreflexkameras im Augenblick der Aufnahme den Ausgang drosseln und die Bildqualität auf externen Monitoren stark nachlässt.

Anbringung an der Kamera und Beweglichkeit scheinen bei dem Sony-Modell gut gelöst, auch der Preis von rund 400 Euro und die Zubehörpalette machen das Teil interessant.

Ein Zusatzmonitor gehört zu denjenigen Teilen, die ambitionierte Filmer auf Ihr Rig schrauben, meist zusammen mit einem Follow Focus, einem externen Mikrofon und einem digitalen Audio-Aufnahmegerät. Die Anbringung des Sony-Monitors auf der Kamera erleichtert die Unterbringung der übrigen Teile auf dem Rig – oder man kann eben auch ganz auf das sperrige Rig verzichten.